3. Studientag am  9./10. Juni 2017, Den Haag und Amsterdam

Erstmals fand der Studientag in den Niederlanden statt und ermöglichte einer Gruppe von 14 Vereinsmitgliedern einen Blick hinter die Kulissen von verschiedenen Forschungsinstituten und Museen in Den Haag und Amsterdam. Im Fokus des diesjährigen Studientages stand es, besonders die jungen Mitglieder mit für die niederländische Kunst- und Kulturforschung wichtigen Einrichtungen bekannt zu machen. Das Programm wurde organisiert von Britta Bode und Katrin Dyballa.

Am Freitag, den 9. Juni, hieß Dr. Chris Stolwijk, der Direktor der Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie (RKD) in Den Haag, den ANKK willkommen und gab einen kurzen Überblick über die geschichtliche und thematische Entwicklung des Instituts. Danach führte Ellis Dullaart, Kuratorin für ältere niederländische Malerei am RKD, durch die Räumlichkeiten und ging intensiv auf die verschiedenen Recherchemöglichkeiten im RKD ein. Dabei wurden den Mitgliedern nicht nur die umfangreiche Bibliothek des RKD mit den einzelnen Schwerpunkten gezeigt, sondern sie lernten auch die große Fotosammlung kennen, die in einem Handapparat zu Recherchezwecken bereit steht.

Fotosammlung in einem Handapparat ABB 2

Danach stellte Suzanne Laemers, Kuratorin für frühe niederländische Malerei am RKD, das Max J. Friedländer -Archiv vor; von der Vielzahl an Originaldokumenten Friedländers, wie zum Beispiel persönliche Briefe oder Notizbücher, waren die Mitglieder beeindruckt. Seit dem 14. Juni 2017 steht zudem auch die vom KIK-IRPA entwickelte Friedländer 3.0 Database, die auf dem Friedländer-Symposium im Rijksmuseum vorgestellt wurde, zu zur Verfügung.

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Nachmittags empfing Michiel Franken, Kurator für technische Dokumentation, die Mitglieder, um ihnen ein weiteres Forschungsprojekt, die Rembrandt Database , mit all deren Forschungsmöglichkeiten zu erläutern.

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An den facettenreichen und interessanten Rundgang durch verschiedene Abteilungen des RKD schloss ein Besuch des Huis Schuylenburch an. Dank Thomas Walter, Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Den Haag, war es den Vereinsmitgliedern möglich, die historischen Räumlichkeiten der Residenz des deutschen Botschafters zu besichtigen, die nur selten Besuchern zugänglich sind.

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Daran schloss ein Besuch des Mauritshuis an. Hier konnten die Mitglieder auch die Restaurierungswerkstatt des Museums besichtigen und so einen Blick hinter die Kulissen werfen. Sabrina Meloni , Restauratorin im Mauritshuis, zeigte an mehreren Beispielen, wie man ein Kunstwerk restauriert und konserviert.

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Nach einer kurzen Einführung in die kuratorischen Arbeiten im Vorfeld, führte dann Edwin Buijsen , Hauptkurator ders Sammlungen, führte durch die aktuelle Ausstellung Slow Food. Stillleben aus dem Goldenen Jahrhundert.

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Abgerundete wurde der Tag mit einem gemeinschaftlichen Borrel in der Brasserie des Mauritshuis. Bei Wein und Bitterballen konnten die Mitglieder das Erlebte noch einmal rekapitulieren und den Abend ausklingen lassen.

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Den gesamten Samstagvormittag nahm sich Dr. Matthias Ubl , Kurator für frühe niederländische Malerei im Rijksmuseum, Zeit, um die Mitglieder durch seine Abteilung zu führen und ihnen nicht nur die Glanzstücke der Sammlung, sondern auch die neuesten Ankäufe des Museums zu zeigen. Insgesamt ermöglichten die zwei Tage einen einmaligen Einblick in niederländische Institutionen: Die Vereinsmitglieder profitierten nicht nur vom umfangreichen Fachwissen der Mitarbeiter, sondern konnten auch dank der Großzügigkeit der Kuratoren das Mauritshuis und das Rijksmuseum kostenlos besuchen.

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3. ANKK-Studientag 9./10. Juni 2017 in Den Haag und Amsterdam - Ausschreibung

 Der Studientag des ANKK findet erstmals in den Niederlanden statt. Am Freitag, 9. Juni, stellen KollegInnen des RKD Nederlands Instituut voor Kunstgeschiedenis/Netherlands Institute for Art History in Den Haag die umfangreichen Forschungsmöglichkeiten des Hauses vor und geben in Workshops Einblicke in laufende Projekte. Im Anschluß öffnet die Residenz des deutschen Botschafters in Den Haag exklusiv für den ANKK ihre Pforten.

Close Reading: Kunstliteratur der Neuzeit

2. Studientag des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK e.V.)

6./7. Juli 2016, Universität Konstanz

Zum zweiten Mal luden Karin Leonhard, Sandra Hindriks und Janina Modemann vom 6. bis 7. Juli zum diesjährigen ANKK-Nachwuchsstudientag ein. Der dezidiert an Masterstudierende, Promovierende sowie Nachwuchswissenschaftler/innen gerichtete Workshop erwies sich bereits im ersten Durchführungsjahr 2015 am Kunsthistorischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn als hervorragende Plattform für die Teilnehmerinnen, deren Forschungsthemen und -interessen einen Bezug zur Kunst und Kultur der Niederlande aufweisen, sich mit Gleichgesinnten über wissenschaftliche Projekte und Erfahrungen auszutauschen und sich untereinander zu vernetzen. Standen im Vorjahr die etablierten Methoden zur niederländischen Kunstgeschichtsforschung zur Diskussion, so widmete sich die diesjährige Tagung in Konstanz dem Studium kunstwissenschaftlicher und kunstliterarischer Quellen der Neuzeit. Die gemeinsame Lektüre und der Vergleich selektiver Textstellen konzentrierte sich insbesondere darauf, übergeordnete Begrifflichkeiten und Topoi herauszustellen und zu bewerten. Im Vorfeld bearbeiteten die Teilnehmerinnen ausgewählte Schriften Giorgio Vasaris oder Karel van Manders, um während des Studientags auf die gemeinsame Diskussion und Besprechung auftretender Fragestellungen zu fokussieren. Bereichert wurde die Diskussion durch Vorträge zweier Teilnehmerinnen zu deren Auseinandersetzung mit Quellen der Kunstliteratur innerhalb aktuell laufender Forschungsprojekte.

METHODIK ZWISCHEN THEORIE UND PRAXIS. AKTUELLE ANSÄTZE IN DER NIEDERLÄNDISCHEN KUNSTGESCHICHTSFORSCHUNG

Studientag des Arbeitskreises für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK)

Donnerstag, 5. Februar 2015, Rheinische Friedrich Wilhelms Universität Bonn, Kunsthistorisches Institut.

ANKK Studientag 1Am 5. Februar 2015 luden Prof. Dr. Karin Leonhard und Sandra Hindriks M. A. vom Kunsthistorischen Institut Bonn erstmals zum ANKK-Nachwuchsstudientag ein, der sich dezidiert an Masterstudierende und Promovierende richtete. Anlass dazu war die vom 2.-4. Oktober 2015 in Bonn und Köln stattfindende internationale Konferenz „Methodik zwischen Theorie und Praxis. Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kulturgeschichte" des „Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte". Dabei lag das Hauptaugenmerk dieses Nachwuchstages darauf, nicht nur das eigene Forschungsvorhaben und die gewählte theoretische sowie methodische Herangehensweise vorzustellen, sondern auch diese im kunsthistorisch-methodischen Diskurs des 20. und 21. Jahrhunderts zu situieren. An die 15minütigen Kurzvorträge der Referentinnen schlossen sich auf deren Methodik bezogene Diskussionsrunden an, aber auch zwei Lektürekreise, in denen im Vorfeld zur Verfügung gestellte Texte von beispielsweise Erwin Panofsky, Otto Pächt oder Svetlana Alpers besprochen wurden. Somit hatten acht Referentinnen die Gelegenheit, ihre Arbeit unter rein methodischen Gesichtspunkten mit einem kleinen, geschlossenen Kreis von interessierten KollegenInnen auf gleicher Augenhöhe zu diskutieren.