Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir hoffen, Sie alle finden in diesen schönen Spätsommertagen ein wenig Entspannung vom Studien- oder Berufsalltag. Eine kleine Gruppe von ANKK-Mitgliedern und einheimischen Studierenden traf sich vor zwei Wochen in Salzburg, um im dortigen Museum von der Kuratorin Dr. Regina Kaltenbrunner durch die Ausstellung Art Royal. Meisterzeichnungen aus dem Louvre geführt zu werden. Die auf Everhard Jabach und später Ludwig XIV. zurückgehende Sammlung zeigt in circa 80 Blättern einen herausragenden Querschnitt europäischer Zeichenkunst des 16. und 17. Jahrhunderts: So konnten die Besucher in knapp zwei Stunden Arbeiten von Holbein, Brill, Rubens oder Raffael analysieren und bewundern. Als Höhepunkt der Ausstellung darf eine Zeichnung Dürers gelten: die Studie einer hl. Barbara auf türkisblauem Papier, deren Virtuosität und fast mystische Aura einen jeden Betrachter fesseln. Der Umfang und die Qualität der Arbeiten gab den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über zentrale Fragen des Mediums wie Technik, Zuschreibung oder Rezeption auszutauschen. Zudem wurden im Dialog mit der Kuratorin auch Anliegen der Ausstellungspraxis erörtert. Da die Werke nach der Salzburger Ausstellung für Jahre in den französischen Archiven verschwinden müssen, war die Führung eine ideale Möglichkeit einen fundierten Einblick in diese herausragende Sammlung zu bekommen. Wir möchten uns hierfür sowohl bei Dr. Regina Kaltenbrunner als auch bei Klara Lindnerova, welche die Exkursion organisiert hat, ganz herzlich bedanken.

Mit dem Ende der Ferienzeit rückt auch unser diesjähriges Jahrestreffen „Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland“ vom 12. bis 14. Oktober 2017 in München näher. Das ausführliche Tagungsprogramm samt Anmeldeformular finden Sie im Anhang dieses Monatsbriefes und zum Download auf unserer Website. Bitte beachten Sie, dass die reguläre Anmeldefrist am 15. September endet und bei späterer Anmeldung die Teilnahme am gemeinsamen Abendessen nicht mehr garantiert werden kann.

Wir hoffen sehr, viele unserer Mitglieder nicht nur beim Jahrestreffen, sondern auch bei unserer dortigen Mitgliederversammlung am Donnerstag, 12. Oktober, 15.30 bis 17.00 Uhr im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Katharina-von-Bora-Str. 10, Raum 242) begrüßen zu können. Die Einladung zur Mitgliederversammlung mit der Tagesordnung werden wir Ihnen in Kürze in einer gesonderten Email zuschicken. Wichtigster Tagesordnungspunkt wird sicherlich die Wahl des neuen Vorstands sein. Im letzten Monatsbrief wurde bereits erwähnt, dass folgende Vorstandsmitglieder nach intensiver Tätigkeit für den ANKK nicht mehr kandidieren: Die Vertreterinnen aus den Bereichen Museen und Freie Berufe, die Schatzmeisterin und Schriftführerin sowie die Vertreterin des wissenschaftlichen Nachwuchses. Leider kann nun auch Aleksandra Lipinska, Vertreterin für den Bereich Hochschulen, nicht für eine zweite Amtszeit zur Verfügung stehen, so dass alle Ämter neu besetzt werden müssen. Wir möchten daher gerne an Sie alle appellieren, über eine eigene Kandidatur nachzudenken oder potenzielle Kandidaten vorzuschlagen. Nominierungen für alle sechs Vorstandsämter können jederzeit und bis zum Tag der Wahl vorgebracht werden; Selbstbewerbungen sind ebenfalls möglich.

Ferner können wir berichten, dass inzwischen auch die eigene Sektion des ANKK bei der nächsten internationalen Konferenz der Historians of Netherlandish Art (24.-26. Mai 2018, Universität Gent) konkrete Gestalt angenommen hat. Nachdem der Call for Papers für die von Karin Leonhard und Sandra Hindriks organisierte Sektion „Vanitas – Reconsideration of a Pictorial Concept“ starke Resonanz fand, freuen wir uns nun auf interessante Vorträge von Mateusz Kapustka, Natasha Seaman, Claudia Swan und Barbara Uppenkamp. Das vollständige Konferenzprogramm inkl. Abstracts wird in Kürze auf der HNA-Konferenzwebsite veröffentlicht werden.

Abschließend möchten wir noch einmal all jene Mitglieder, die ihre Beiträge für das Jahr 2017 noch nicht überwiesen haben, herzlich auffordern, dies so rasch wie möglich nachzuholen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir – gerade in Hinblick auf das anstehende Jahrestreffen – auf die Mitgliedsbeiträge angewiesen sind, um an der schönen Tradition des für Mitglieder freien Konferenzdinners festzuhalten. Insofern bitten wir Sie, den Verein zu unterstützten – selbst wenn Sie am Treffen in München vielleicht nicht teilnehmen können. In kommenden Jahren sind Sie dann hoffentlich  wieder dabei und profitieren vom kollektiven Prinzip.

Im Serviceteil finden Sie eine Auswahl von aktuellen Ausstellungen, Konferenzen, CfP und Publikationen.

 Mit herzlichen Grüßen
Der Vorstand

Liebe Mitglieder des ANKK,

während sicherlich viele von Euch und Ihnen in die lang erwarteten Sommerferien aufbrechen, beginnt für den Vorstand des ANKK bereits die Vorbereitung unserer diesjährigen Mitgliederversammlung in München. Sie wird am Donnerstag, 12. Oktober von 15.30 bis 17.00 Uhr im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Katharina-von-Bora-Str. 10, Raum 242 im 2. OG) im Anschluss an exklusive Führungen durch die Alte Pinakothek stattfinden. Da in diesem Jahr turnusgemäße Vorstandswahlen anstehen, hoffen wir ganz besonders auf zahlreiches Erscheinen. Wir weisen schon heute ausdrücklich darauf hin, dass Kanditat*innen für die zu besetzenden Ämter jederzeit und bis zum Tag der Wahl nominiert werden können. Selbstnominierungen sind ebenfalls möglich. Folgende Vorstandsmitglieder werden nach intensiver, dreijähriger Tätigkeit für den ANKK nicht mehr kandidieren: Die Vertreterinnen aus den Bereichen Museen und Freie Berufe, die Schatzmeisterin und Schriftführerin sowie die Vertreterin des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Wahl wird von Nils Büttner geleitet werden, der sich dankenswerterweise dazu bereitgefunden hat. Die Einladung zur Mitgliederversammlung mit der Tagesordnung wird Ihnen fristgemäß zugehen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

Anfang des Monats haben die Studientage des ANKK stattgefunden. Erstmals wurden diese als Exkursion konzipiert und es ging ins Nachbarland, die Niederlande. Im Anschluss an das Friedländer-Symposium im Rijksmuseum konnten wir in Den Haag das RKD, das Haus Schuylenburch, die Residenz des deutschen Botschafters, und die Ausstellung „Slow Food“ im Mauritshuis besuchen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

obwohl die erste Hitzewelle an Sommerentspannung denken lässt, läuft der akademische und kulturelle Betrieb in vollem Gange. Daher freuen wir uns, Sie auf die aktuellen ANKK-Aktivitäten sowie Veranstaltungen, Ausschreibungen und Publikationen hinweisen zu können.

Wir möchten daran erinnern, dass der früher angekündigte ANKK-Studientag in Den Haag und Amsterdam bereits am 9.-10. Juni stattfindet. Das Programm finden Sie in dem Anhang.

Parallel laufen intensive Vorbereitungen für die Jahrestagung am 12.-14.10.2017 in München, die dem Thema „Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland“ gewidmet ist. Es sind viele interessante Beitragsvorschläge eingegangen, die von Abendvorträgen, Workshops, Führungen und einer Postersektion begleitet werden.

International Conference Historians of Netherlandish Art (HNA), Ghent, May 24-26, 2018
ANKK-sponsored Session

VANITAS. Neubetrachtungen eines alten Bildkonzepts

siehe Call for Papers

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach ereignisreichen Monaten mit TEFAF und Kunsthistoriker-Tagung blicken wir alle schon gespannt auf die nächsten Monate, die Vieles zu bieten haben: So freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass sich bereits zahlreiche Mitglieder für den diesjährigen Studientag angemeldet haben. Es gibt nur noch einen einzigen freien Platz. Wer also an dem spannenden und vielseitigen Programm teilnehmen möchte (mehr Informationen siehe Anhang), sollte sich so schnell wie möglich bei den Organisatorinnen melden.

Liebe Mitglieder des ANKK,

erst vor wenigen Tagen endete der diesjährige Kunsthistorikertag in Dresden. Im Rahmen dessen veranstaltete der ANKK nun bereits zum 6. Mal das Forum zur Niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte, in dessen Zentrum in diesem Jahr die Kunst auf Papier stand. Dabei gelang es, sowohl Hochschullehrer als auch VertreterInnen graphischer Sammlungen auf einem international besetzten Podium zusammen zu bringen. An Van Camp (Oxford), Ariane Mensger (Basel), Huigen Leeflang (Amsterdam), Thomas Ketelsen (Köln) und Jürgen Müller (Dresden) diskutierten unter Leitung von Britta Bode (Berlin), Stephanie Buck (Dresden) und Nils Büttner (Stuttgart) aktuelle Fragen des Sammelns und der Erforschung von Druckgraphik und Zeichnungen zehn Jahre nach dem Regensburger Memorandum.

Liebe Mitglieder des ANKK,

gute Nachrichten erreichten uns in diesem Monat aus Gent von unseren langjährigen Freunden, den Historians of Netherlandish Art. Nachdem 2015 bereits HNA mit einer Sektion auf unserer internationalen Konferenz vertreten war, freuen wir uns, dass sich die Kooperation im kommenden Jahr nun umgekehrt gestalten wird und der ANKK eine eigene Sektion bei der großen, vom 24. bis 26. Mai 2018 an der Universität Gent stattfindenden HNA-Konferenz ausrichten darf. Für diese großartige Möglichkeit möchten wir dem HNA-Konferenzkomitee herzlich danken und zugleich alle Mitglieder nachdrücklich einladen, uns bis zum 15. April 2017 Themenvorschläge zur Gestaltung der Sektion in Form eines einseitigen Abstracts einzureichen (bitte schicken Sie diese an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und beachten Sie, dass Sektionsleiter_innen 2018 Mitglied von HNA und ANKK sein müssen).

Liebe Mitglieder des ANKK,

zunächst wünschen wir Ihnen und Euch allen ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches 2017.

Das Jahr beginnt mit der erfreulichen Nachricht des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft das von uns im Rahmen des Kunsthistorikertages organisierte Niederlande-Forum in Form einer Bezuschussung der Reisekosten für die Teilnehmenden aus dem Ausland unterstützt. Wir freuen uns sehr über ein hochkarätiges und internationales Panel. Am Mittwoch, 8. März 2017, 13.15-15.00 Uhr diskutieren im Hörsaalzentrum der TU Dresden (Bergstr. 64, Hörsaal 2) Ariane Mensger (Basel), An Van Camp (Oxford), Thomas Ketelsen (Köln), Huigen Leeflang (Amsterdam) und Jürgen Müller (Dresden) und unter der Leitung von Britta Bode (Berlin), Stephanie Buck (Dresden) und Nils Büttner (Stuttgart) zum Thema:

Liebe Mitglieder des ANKK,

mit Blick auf das Jahr 2016 können wir auf viele schöne Ereignisse zurückschauen: Viele Kollegen haben durch Führungen in ihren Sonderausstellungen für ein abwechslungsreiches Programm gesorgt und dem Wunsch nach neuen Formaten für Tagungen konnten wir im Rahmen der Museumslesungen von Ted van Lieshout und Tom Van de Voorde bei unserer Jahrestagung in Hamburg bereits erproben. Auch hat der Verein durch eine überarbeitete CI ein neues Gesicht erhalten und die Webseite hat für eine verbesserte Übersicht ebenso einige Veränderungen erfahren. Zum Jahresende möchten wir die Gelegenheit nutzen, uns bei all jenen zu bedanken, die durch ihr Engagement und ihren Einsatz für ein erfolgreiches ANKK-Jahr beigetragen haben, denn ohne diese Unterstützung wäre dies nicht gelungen! Herzlichen Dank!