Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Für das Jahrestreffen des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK) vom 13. bis 15. Oktober 2016 in Hamburg ist eine Postersektion geplant, die zur Diskussion aktueller Forschungsfelder während des Kongresses beitragen soll. Die Postersektion möchte Doktoranden, Post-Doktoranden sowie bereits etablierten Wissenschaftlern die Gelegenheit geben, neue Forschungsergebnisse sowie laufende Projekte und Forschungsvorhaben, welche sich der niederländischen beziehungsweise flämischen und holländischen Kunst und Kultur widmen, vorzustellen. Die in Form eines Posters zu präsentierenden Themen dürfen allen Epochen angehören; außerdem können sie die Kunst und Kultur benachbarter Regionen betreffen, sofern sie einen niederländischen Bezug aufweisen. Eine inhaltliche Anbindung an das Konferenzthema ist willkommen, aber nicht zwingend erforderlich.

Während des Konferenzzeitraums erhalten die Präsentierenden die Gelegenheit, ihre Poster im Rahmen einer einstündigen Postersektion kurz vorzustellen und mit allen Teilnehmern eingehend über die vorgestellten Projekte sprechen zu können. Da der Verein es sich zum Ziel gesetzt hat, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, möchte die Sektion insbesondere jungen Akademikerinnen und Akademikern eine Kommunikationsplattform bieten.

Poster- und Reisekosten können leider nicht erstattet werden. Weitere Informationen zur Konferenz sind der Homepage des Vereins www.ankk.org zu entnehmen.

Bewerbungen in Form einer Projektskizze (max. 300 Wörter) sowie eines kurzen Lebenslaufs (max. 2 Seiten) sind bis zum 17. Juli 2016 als PDF an die Organisatorin zu richten:

Janina Modemann M. A.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Liebe Mitglieder des ANKK,
der Monat Mai begann für den ANKK mit einem besonderen Auftakt: Frau Dr. Claudia Valter stellte in unserer Reihe der KuratorInnenführungen ihre Ausstellung „Niederländische Zeichnungen. Neu entdeckte Werke aus dem Germanischen Nationalmuseum“ vor. Den Vorstand freut besonders, dass die Idee zu dieser Veranstaltung aus den Reihen der Mitgliedschaft kam. So haben wir nicht allein Frau Valter besonders herzlich für den spannenden Einblick in die Bestände des GNM – zumal an einem Feiertag – zu danken, sondern auch Eveliina Juntunen für die Initiative, eine Führung im süddeutschen Raum anzubieten. Dagmar Hirschfelder hat sich erfreulicherweise sofort bereitgefunden, die Organisation und die Begrüßung der Teilnehmenden vor Ort zu übernehmen – vielen Dank, wir hoffen auf weitere Koproduktionen dieser Art!

Heute wollen wir Ihnen schon einmal eine Vorfreude auf unsere nächste Jahrestagung vom 13.-15. Oktober in Hamburg machen. Wir starten am Donnerstag, den 13. Oktober um 18 Uhr mit einer von uns anlässlich des flämisch-holländischen Schwerpunktes der Frankfurter Buchmesse angeregten Abendveranstaltung in der Hamburger Kunsthalle. Die Generaldelegation der Regierung Flanderns in Deutschland und die Botschaft der Niederlande in Berlin richten den Abend aus, den wir mit folgendem Titel organisieren: „Kunst ist, was wir teilen / Konst is, wat we delen“. Der flämische Dichter und Essayist Tom Van de Voorde und der holländische Kinderbuchautor und Illustrator Ted Van Lieshout werden vor ca. 30 Personen je eine Stunde in der Kunsthalle mit einem Gemälde ihrer Wahl in einen Dialog treten. Anschließend gibt es einen Empfang der Mitglieder im Restaurant der Kunsthalle.

Auf der Jahrestagung geht es dann weiter mit dem Vortrags- und Workshopprogramm, zu dem wir hiermit alle Mitglieder noch einmal herzlich um Vorschläge bitten.
Der Call for Papers: "Kunst als Impulsgeber für Künste und Wissenschaften" ist hier noch einmal zur Erinnerung, ein Exposee einzureichen, angehängt. Wir haben die Annahme bis zum 15. Juni verlängert, da wir uns noch mehr Resonanz wünschen. Das Thema ist offen für ein breites Spektrum an Vorträgen.

Für die Nachfolge von Prof. Dr. Christiane Kruse im Vorstand (Hochschulen) haben sich bereits Kandidat_innen gefunden, die sich den Mitgliedern in der Jahresversammlung zur Wahl stellen wollen:

  • Prof. Dr. Aleksandra Lipińska (LMU München)
  • Ivo Raband, M.A. (Universität Bern).

Selbstverständlich gibt es bis zur Mitgliederversammlung in Hamburg auch weiterhin die Möglichkeit, Kandidat_innen zu nominieren.

Zum Schluss unsere freundliche Erinnerung, den Mitgliedsbeitrag für 2016 auf unser Postbankkonto (siehe Fußzeile) zu überweisen und Ihr Mitgliederprofil, sollte dieses veraltete Angaben beinhalten, zu aktualisieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Reiter „Mitgliedschaft“ und wählen Sie dann den Menüpunkt „Login/Logout Mitglieder“. Sollten Sie Ihren Benutzernamen oder Ihr Passwort nicht zur Hand haben, so besteht die Möglichkeit, ihre Zugangsdaten mithilfe Ihres Namens und Ihrer Email-Adresse (entsprechend der Mitgliederliste) neu anzufordern.

Mit herzlichen Grüßen
der Vorstand

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach einem ereignisreichen Start in den Frühling mit spannenden Veranstaltungen wie der TEFAF oder der Konferenz „Jheronimus Bosch: His Life and His Work“ sowie dem Call for Papers für das diesjährige Jahrestreffen des ANKK in Hamburg (13.-15. Oktober; ausführlichere Informationen auf unserer Homepage) erwarten uns ereignisreiche Wochen: Die Vorbereitungen für den zweiten Studientag des ANKK, der sich am 6. und 7. Juli der Kunstliteratur der Neuzeit widmet, laufen bestens. Ebenfalls nimmt das Programm des 90. KSK, der vom 26.-29. Mai in Kassel stattfindet und den der ANKK im Zuge seiner Nachwuchsförderung erstmals unterstützt, Gestalt an. Des Weiteren wird demnächst die neue Rubrik „Postersektion“ online gehen, unter der Sie die Posterbeiträge der letzten Konferenz einsehen können.

Jahrestreffen des „Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V.“ (ANKK) Hamburg, 13.-15. Oktober 2016, Hamburger Kunsthalle und Kunstgeschichtliches Seminar der Universität Hamburg

Im Fokus der ANKK-Jahrestagung 2016 steht die Frage: Welche Impulse gehen von den niederländischen Bildkünsten auf schriftlich geprägte Wissenskulturen und andere Kunstgattungen wie etwa Literatur und Theater aus? Dabei sollen zum einen die Komplementarität von Bild und Schrift in Kunstwerken und Büchern bzw. Schriften untersucht, zum anderen Auswirkungen der Kunst auf die verschiedenen Wissensdisziplinen, Literatur und andere Künste aufgezeigt werden.

2. Studientag des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK e.V.)

6. / 7. Juli 2016, Universität Konstanz

Der dezidiert an den wissenschaftlichen Nachwuchs gerichtete Studientag möchte kunstliterarische Quellen des 16. bis 18. Jahrhunderts – darunter z.B. Giorgio Vasaris Vite, Karel van Manders Schilder-Boeck, Franciscus Junius’ De pictura veterum und Gerard de Lairesses Groot Schilderboek – näher in den Blick nehmen. Ziel ist es, zentrale Themen und Begrifflichkeiten der niederländischen Kunst mittels intensiven Quellenstudiums aufzuarbeiten und zu diskutieren. Lektüre- und Themenvorschläge seitens der Teilnehmer/innen sind dabei ausdrücklich erwünscht. Nachwuchswissenschaftler/innen, deren Forschungsprojekte eine Auseinandersetzung mit niederländischer Kunstliteratur beinhalten, sollen die Gelegenheit erhalten, ihre Fragen und Ergebnisse in 30-minütigen Kurzvorträgen näher vorzustellen. Darüber hinaus ist aber auch eine Teilnahme am Studientag ohne eigene Präsentation möglich, soll die Veranstaltung dem wissenschaftlichen Nachwuchs doch zugleich ein allgemeines Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zur besseren Vernetzung bieten.

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir hoffen, Sie alle hatten einen guten Start in den Frühling und konnten an einigen der interessanten Veranstaltungen der letzten Wochen, wie der TEFAF oder den begonnenen Ausstellungen, teilnehmen. Der Vorstand selbst hat sich besonders darüber gefreut, dass zu Monatsbeginn eine Führung angeboten werden konnte, die auf die Initiative eines Vereinsmitgliedes zurückgeht und auf großes Interesse sowohl bei Nachwuchswissenschaftler*innen als auch bei bereits Etablierten stieß und zu der wir sogar mit Prof. Dr. Akira Akiyama Besuch aus Japan begrüßen durften: Dr. Heidrun Ludwig stellte die neue Präsentation der Gemäldesammlung des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt vor und gab gleichzeitig einen Einblick in ihre Arbeit am Katalogisierungsprojekts der niederländischen und flämischen Gemäldebestände. Nochmals herzlichen Dank, liebe Frau Ludwig!

Wir freuen uns sehr, Ihnen schon heute eine weitere Veranstaltung dieser Art ankündigen zu können, die nicht nur spannende Diskussion vor den Originalen ermöglichen wird, sondern auch jenseits unserer Tagungen einen Zugang zum ANKK, seinen Zielen und Angeboten bietet:

Liebe Mitglieder des ANKK,

das Jahr 2016 wartet mit zahlreichen Highlights auf. Nicht zuletzt steht es natürlich im Zeichen von Hieronymus Bosch, dessen 500. Todesjahr mit diversen Veranstaltungen begangen wird, allen voran der großen internationalen Ausstellung Jheronimus Bosch - Visionen eines Genies, welche am 13. Februar eröffnet hat und bis zum 8. Mai 2016 im Noordbrabants Museum in ’s-Hertogenbosch zu sehen sein wird. Die Werkschau präsentiert dank zahlreicher Leihgaben nicht nur den größten Teil des Œuvres des Malers, sondern basiert darüber hinaus auch auf den umfangreichen Untersuchungen des Bosch Research und Conservation Projects – zwei gute Gründe, sich in den kommenden Wochen in die Heimatstadt Hieronymus Boschs zu begeben.

Liebe Mitglieder des ANKK,

zunächst möchten wir Euch und Ihnen allen ein gesundes, erfolgreiches und selbstverständlich von niederländischer Kunst & Kultur geprägtes 2016 wünschen!

Der Vorstand arbeitet bereits an den Planungen für das diesjährige Treffen im Oktober in Hamburg. Wir werden Sie über das endgültige Datum durch die Monatsbriefe auf dem Laufenden halten und den Call for Papers im Frühjahr veröffentlichen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Zum Highlight des Jahres zählt ohne Zweifel unsere sehr erfolgreiche internationale Konferenz, für die wir den Organisatoren, allen voran Karin Leonhard und Sandra Hindriks, nochmals sehr herzlich danken möchten. Bereichert wurde das Jahr außerdem durch das Engagement der ANKKler selbst: Vielfach haben sie ihr Wissen beim Rundgang durch eigene kuratierte Ausstellungen mit uns geteilt. Wir freuen uns besonders, dass auch zu Beginn des nächsten Jahres gleich zwei Expertinnen durch eine Ausstellung und eine Sammlung führen:

vor kurzem gab die Süddeutsche Zeitung auf der ersten Seite ihrer Wochenendausgabe das „Ende der Museumsruhe“ bekannt. 2015 werden in den deutschen Museen Besucherrekorde erwartet, an der Spitze der Städel mit 660000 verkauften Eintrittskarten. Kunstmuseen erschließen sich ein neues Publikum, dreimal mehr Kinder und Jugendliche besuchten 2015 das Lenbachhaus in München.