Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Liebe Mitglieder des ANKK,

während einige von Ihnen sicherlich noch von der reichen Konferenz unserer Schwesterorganisation, den Historians of Netherlandish Art, in Gent und Brügge und dem vorausgegangenen Codart-Treffen zehren, laufen die Vorbereitungen für unsere internationale Tagung in Den Haag auf vollen Touren. Noch sind nicht alle Entscheidungen getroffen, so dass Sie Ihre Neugier auf das Programm leider noch etwas zügeln müssen. Merken Sie sich aber in jedem Fall den 18.-20. Oktober 2018 vor!

In diesen sommerlichen Tagen richtet sich die Aufmerksamkeit der Niederlandewelt nach Norden: Wie Sie vielleicht wissen, hat der Kaufmann und Sammler Carl Schünemann der Kunsthalle Bremen 34 niederländische Gemälde und eine Zeichnung geschenkt. Aus diesem Anlass gibt es dort zwei Ausstellungen zu sehen: „Tulpen, Tabak, Heringsfang. Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters“ (bis 26. August) und „Kühles Licht und weite See. Niederländische Meisterzeichnungen und ihre Restaurierung“ (bis 1. Juli). Wir freuen uns sehr, dass die Kunsthalle einen bereits geplanten Studientag zum Thema für alle Mitglieder des ANKK geöffnet hat. Er findet am Donnerstag, den 28. Juni, statt.

Programm

  • Ab 10.30 Uhr Begrüßung und Kaffee
  • 11.00 Uhr Rundgang durch die Ausstellung „Tulpen, Tabak, Heringsfang“ mit der Kuratorin Dr. Dorothee Hansen
  • 13.15 Uhr Gemeinsames Mittagessen im Restaurant CANOVA
  • 14.45 Uhr Rundgang durch die Ausstellung „Kühles Licht und weite See“ mit der Kuratorin Dr. Christien Melzer

Wir danken Dorothee Hansen herzlich für diese Initiative und würden uns sehr auf Ihr Kommen freuen. Melden Sie sich bitte bis zum 22. Juni per e-Mail bei Dr. Manuela Husemann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an.

Der Vorstand hat die Deadline, bis zu der Sie sich um eine Förderung Ihrer Projekte durch den ANKK bewerben können, verlängert. Bis zum 1. Juli haben Sie die Möglichkeit, Ihre Unterlagen einzureichen. Wir bitten um Lebenslauf in Kurzform sowie eine Projektskizze samt der Angabe der gewünschten Förderhöhe (bis maximal 500 Euro) und der konkreten Zweckangabe. Möglich sind Zuschüsse etwa für Publikationen und Bildmaterial, aber auch Reisestipendien. (Bei der Bewerbung um eine Tagungsreise bitten wir neben CV um ein Exposé des Vortrags und die Einladung der Veranstalter, bei der Bewerbung um einen Recherchenaufenthalt um ein einseitiges Exposé, einen kurze Zeitplan und CV). Bewerben können sich alle Interessierten mit mindestens zweijähriger Mitgliedschaft in unserem Verein.

Mit allen guten Wünschen und herzlichen Grüßen,
der Vorstand

Liebe Mitglieder des ANKK,

der April endete mit einer gelungenen Tagung, auf der einige ANKK-Mitglieder als SprecherInnen oder TeilnehmerInnen zugegen waren: Auf dem von Ulrich Pfisterer und Andrew John Martin organisierten Studientag „Nord und Süd. Kunst um 1500 in Bewegung“ am 27.4. am Zentralinstitut für Kunstgeschichte wurde der vorreformatorische Kulturtransfer südlich und nördlich der Alpen analysiert.

Liebe Mitglieder des ANKK,

der Frühling steht vor der Tür! Das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum hat ihn mit der Ausstellung „Gestatten, Suermondt! Sammler, Kenner, Kunstmäzen“ zu seinem Namensgeber erfolgreich eingeläutet. Sie ist bis zum 17. Juni zu sehen, und falls Sie keine Gelegenheit zu einem Besuch haben sollten, können wir Ihnen den reich bebilderten Katalog nur wärmstens ans Herz legen. Zudem hat die Berliner Gemäldegalerie, die zahlreiche Leihgaben zur Verfügung stellt, zu diesem Anlass ein Booklet produziert, das die Meisterwerke der Sammlung Suermondt in ihrer ständigen Ausstellung beschreibt:

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach der sehr erfolgreichen und gut besuchten Eröffnung der Rubens Ausstellung im Städel zu Beginn des Monats ging der Februar mit einer spannenden Tagung zu "Kunst und Katholizismus in der niederländischen Republik" am selben Ort zu Ende. Im März gibt es dann die TEFAF in Maastricht zu besuchen. Außerdem wird unser Mitglied Erik Eising eine ANKK Führung durch die Rubens Ausstellung in Frankfurt anbieten. Wir werden Sie dazu gesondert informieren.

Liebe Mitglieder des ANKK,

der Februar wartet mit einem Ausstellungshighlight in Frankfurt auf. Am 8.2. beginnt im Städel Museum die große Schau „Rubens – Kraft der Verwandlung“. Im Dialog mit Kunstwerken berühmter Zeitgenossen und Vorgänger vermittelt sie Rubens’ künstlerischen Schaffensprozess und zeigt, wie er aus den Anregungen anderer Werke etwas ganz Neues schuf. Zwei Wochen nach der Eröffnung, vom 22.-24.2., findet dazu die internationale Tagung „Kunst und Katholizismus in der niederländischen Republik“ mit zwei öffentlichen Abendvorträgen von Nils Büttner (Stuttgart) und Volker Manuth (Nijmegen) statt. Für die Tagung können Sie sich noch bis zum 12.2. anmelden. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier: http://www.staedelmuseum.de/de/tagung.

Liebe Mitglieder des ANKK,

… und schon neigt sich das Jahr wieder seinem Ende zu. Mit vor-adventlichen Wünschen möchten wir Sie herzlich grüßen und Ihnen von einigen Neuigkeiten aus unserem Verein und dem Feld der Niederlande-Forschung berichten.

Liebe Mitglieder des ANKK,

hinter uns liegen ereignisreiche Wochen: vom 12. bis 14. Oktober erarbeiteten wir im Rahmen des ANKK Jahrestreffens in München unter dem Titel „Batavia in Bavaria“ die große Relevanz der niederländischen und flämischen Maler, Architekten, Kupferstecher und Bildhauer für die Kunstproduktion und den intellektuellen Austausch der süddeutschen Höfe und Städte.

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir freuen uns, dass mit dem Herbstanfang nun auch unsere Jahreskonferenz unmittelbar vor der Tür steht. Vom 12.–14. Oktober 2017 erwartet uns in München ein spannendes Programm zum Thema „Batavia in Bavaria. Niederländische und Flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland“. Bereits im Voraus danken wir Aleksandra Lipinska, Stephan Hoppe und allen vor Ort Beteiligten für die Organisation und die Möglichkeit, in München tagen zu können. Das Programm und alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.ankk.org/jahrestreffen/jahrestreffen-2017-muenchen/tagungsprogramm-jahrestagung-ankk-2017. Wir freuen uns auf spannende Vorträge und lebhafte Diskussionen!

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir hoffen, Sie alle finden in diesen schönen Spätsommertagen ein wenig Entspannung vom Studien- oder Berufsalltag. Eine kleine Gruppe von ANKK-Mitgliedern und einheimischen Studierenden traf sich vor zwei Wochen in Salzburg, um im dortigen Museum von der Kuratorin Dr. Regina Kaltenbrunner durch die Ausstellung Art Royal. Meisterzeichnungen aus dem Louvre geführt zu werden. Die auf Everhard Jabach und später Ludwig XIV. zurückgehende Sammlung zeigt in circa 80 Blättern einen herausragenden Querschnitt europäischer Zeichenkunst des 16. und 17. Jahrhunderts: So konnten die Besucher in knapp zwei Stunden Arbeiten von Holbein, Brill, Rubens oder Raffael analysieren und bewundern. Als Höhepunkt der Ausstellung darf eine Zeichnung Dürers gelten: die Studie einer hl. Barbara auf türkisblauem Papier, deren Virtuosität und fast mystische Aura einen jeden Betrachter fesseln. Der Umfang und die Qualität der Arbeiten gab den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über zentrale Fragen des Mediums wie Technik, Zuschreibung oder Rezeption auszutauschen. Zudem wurden im Dialog mit der Kuratorin auch Anliegen der Ausstellungspraxis erörtert. Da die Werke nach der Salzburger Ausstellung für Jahre in den französischen Archiven verschwinden müssen, war die Führung eine ideale Möglichkeit einen fundierten Einblick in diese herausragende Sammlung zu bekommen. Wir möchten uns hierfür sowohl bei Dr. Regina Kaltenbrunner als auch bei Klara Lindnerova, welche die Exkursion organisiert hat, ganz herzlich bedanken.

Liebe Mitglieder des ANKK,

während sicherlich viele von Euch und Ihnen in die lang erwarteten Sommerferien aufbrechen, beginnt für den Vorstand des ANKK bereits die Vorbereitung unserer diesjährigen Mitgliederversammlung in München. Sie wird am Donnerstag, 12. Oktober von 15.30 bis 17.00 Uhr im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Katharina-von-Bora-Str. 10, Raum 242 im 2. OG) im Anschluss an exklusive Führungen durch die Alte Pinakothek stattfinden. Da in diesem Jahr turnusgemäße Vorstandswahlen anstehen, hoffen wir ganz besonders auf zahlreiches Erscheinen. Wir weisen schon heute ausdrücklich darauf hin, dass Kanditat*innen für die zu besetzenden Ämter jederzeit und bis zum Tag der Wahl nominiert werden können. Selbstnominierungen sind ebenfalls möglich. Folgende Vorstandsmitglieder werden nach intensiver, dreijähriger Tätigkeit für den ANKK nicht mehr kandidieren: Die Vertreterinnen aus den Bereichen Museen und Freie Berufe, die Schatzmeisterin und Schriftführerin sowie die Vertreterin des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Wahl wird von Nils Büttner geleitet werden, der sich dankenswerterweise dazu bereitgefunden hat. Die Einladung zur Mitgliederversammlung mit der Tagesordnung wird Ihnen fristgemäß zugehen.