ANKK Kolloquium | Kassel, Schloss Wilhelmshöhe, 17.-19. Mai 2019

Vom 17. bis 19. Mai bot das ANKK Kolloquium einer Gruppe von 15 Doktorand*innen und Postdoktorand*innen bei feinstem Sonnenschein in den wunderschönen Räumen von Schloss Wilhelmshöhe in Kassel die Gelegenheit, aktuelle Forschungsprojekte peer to peer vorzustellen und in einem kollegialen Rahmen zu diskutieren.

kolloquium 2019 

Die vorgestellten Themen reichten von Tronien, Porträts, Kostüm- und Architekturdarstellungen der niederländischen Malerei der frühen Neuzeit über Inszenierungen von feierlichen Einzügen in Antwerpen bis hin zu Kunstdebatten der Nieuwe Zakelijkheid und Typologien des holländischen Hauses. Die Teilnehmer*innen präsentierten ihre Thesen in jeweils zwanzigminütigen Werkstattberichten und bereiteten damit die Basis für einen fruchtbaren und konstruktiven Austausch innerhalb der internationalen Gruppe.

ankk kolloquium kassel kuratorenfuehrung

Bereichert wurde das Programm durch eine Kuratorenführung durch die Ausstellung „kassel... verliebt in saskia. Liebe und Ehe in Rembrandts Zeit“, für die wir Justus Lange und Stefanie Rehm ebenso herzlich danken wie für ihre Gastfreundschaft und die Möglichkeit, das Kolloquium auf Schloss Wilhelmshöhe auszurichten.

 Programm

3. Studientag am  9./10. Juni 2017, Den Haag und Amsterdam

Erstmals fand der Studientag in den Niederlanden statt und ermöglichte einer Gruppe von 14 Vereinsmitgliedern einen Blick hinter die Kulissen von verschiedenen Forschungsinstituten und Museen in Den Haag und Amsterdam. Im Fokus des diesjährigen Studientages stand es, besonders die jungen Mitglieder mit für die niederländische Kunst- und Kulturforschung wichtigen Einrichtungen bekannt zu machen. Das Programm wurde organisiert von Britta Bode und Katrin Dyballa.

Close Reading: Kunstliteratur der Neuzeit

2. Studientag des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK e.V.)

6./7. Juli 2016, Universität Konstanz

Zum zweiten Mal luden Karin Leonhard, Sandra Hindriks und Janina Modemann vom 6. bis 7. Juli zum diesjährigen ANKK-Nachwuchsstudientag ein. Der dezidiert an Masterstudierende, Promovierende sowie Nachwuchswissenschaftler/innen gerichtete Workshop erwies sich bereits im ersten Durchführungsjahr 2015 am Kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als hervorragende Plattform für die Teilnehmerinnen, deren Forschungsthemen und -interessen einen Bezug zur Kunst und Kultur der Niederlande aufweisen, sich mit Gleichgesinnten über wissenschaftliche Projekte und Erfahrungen auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen. Standen im Vorjahr die etablierten Methoden zur niederländischen Kunstgeschichtsforschung zur Diskussion, so widmete sich die diesjährige Tagung in Konstanz dem Studium kunstwissenschaftlicher und kunstliterarischer Quellen der Neuzeit. Die gemeinsame Lektüre und der Vergleich selektiver Textstellen konzentrierte sich insbesondere darauf, übergeordnete Begrifflichkeiten und Topoi herauszustellen und zu bewerten. Im Vorfeld bearbeiteten die Teilnehmerinnen ausgewählte Schriften Giorgio Vasaris oder Karel van Manders, um während des Studientags auf die gemeinsame Diskussion und Besprechung auftretender Fragestellungen zu fokussieren. Bereichert wurde die Diskussion durch Vorträge zweier Teilnehmerinnen zu deren Auseinandersetzung mit Quellen der Kunstliteratur innerhalb aktuell laufender Forschungsprojekte.

METHODIK ZWISCHEN THEORIE UND PRAXIS. AKTUELLE ANSÄTZE IN DER NIEDERLÄNDISCHEN KUNSTGESCHICHTSFORSCHUNG

1. Studientag des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V. (ANKK)

Donnerstag, 5. Februar 2015, Rheinische Friedrich Wilhelms Universität Bonn, Kunsthistorisches Institut.

ANKK Studientag 1Am 5. Februar 2015 luden Prof. Dr. Karin Leonhard und Sandra Hindriks M. A. vom Kunsthistorischen Institut Bonn erstmals zum ANKK-Nachwuchsstudientag ein, der sich dezidiert an Masterstudierende und Promovierende richtete. Anlass dazu war die vom 2.-4. Oktober 2015 in Bonn und Köln stattfindende internationale Konferenz „Methodik zwischen Theorie und Praxis. Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kulturgeschichte" des „Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte". Dabei lag das Hauptaugenmerk dieses Nachwuchstages darauf, nicht nur das eigene Forschungsvorhaben und die gewählte theoretische sowie methodische Herangehensweise vorzustellen, sondern auch diese im kunsthistorisch-methodischen Diskurs des 20. und 21. Jahrhunderts zu situieren. An die 15minütigen Kurzvorträge der Referentinnen schlossen sich auf deren Methodik bezogene Diskussionsrunden an, aber auch zwei Lektürekreise, in denen im Vorfeld zur Verfügung gestellte Texte von beispielsweise Erwin Panofsky, Otto Pächt oder Svetlana Alpers besprochen wurden. Somit hatten acht Referentinnen die Gelegenheit, ihre Arbeit unter rein methodischen Gesichtspunkten mit einem kleinen, geschlossenen Kreis von interessierten KollegenInnen auf gleicher Augenhöhe zu diskutieren.