Exkursionen & Führungen

LVR-LandesMuseum, Bonn – „AUGENLUST? Niederländische Stillleben im Detail“ – 21. Oktober 2022

Führungen durch die Sonderausstellung "AUGENLUST? Niederländische Stillleben im Detail" sowie die Dauerausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn am 21. Oktober 2022 um 14 Uhr und 15 Uhr im Rahmen des ANKK-Jahrestreffens.

Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel – „Alte Meister, Ganymed und Tapeten“ – 29. Juli 2022

Führung durch die Gemäldegalerie Alte Meister der Museumslandschaft Hessen Kassel im Schloss Wilhelmshöhe mit Dr. Justus Lange und Blick in die aktuellen Sonderausstellungen "Der Ganymed-Skandal" und "op, pop, top! Tapeten der 70er Jahre" am 29. Juli 2022 um 15 Uhr. Vorab ANKK koffie.

Schloss Friedenstein, Gotha – „Wieder zurück in Gotha“ – 11. Juni 2022

Führung durch die Sonderausstellung „Wieder zurück in Gotha! Die verlorenen Meisterwerke“ im Schloss Friedenstein in Gotha mit Kurator Dr. Timo Trümper am 11. Juni 2022 um 15 Uhr. Vorab ANKK koffie.

Heylshof, Worms – „Altmeistersammlung“ – 13. Mai 2022

Führung durch die Altmeistersammlung im Heylshof in Worms mit Kurator Dr. Olaf Mückain und Maria Storf-Felden am 13. Mai 2022 um 14 Uhr und im Anschluss kurze Stadtführung. Vorab ANKK koffie.

Von der Heydt-Museum, Wuppertal – „Goldene Zeiten“ – 7. April 2022

Führung durch die Sonderausstellung „Goldene Zeiten. Die Sammlung niederländischer Kunst und ihre Geschichte(n)“ im Von der Heydt-Museum Wuppertal mit Kuratorin Dr. Anna Storm und Provenienzforscherin Anna Baumberger am 7. April 2022 um 14 Uhr. Anschließend ANKK koffie.

Kunsthalle, Hamburg – „Klasse Gesellschaft“ – 4. März 2022

Führung durch die Sonderausstellung „Klasse Gesellschaft. Alltag im Blick niederländischer Meister. Mit Lars Eidinger und Stefan Marx“ in der Hamburger Kunsthalle mit Kuratorin Dr. Sandra Pisot am 4. März 2022 um 16 Uhr. Vorab ANKK koffie.

Staatsgalerie, Stuttgart – „Becoming Famous“ – 18. Februar 2022

Führung durch die Sonderausstellung „Becoming Famous. Peter Paul Rubens“ in der Staatsgalerie Stuttgart mit den Kurator*innen Prof. Dr. Nils Büttner, Dr. Sandra Diefenthaler und Dr. Jens-Henning Ullner am 18. Februar 2022 um 14 Uhr. Anschließend ANKK koffie.

Städel Museum, Frankfurt – „Nennt mich Rembrandt!“ – 7. Januar 2022

Führung durch die Sonderausstellung „Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam“ im Städel Museum Frankfurt mit Kuratorin Dr. Friederike Schütt am 7. Januar 2022 um 13:30 Uhr. Anschließend ANKK koffie.

Landesmuseum, Oldenburg – „Vortreffliche Niederländer!“ – 11. Dezember 2021

Führung durch die Sonderausstellung „Vortreffliche Niederländer! Der Oldenburger Hofmaler Tischbein und die niederländische Kunst“ im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg mit Kuratorin Dr. Stefanie Rehm am 11. Dezember 2021 um 14 Uhr. Anschließend ANKK koffie.

Kunstmuseum, Reutlingen – „Peter Buggenhout“ – 5. September 2021

Führung durch die Sonderausstellung „Peter Buggenhout: nicht geheuer“ im Kunstmuseum Reutlingen mit Projektkoordinatorin Maren Kess-Hälbig am 5. September 2021 um 12 Uhr.

Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig – „Brueghel“ – 15. Mai 2020

Führung durch die Niederländer-Sammlung sowie die Sonderausstellung „Brueghel. Ein Meisterwerk restauriert“ im Herzog Anton Ulrich-Museum Braunschweig mit den Kuratorinnen Dr. Silke Gatenbröker und Dr. Sarah Babin am 15. Mai um 14:30 Uhr.

Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel – „Kassel … verliebt in Saskia“ – 18. Mai 2019

Führung durch die Sonderausstellung „Kassel … verliebt in Saskia. Liebe und Ehe in Rembrandts Zeit in der Gemäldegalerie Alte Meister der Museumslandschaft Hessen Kassel mit den Kuratoren Dr. Justus Lange und Stefanie Rehm am 18. Mai 2019 um 10 Uhr.

Suermondt-Museum, Aachen – „Chambre Privée“ – 26. Januar 2019

Führung durch die Sonderausstellung „Chambre Privée. Flämische Meisterwerke aus dem Wohnzimmer eines Sammlers“ im Suermondt-Museum Aachen mit der Kuratorin Sarvenaz Ayooghi am 26. Januar 2019.

Kunsthalle, Bremen – „Tulpen, Tabak, Heringsfang“ – 28. Juni 2018

Führung durch die Sonderausstellungen „Tulpen, Tabak, Heringsfang. Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters“ und „Kühles Licht und weite See. Niederländische Meisterzeichnungen und ihre Restaurierung“ in der Kunsthalle Bremen mit den Kuratorinnen Dr. Dorothee Hansen und Dr. Christien Melzer am 28. Juni 2018 im Rahmen eines Studientages, der exklusiv auch für die Mitglieder des ANKK e.V. geöffnet wurde.

Liebighaus, Frankfurt – „In neuem Glanz“ – 20. Januar 2018

Führung durch die Sonderausstellung „In neuem Glanz. Das restaurierte Schächer-Fragment des Meisters von Flémalle im Kontext“ im Liebighaus Frankfurt a. M. mit Co-Kurator Dr. Fabian Wolf, sowie eine Führung zur laufenden Restaurierung des Rimini-Altars mit Stefan Roller und Restaurator Harald Theiß am 20. Januar 2018.

Gemäldegalerie, Berlin – „Jean Fouquet“ – 8. Januar 2018

Studientag der Curators of Dutch and Flemish Art (Codart focus) zur Sonderausstellung „Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun“ in der Gemäldegalerie Berlin mit Kurator Dr. Stephan Kemperdick am 8. Januar 2018, der exklusiv auch für die Mitglieder des ANKK e.V. geöffnet wurde.

Salzburg Museum, Salzburg – „Art Royal“ – 19. August 2017

Am 19. August sammelte sich eine kleine Gruppe von ANKK-Mitgliedern und einheimischen Studierenden im Salzburg Museum, um von der Kuratorin Dr. Regina Kaltenbrunner durch die Ausstellung Art Royal. Meisterzeichnungen aus dem Louvre geführt zu werden.

Die auf Everhard Jabach und später Ludwig XIV. zurückgehende Sammlung zeigt in circa 80 Blättern einen herausragenden Querschnitt Europäischer Zeichenkunst des 16. und 17. Jahrhunderts: so konnten die Besucher in knapp zwei Stunden Arbeiten von Holbein, Brill, Rubens oder Raffael analysieren und bewundern. Als Höhepunkt der Ausstellung darf eine Zeichnung Dürers gelten, die Studie einer hl. Barbara auf türkisblauem Papier, deren Virtuosität und fast mystische Aura einen jeden Betrachter fesseln.

Der Umfang und die Qualität der Arbeiten gab den Teilnehmern die Möglichkeit sich über zentrale Fragen des Mediums wie Technik, Zuschreibung oder Rezeption auszutauschen. Zudem wurden im Dialog mit der Kuratorin auch Anliegen der Ausstellungspraxis erörtert, also etwa Konservierung, Versicherung oder Marketing. Da die Werke nach der Salzburger Ausstellung für Jahre in den französischen Archiven verschwinden müssen, war die Führung eine ideale Möglichkeit einen fundierten Einblick in diese herausragende Sammlung zu bekommen.

Schloss Wilhelmshöhe, Kassel – „Kunst und Illusion“ – 25. September 2016

Wir haben uns außerordentlich über die Führung von Dr. Justus Lange gefreut, der dem ANKK bereits zum zweiten Mal die Gelegenheit anbot, durch eine von ihm kuratierte Ausstellung zu führen. Dieses Mal ging es um augentäuschende Malerei, die den Betrachter auf ganz unterschiedliche Art und Weise verblüfft. Zu bestaunen gab es darüber hinaus jedoch auch Graphiken, Objekte aus dem Kunsthandwerk und Möbel sowie optische Geräte, die allesamt aus den eigenen Beständen der Museumslandschaft Hessen Kassel stammen. Wunderbar wurde hier anhand des Themas „Illusion“ – das bereits die Künstler in der Antike beschäftigte – das Zusammenspiel von Kunst und Kunsttheorie gezeigt.

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Gemäldegalerie, Berlin – „Hieronymus Bosch und seine Bildwelt im 16. und 17. Jahrhundert“ – 4. Februar 2017

Dr. Katrin Dyballa (Gemäldegalerie, Berlin) führte durch die von Dr. Stephan Kemperdick (Gemäldegalerie, Berlin) und Dr. Ina Dinter (Hamburger Bahnhof, Berlin) kuratierte Ausstellung und erläuterte zudem auch die Hintergründe zum Projekt und dessen Genese. So jährte sich 2016 das Todesjahr von Hieronymus Bosch zum 500. Mal und wurde aus diesem Anlass mit vielen Ausstellungen weltweit gewürdigt.

In Berlin werden dabei – bis auf eine Ausnahme – ausschließlich Werke aus den eigenen Beständen der Staatlichen Museen gezeigt. Das Jubiläumsjahr war für Berlin war es dies ein glücklicher Umstand, denn es bot Gelegenheit, die von Bertram Lorenz frisch restaurierte Kopie nach dem Lissabonner „Antonius-Triptychon“, die seit gut hundert Jahren im Depot der Gemäldegalerie schlummerte, in einem passenden Rahmen zu präsentieren. So wie es nun auch möglich ist, viele andere, dem Publikum unbekannte Werke zu zeigen, denn sie teilen ein ähnliches Schicksal, wie das „Antonius-Triptychon“. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei ohne Frage der „Johannes auf Patmos“ von Hieronymus Bosch und seine Original-Zeichnungen, die neben Blättern, wie etwa von Pieter Breughel d. Ä., in einem Nebenraum ausgestellt sind.

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Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg – „Niederländische Zeichnungen" – 1. Mai 2016

Präsentation der Sonderausstellung: „Niederländische Zeichnungen. Neu entdeckte Werke aus dem Germanischen Nationalmuseum.“

Den Auftakt des Monats Mai für die FreundInnen der Kunst auf Papier bildete die Führung von Frau Dr. Claudia Valter durch die von ihr kuratierte Ausstellung der niederländischen Zeichnungen des Germanischen Nationalmuseums. Die Schau war Ergebnis der mehrjährigen Erforschung des Bestandes durch Frau Valter, die anlässlich der Ausstellung einen Katalog der Zeichnungen vorlegte. Wie ihre inspirierende Führung zeigte, konnten viele der Blätter erstmals mit einem Künstlernamen verbunden werden.

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Hessisches Landesmuseum, Darmstadt – „Neupräsentation Gemäldesammlung" – 5. März 2016

Präsentation der Neuhängung durch Dr. Heidrun Ludwig

Wir freuen uns besonders, dass wir eine Führung anbieten konnten, die auf die Initiative eines Vereinsmitgliedes zurückgeht und auf großes Interesse sowohl bei Nachwuchswissenschaftler*innen als auch bei bereits Etablierten stieß und zu der wir u.a. mit Prof. Dr. Akira Akiyama Besuch aus Japan begrüßen durften:

Dr. Heidrun Ludwig stellte die neue Präsentation der Gemäldesammlung des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt vor und gab gleichzeitig einen Einblick in ihre Arbeit am Katalogisierungsprojekt der niederländischen und flämischen Gemäldebestände. Wir planen weitere Veranstaltungen dieser Art, die nicht nur spannende Diskussionen vor den Originalen ermöglichen, sondern auch jenseits unserer Tagungen interessierten Gästen einen Zugang zum ANKK, seine Zielen und Aktivitäten bieten.

darmstadt 2016-03-05Frau Ludwig im Kabinett solo
darmstadt 2016-03-05 bGruppenfoto in Ausstellung
darmstadt 2016-03-05 cGruppenfoto im Foyer mit internationalen Gästen

Kupferstichkabinett, Berlin – „Double Vision“ – 20. Februar 2016

Führung durch die Sonderausstellung „Double Vision. Albrecht Dürer – William Kentridge“ mit der Kuratorin Dr. Elke Anna Werner.

Dr. Elke Anna Werners (FU Berlin) Führung durch die gemeinsam mit Dr. Andreas Schalhorn (Kupferstichkabinett der SMB) kuratierte Ausstellung nahm noch einmal das Thema des vom ANKK ausgerichteten Niederlandeforums des Kunsthistorikertages in Mainz vom März 2015 auf, indem ein Kooperationsprojekt erläutert wurde, das eine Schnittstelle von Universität und Museum markiert. Ziel des DFG-Transferprojektes „Evidenz ausstellen“ ist es, „zu analysieren, wie Ausstellungen Bedeutung erzeugen und vermitteln“. Die epocheübergreifende Präsentation von mehr als hundert druckgraphischen Werken von Dürer und Kentridge in sieben Themenräumen eröffnet neue Perspektiven auf die beiden Künstler.

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Gemäldegalerie, Berlin – „Wie aus dem Gesicht geschnitten“ – 30. Juli 2015

Führung durch die Sonderausstellung „Wie aus dem Gesicht geschnitten. Van Dyck und das druckgraphische Porträt“ durch die Kuratorin Dr. des. Lydia Rosía Dorn.

Wir haben uns sehr gefreut, dass sich nach dem Amsterdamer Auftakt unserer Veranstaltungsreihe mit Gregor Weber nun erneut ein Vereinsmitglied bereit gefunden hat, einen Einblick in seine Arbeit zu geben: Die Kuratorin der Kabinett-Ausstellung des Kupferstichkabinetts in der Berliner Gemäldegalerie Lydia Rosía Dorn erläuterte interessierten Mitgliedern des ANKK ihre Auswahl von Blättern aus dem reichen Bestand der Berliner Sammlung. Sie führte zugleich Van Dycks Inspirationsquellen, Arbeitsprozesse und den Fortgang seines ehrgeizigen Unternehmens der „Ikonographie“ vor Augen, jener beeindruckenden Reihe von druckgraphischen Bildnissen zeitgenössischer, bekannter Politiker, Militärs, Gelehrter und Künstler.

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Rijksmuseum, Amsterdam – „Late Rembrandt“ – 9. März 2015

Gemeinsamer Ausstellungsbesuch des Amsterdamer Rijksmuseums, Sonderausstellung "Late Rembrandt"

In einer für viele Dekaden einzigartigen Ausstellung wird zum ersten Mal Rembrandts Spätwerk am Ort seiner Entstehung gezeigt.

Nach der ersten Station des großen, mit spektakulären Leihgaben bestückten Ausstellungsprojekts in der Londoner National Gallery ist Rembrandts Spätwerk seit dem 12. Februar in Amsterdam zu sehen.

Auf vielfach geäußerte Wünsche der Mitglieder hin organisierte der Vorstand des ANKK einen Ausstellungsbesuch im Amsterdamer Rijksmuseum. Für die Einführung konnten wir Prof. Dr. Gregor Weber, Leiter der Abteilung Bildende Kunst des Rijksmuseums und Co-Kurator der Ausstellung – und zugleich Gründungsmitglied des ANKK - gewinnen. Ausführlich erläuterte uns Gregor Weber das Konzept der Präsentation von Gemälden, Zeichnungen und Radierungen, die von den 1650er Jahren bis zu Rembrandts Tod 1669 entstanden. Gemeinsam mit Jonathan Bikker wurde ein Zugriff entwickelt, der sich einer linearen Chronologie entzieht und die über einhundert Exponate vielmehr einer Reihe von Konzepten zuordnet, die das Werk thematisch aufschlüsseln: Selbstüberprüfung, Emulation/Wetteifer, Experimentelle Techniken, Licht, Beobachtung des Alltagslebens, Intimität, Kontemplation, Konflikt und Versöhnung. Gerade durch eine Vielzahl von Hintergrundinformationen und die Diskussionsmöglichkeit mit dem Ausstellungsmacher erschloss sich die Logik einer Präsentation, die möglicherweise auch für zukünftige Projekte wegweisend ist.

Nochmals herzlichen Dank dafür! Für die Zukunft hoffen wir auf viele weitere Kurzexkursionen und Aktivitäten dieser Art und freuen uns auf Angebote aus den Reihen der Vereinsmitglieder.

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