Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte beschäftigen. Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach einem ereignisreichen Start in den Frühling mit spannenden Veranstaltungen wie der TEFAF oder der Konferenz „Jheronimus Bosch: His Life and His Work“ sowie dem Call for Papers für das diesjährige Jahrestreffen des ANKK in Hamburg (13.-15. Oktober; ausführlichere Informationen auf unserer Homepage) erwarten uns ereignisreiche Wochen: Die Vorbereitungen für den zweiten Studientag des ANKK, der sich am 6. und 7. Juli der Kunstliteratur der Neuzeit widmet, laufen bestens. Ebenfalls nimmt das Programm des 90. KSK, der vom 26.-29. Mai in Kassel stattfindet und den der ANKK im Zuge seiner Nachwuchsförderung erstmals unterstützt, Gestalt an. Des Weiteren wird demnächst die neue Rubrik „Postersektion“ online gehen, unter der Sie die Posterbeiträge der letzten Konferenz einsehen können.

Vom 8.-12.03. 2017 findet der XXXIV. Deutsche Kunsthistorikertag an der Technischen Universität Dresden unter dem Titel „Kunst lokal – Kunst global“ statt. Wie schon in den vergangenen Jahren wird es ein Niederlande-Forum geben.
Bis zum 15. Mai können Interessenten Themen für Vorträge oder Podiumsdiskussionen einreichen.

(siehe Ausschreibung: http://www.kunsthistoriker.org/kunsthistorikertag.html)
Weitere Informationen zu aktuellen Ausstellungen, Veranstaltungen, Stellenausschreibungen und Publikationen finden Sie wie immer im angehängten Serviceteil.

Mit Bedauern möchten wir in eigener Sache mitteilen, dass Frau Prof. Dr. Christiane Kruse ihr Vorstandsamt mit Wirkung zur nächsten Mitgliederversammlung am 13. Oktober 2016 aus persönlichen Gründen zur Verfügung stellen wird. Glücklicherweise wird sie den ANKK und seinen Vorstand bis zu diesem Zeitpunkt auch weiterhin tatkräftig unterstützen, worüber wir uns sehr freuen. An dieser Stelle möchten wir ihr sehr herzlich für die bisherige Zusammenarbeit danken und hoffen, dass sie dem Verein auch weiterhin verbunden bleibt. Die satzungsgemäße Handlungsfähigkeit des Vorstandes ist gesichert und wir führen derzeit Gespräche, um in dieser besonderen Situation eine reibungslose Wahl einer/s Nachfolgerin/ers für den Bereich Hochschulen und Universitäten für die verbleibende Amtszeit des jetzigen Vorstandes zu gewährleisten. In einem der nächsten Monatsbriefe werden wir eine(n) Kanditatin/en vorstellen und laden hiermit weitere Kandidatinnen(en) ein, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Die Möglichkeit der (Selbst-)Nominierung besteht selbstverständlich bis zum Tag der Mitgliederversammlung selbst.
Obwohl wir in den letzten Monaten immer wieder darauf hingewiesen haben: Wir möchten Sie erneut – sofern noch nicht geschehen – freundlich daran erinnern, den Mitgliedsbeitrag für 2016 auf unser Postbankkonto (siehe Fußzeile) zu überweisen und Ihr Mitgliederprofil, sollte dieses veraltete Angaben beinhalten, zu aktualisieren. Klicken Sie dafür einfach auf den Reiter „Mitgliedschaft“ und wählen Sie dann den Menüpunkt „Login/Logout Mitglieder“. Sollten Sie Ihren Benutzernamen oder Ihr Passwort nicht zur Hand haben, so besteht die Möglichkeit, ihre Zugangsdaten mithilfe Ihres Namens und Ihrer Email-Adresse (entsprechend der Mitgliederliste) neu anzufordern.

Mit herzlichen Grüßen,
der Vorstand

Jahrestreffen des „Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V.“ (ANKK) Hamburg, 13.-15. Oktober 2016, Hamburger Kunsthalle und Kunstgeschichtliches Seminar der Universität Hamburg

Im Fokus der ANKK-Jahrestagung 2016 steht die Frage: Welche Impulse gehen von den niederländischen Bildkünsten auf schriftlich geprägte Wissenskulturen und andere Kunstgattungen wie etwa Literatur und Theater aus? Dabei sollen zum einen die Komplementarität von Bild und Schrift in Kunstwerken und Büchern bzw. Schriften untersucht, zum anderen Auswirkungen der Kunst auf die verschiedenen Wissensdisziplinen, Literatur und andere Künste aufgezeigt werden.

An diese Leitgedanken schließen beispielhaft folgende Überlegungen zum Thema an:

Die zu thematiserenden Impulse sind in Ekphrasis, Emblematik oder Reiseliteratur wirksam. Aber auch die longue durée der Rezeption einzelner Kunstwerke kann auf ihre Impulsgebung hin befragt werden. So ist beispielsweise vom irischen Schriftsteller Samuel Beckett bekannt, dass er sich tagelang in Museen wie der Hamburger Kunsthalle aufhielt und Notizen vor Gemälden machte, oft zu historischer und zeitgenössischer Kunst aus Belgien und den Niederlanden. Seine Kunsterfahrungen verarbeitete er in Theaterstücken und Essays, er diskutierte sie mit seinen Künstlerfreunden. Die Steigerung und Verfeinerung der manuellen Fertigkeiten – das Material-Knowhow – von Künstlern waren Impulsgeber für technische Innovationen. Der Maler Johannes Goedaert wurde so von Zeitgenossen zugleich als Alchemist, Entomologe und Pharmazeut geschätzt.

2. Studientag des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK e.V.)

6. / 7. Juli 2016, Universität Konstanz

Der dezidiert an den wissenschaftlichen Nachwuchs gerichtete Studientag möchte kunstliterarische Quellen des 16. bis 18. Jahrhunderts – darunter z.B. Giorgio Vasaris Vite, Karel van Manders Schilder-Boeck, Franciscus Junius’ De pictura veterum und Gerard de Lairesses Groot Schilderboek – näher in den Blick nehmen. Ziel ist es, zentrale Themen und Begrifflichkeiten der niederländischen Kunst mittels intensiven Quellenstudiums aufzuarbeiten und zu diskutieren. Lektüre- und Themenvorschläge seitens der Teilnehmer/innen sind dabei ausdrücklich erwünscht. Nachwuchswissenschaftler/innen, deren Forschungsprojekte eine Auseinandersetzung mit niederländischer Kunstliteratur beinhalten, sollen die Gelegenheit erhalten, ihre Fragen und Ergebnisse in 30-minütigen Kurzvorträgen näher vorzustellen. Darüber hinaus ist aber auch eine Teilnahme am Studientag ohne eigene Präsentation möglich, soll die Veranstaltung dem wissenschaftlichen Nachwuchs doch zugleich ein allgemeines Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zur besseren Vernetzung bieten.

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir hoffen, Sie alle hatten einen guten Start in den Frühling und konnten an einigen der interessanten Veranstaltungen der letzten Wochen, wie der TEFAF oder den begonnenen Ausstellungen, teilnehmen. Der Vorstand selbst hat sich besonders darüber gefreut, dass zu Monatsbeginn eine Führung angeboten werden konnte, die auf die Initiative eines Vereinsmitgliedes zurückgeht und auf großes Interesse sowohl bei Nachwuchswissenschaftler*innen als auch bei bereits Etablierten stieß und zu der wir sogar mit Prof. Dr. Akira Akiyama Besuch aus Japan begrüßen durften: Dr. Heidrun Ludwig stellte die neue Präsentation der Gemäldesammlung des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt vor und gab gleichzeitig einen Einblick in ihre Arbeit am Katalogisierungsprojekts der niederländischen und flämischen Gemäldebestände. Nochmals herzlichen Dank, liebe Frau Ludwig!

Wir freuen uns sehr, Ihnen schon heute eine weitere Veranstaltung dieser Art ankündigen zu können, die nicht nur spannende Diskussion vor den Originalen ermöglichen wird, sondern auch jenseits unserer Tagungen einen Zugang zum ANKK, seinen Zielen und Angeboten bietet:

Liebe Mitglieder des ANKK,

das Jahr 2016 wartet mit zahlreichen Highlights auf. Nicht zuletzt steht es natürlich im Zeichen von Hieronymus Bosch, dessen 500. Todesjahr mit diversen Veranstaltungen begangen wird, allen voran der großen internationalen Ausstellung Jheronimus Bosch - Visionen eines Genies, welche am 13. Februar eröffnet hat und bis zum 8. Mai 2016 im Noordbrabants Museum in ’s-Hertogenbosch zu sehen sein wird. Die Werkschau präsentiert dank zahlreicher Leihgaben nicht nur den größten Teil des Œuvres des Malers, sondern basiert darüber hinaus auch auf den umfangreichen Untersuchungen des Bosch Research und Conservation Projects – zwei gute Gründe, sich in den kommenden Wochen in die Heimatstadt Hieronymus Boschs zu begeben.

Liebe Mitglieder des ANKK,

zunächst möchten wir Euch und Ihnen allen ein gesundes, erfolgreiches und selbstverständlich von niederländischer Kunst & Kultur geprägtes 2016 wünschen!

Der Vorstand arbeitet bereits an den Planungen für das diesjährige Treffen im Oktober in Hamburg. Wir werden Sie über das endgültige Datum durch die Monatsbriefe auf dem Laufenden halten und den Call for Papers im Frühjahr veröffentlichen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Zum Highlight des Jahres zählt ohne Zweifel unsere sehr erfolgreiche internationale Konferenz, für die wir den Organisatoren, allen voran Karin Leonhard und Sandra Hindriks, nochmals sehr herzlich danken möchten. Bereichert wurde das Jahr außerdem durch das Engagement der ANKKler selbst: Vielfach haben sie ihr Wissen beim Rundgang durch eigene kuratierte Ausstellungen mit uns geteilt. Wir freuen uns besonders, dass auch zu Beginn des nächsten Jahres gleich zwei Expertinnen durch eine Ausstellung und eine Sammlung führen:

vor kurzem gab die Süddeutsche Zeitung auf der ersten Seite ihrer Wochenendausgabe das „Ende der Museumsruhe“ bekannt. 2015 werden in den deutschen Museen Besucherrekorde erwartet, an der Spitze der Städel mit 660000 verkauften Eintrittskarten. Kunstmuseen erschließen sich ein neues Publikum, dreimal mehr Kinder und Jugendliche besuchten 2015 das Lenbachhaus in München.

Liebe Mitglieder des ANKK,

der Oktober war ein ereignisreicher Monat für den Verein. Die internationale Konferenz „Methodik zwischen Theorie und Praxis“ vom 2. bis 4. Oktober an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn war ein voller Erfolg und der Vorstand möchte sich an dieser Stelle nochmals bei den Organisatorinnen/en, allen Sprecherinnen/n, Sektions- und Workshopleiterinnen/n, aber auch bei allen Besucherinnen/n für die wundervollen und interessanten Tage bedanken. Das Protokoll der Vereinssitzung vom 1. Oktober werden wir in den nächsten Wochen in einer separaten Email verschicken. Für die rege Teilnahme und die wertvollen Vorschläge und Anregungen danken wir den Vereinsmitgliedern.

Doch wie sagt man so schön: nach der Tagung ist vor der Tagung. Das nächste Jahrestreffen, das in Hamburg stattfinden wird, hat bereits ein Organistationsteam gefunden und wir werden Sie in den nächsten Monaten über den Verlauf der Planung auf dem Laufenden halten.

Liebe Mitglieder des ANKK,

unmittelbar steht nun die internationale Konferenz des ANKK in Bonn und Köln vor der Tür und die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Für die Jahrestagung hat uns nach Anmeldeschluss nun eine erfreuliche Anzahl an Anmeldungen erreicht. Wer sich vorab genauer über das Programm informieren möchte, kann dieses unter http://www.ankk.org/jahrestreffen/konferenz-2015-bonn

unter dem Punkt „Konferenzprogramm“ als PDF abrufen. Ein ausführliches Programmheft wird außerdem während der Konferenz für Sie ausliegen. Vor allem auf die Jahresversammlung, die am Donnerstagabend die Konferenz einleiten wird, möchten wir an dieser Stelle nochmals aufmerksam machen. Statt findet diese