Dr. Katrin Dyballa (Gemäldegalerie, Berlin) führte durch die von Dr. Stephan Kemperdick (Gemäldegalerie, Berlin) und Dr. Ina Dinter (Hamburger Bahnhof, Berlin) kuratierte Ausstellung und erläuterte zudem auch die Hintergründe zum Projekt und dessen Genese. So jährte sich 2016 das Todesjahr von Hieronymus Bosch zum 500. Mal und wurde aus diesem Anlass mit vielen Ausstellungen weltweit gewürdigt. In Berlin werden dabei – bis auf eine Ausnahme – ausschließlich Werke aus den eigenen Beständen der Staatlichen Museen gezeigt. Das Jubiläumsjahr war für Berlin war es dies ein glücklicher Umstand, denn es bot Gelegenheit, die von Bertram Lorenz frisch restaurierte Kopie nach dem Lissabonner „Antonius-Triptychon“, die seit gut hundert Jahren im Depot der Gemäldegalerie schlummerte, in einem passenden Rahmen zu präsentieren. So wie es nun auch möglich ist, viele andere, dem Publikum unbekannte Werke zu zeigen, denn sie teilen ein ähnliches Schicksal, wie das „Antonius-Triptychon“. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen dabei ohne Frage der „Johannes auf Patmos“ von Hieronymus Bosch und seine Original-Zeichnungen, die neben Blättern, wie etwa von Pieter Breughel d. Ä., in einem Nebenraum ausgestellt sind.

Exkursion Hieronymus Bosch3a

Exkursion Hieronymus Bosch1b

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