Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte beschäftigen. Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Liebe Mitglieder des ANKK,

die Anmeldung für die vom ANKK veranstaltete internationale Konferenz „Methodik zwischen Theorie und Praxis. Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte“ in Bonn vom 2.-4. Oktober d. J. läuft und die Workshops füllen sich rasch. Um noch am Workshop der Wahl teilnehmen zu können, ist eine frühzeitige Anmeldung angeraten. Sämtliche Informationen sowie das Anmeldeformular zum Download sind unter diesem Link für Sie zusammengestellt:

http://www.ankk.org/jahrestreffen/konferenz-2015-bonn

Die Anmeldefrist endet am 15. September. Des weiteren weisen die Organisatorinnen darauf hin, dass die eigens für die Konferenzteilnehmer_innen gebuchten Hotelkontingente in Bonn noch bis zum 15. August abrufbar sind. Unmittelbar nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie nähere Informationen zu diesen Hotelkontingenten sowie zu anderweitigen Übernachtungsmöglichkeiten in Bonn.

Wir möchten nochmals sehr herzlich darum bitten, bei dieser Gelegenheit möglicherweise noch ausstehende Mitgliedsbeiträge für das laufende und/oder vergangene Jahre auf unser Postbankkonto zu überweisen. Eine Barzahlung während der Konferenz wird nicht möglich sein. Bei Rückfragen zum Mitgliedsbeitrag wenden Sie sich bitte an unsere Schatzmeisterin Melanie Kraft (melanie.kraft[at]stud.uni-heidelberg.de).

Der Vorstand bereitet derzeit die Mitgliederversammlung des ANKK vor, die am Donnerstag, 1. Oktober um 18.00 Uhr voraussichtlich im Hauptgebäude der Universität Bonn stattfinden wird. Eine Einladung samt Tagesordnung wird Ihnen mit dem nächsten Monatsbrief zugehen. Wir hoffen natürlich auf rege Teilnahme und bitten alle, diesen Abendtermin bereits bei den Reiseplanungen zu berücksichtigen.
Und noch ein Termin zum Vormerken, wir werden auch zu dieser Veranstaltung noch einmal eigens einladen:

In Fortsetzung unserer Reihe von gemeinsamen Ausstellungsbesuchen wird unser Mitglied Justus Lange, Kurator der Kasseler "Cranach-Ausstellung", erfreulicherweise eine exklusive Mitgliederführung anbieten:
Bild und Botschaft

Am Mittwoch, 09.09.2015
Um 17.00 Uhr
Treffpunkt: an der Kasse in Schloß Wilhelmshöhe
Aus organisatorischen Gründen steht eine begrenzte Anzahl von Plätzen zur Verfügung. Wir bitten um schriftliche Anmeldung bis zum 05.09.2015 an folgende e-mail-Adresse:
Katrindyballa[at]web.de

Auch mit dieser Exkursion reagieren wir auf die in der Mitgliederbefragung 2015 vielfach geäußerte Anregung gemeinsamer Aktivitäten. Wir freuen uns zudem sehr auf die Kuratorinnenführung mit Lydia Dorn durch die Ausstellung des Kupferstichkabinetts in der Berliner Gemäldegalerie am 30. Juli um 18.00 Uhr:
Wie aus dem Gesicht geschnitten.
Van Dyck und das druckgraphische Porträt
Treffpunkt: Infotresen des Kulturforums, Matthäikirchplatz, 10785 Berlin
Es sind noch wenige Plätze frei, bitte melden Sie sich per e-mail an: britta.bode[at]fu-berlin.de.

Im anschließenden Serviceteil finden Sie noch eine Auswahl von Ausstellungs- und Veranstaltungshinweisen.

Mit sommerlichen Grüßen und den besten Wünschen für eine erholsame Ferienzeit

der Vorstand

Liebe Mitglieder des ANKK,
nun ist es bald soweit: Die diesjährige Bonner ANKK-Jahreskonferenz steht vor der Tür! Das Programm hierfür versenden wir an unsere Mitglieder "druckfrisch" zum 1. Juli in einer seperaten Rundmail. Dann kann man auch einen Blick auf die Konferenzhomepage werfen, wo sich alle Informationen zur Anmeldung, Anfahrt und Unterbringung finden. Nur soviel sei verraten: Als Keynotesprecher konnten wir Professor Dr. Christine Göttler (Universität Bern) und Dr. Paul Taylor (Warburg Institute, London) gewinnen. Desweiteren werden Professor Dr. Karin Leonhard (Universität Konstanz) und Dr. Heike Schlie (Universität Salzburg) eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema " Zur Rolle des Objekts in Theorie und Praxis" mit den Sprechern Till-Holger Borchert (Musea Brugge), Professor Dr. Koenraad Jonckheere (Universität Gent), Professor Dr. Claudia Swan (Northwestern University) und Professor Dr. Gregor J.M. Weber (Rijksmuseum Amsterdam) moderieren.

Monatsbrief Mai 2015

Liebe Mitglieder des ANKK,
im Wonnemonat Mai haben hoffentlich viele von Ihnen noch Der späten Rembrandt in Amsterdam anschauen können – wer nicht dort war, dem sei wenigstens der von Jonathan Bikker und Gregor Weber herausgegebene Katalog empfohlen. Auch muss man sich sputen, um noch die eine oder andere mit niederländischen Kunstwerken bestückte Ausstellung zu sehen (s. Serviceteil), denn viele Museen gehen bald in die Sommerpause.

Die Kasseler Gemäldegalerie Alte Meister freut sich derweil über einen bedeutenden Zuwachs ihrer Sammlung. Als Dauerleihgabe aus Privatbesitz erhält die Museumslandschaft Hessen Kassel ein Selbstbildnis des flämischen Künstlers Jacob Jordaens (1593–1678). Das Gemälde war zuletzt 1993 in einer großen Jordaens-Ausstellung im Koninklijk Museum voor Schone Kunsten in Antwerpen öffentlich ausgestellt. Besucher können den Neuzugang ab Freitag, 22. Mai im Schloss Wilhelmshöhe in Augenschein nehmen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach einem ereignisreichen März mit TEFAF, dem Deutschen Kunsthistorikertag und der Jahrestagung der Renaissance Society of America in Berlin geht es umso arbeitsreicher weiter. So nimmt die Gestaltung der nächsten ANKK-Jahrestagung immer weiter Form an und demnächst werden auch Flyer sowie Poster mit dem Programm zur Verfügung stehen.

Liebe Mitglieder des ANKK,
wir hoffen, Sie alle hatten durch den Besuch der TEFAF, des Deutschen Kunsthistorikertages oder auch der Jahrestagung der Renaissance Society of America in Berlin einen guten Start in den Frühling.

Exkursion nach Amsterdam am 9. März 2015 / „Late Rembrandt"

Wie die Mitgliederumfrage ergab, wünschen sich zahlreiche Mitglieder, öfter Exkursionen und Ausstellungsbesuche zu unternehmen. Den „Startschuss" bildete am 9. März der gemeinsame Besuch der „Late Rembrandt"-Ausstellung in Amsterdam. Wir wurden freundlicherweise von einem der Macher der Ausstellung, dem Leiter der Abteilung für Bildende Kunst des Rijksmuseums und zugleich Gründungsmitglied des ANKK, Prof. Dr. Gregor Weber, begrüßt und in die sicher für viele Dekaden einzigartige Ausstellung eingeführt. Nochmals herzlichen Dank dafür an Gregor Weber.
Für die Zukunft hoffen wir auf weitere Exkursionen dieser Art, freuen uns auf Angebote aus den Reihen der Vereinsmitglieder und empfehlen allen, die es bislang nicht geschafft haben, Rembrandts Spätwerk noch anzuschauen: Die Ausstellung schließt ihre Pforten am 17. Mai.

Liebe Mitglieder des ANKK,

am 5. Februar fand in Bonn in Vorbereitung auf die diesjährige internationale ANKK-Konferenz ein Studientag für den wissenschaftlichen Nachwuchs zum Thema "Methodik zwischen Theorie und Praxis. Aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung" statt. Acht Masterstudierende und Doktoranden aus den Reihen des ANKK haben bei dieser Gelegenheit ihre aktuellen Forschungsvorhaben und ihre dabei gewählte methodische Herangehensweise präsentiert. In zwei Lektürekreisen wurden von den rund 20 TeilnehmerInnen zudem wichtige Forschungsansätze und Methodendebatten des 20. Jahrhunderts diskutiert. Zwei Mitglieder des ANKK werden in einem Bericht bald ausführlicher über die Veranstaltung informieren. Die positive Resonanz in Bonn sowie die Ergebnisse der Mitgliederbefragung bestärken uns in dem Wunsch, einen jährlichen Nachwuchsstudientag in Zukunft fest zu etablieren.

Liebe Mitglieder des ANKK,

Wir haben einige wichtige Anliegen:

1) Mitgliederbefragung des ANKK 2015: Wir bitten nochmals sehr um Beteiligung an unserer Mitgliederbefragung. Viele, vor allem neuere Mitglieder haben das schon getan, ganz herzlichen Dank dafür! Insbesondere die langjährigen Mitglieder möchten wir nun nochmals ganz herzlich darum bitten, sich bis zum 1. Februar ein paar Minuten zu nehmen. Es wird bereits jetzt deutlich, daß die vielen Anregungen und kritischen Kommentare die Vorstandsarbeit sehr befördern werden.

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir blicken schon voller Spannung auf ein ereignisreiches Jahr 2015. Denn vom 24. bis 28. März 2015 findet in Mainz der Kunsthistorikertag statt. Hier betreut der ANKK wieder das "Niederländische Forum", dieses Mal zum Thema: "Uni-Museum: Zwei verschiedene Welten" (24. März 2014, 10-12 Uhr). Das vollständige Veranstaltungsprogramm werden wir dann in einem der nächsten beiden Monatsbriefe bekannt geben. Das Mainzer Organisationsteam hat für die Tagungsgäste bis zum 11.02.2015 ein Zimmerkontingent in allen Preiskategorien reserviert. Früh-Buchen lohnt sich also auch hier. Zur Buchung nutzt man am besten das unter info-mainz.de/tourist/VDKH/ erreichbare Reservierungsformular. Je nach Verfügbarkeit können auch nach diesem Datum Zimmerbuchungen zu den genannten Konditionen vorgenommen werden. Sollte man hier nicht fündig werden, findet man sicherlich auch eine passende, möglicherweise günstigere Unterkunft in Mainz. Am besten, man wendet sich hierzu direkt an Marietta Ünker vom Tourist Service Center Mainz, die gern bei der direkten Vermittlung hilft:

Der Genter Altar der Brüder van Eyck in Berlin. 1820-1920

04.09.2014 - 29.03.2015 
Gemäldegalerie
Der Genter Altar der der Brüder van Eyck gilt nicht nur als Hauptwerk der altniederländischen Malerei. Das 1432 vollendete Retabel hat auch eine wechselvolle Vergangenheit. Seine Flügelbilder wurden im Jahr 1821 mit der Sammlung Solly für Berlin erworben. 1920 aber wurden sie, entsprechend einer Klausel des Versailler Vertrags, als Reparationszahlung des Deutschen Reiches an Belgien abgegeben. In der Wandelhalle der Gemäldegalerie wird der Genter Altar nun aus Kopien des 16. und 17. Jahrhunderts sowie Fotoabzügen der einst hier befindlichen Flügel in Originalgröße rekonstruiert. Zugleich wird seine wechselvolle Geschichte im Laufe der Jahrhunderte nachgezeichnet.

"Methodik zwischen Theorie und Praxis. Aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung"

Donnerstag, 5. Februar 2015
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kunsthistorisches Institut

Der Studientag richtet sich dezidiert an den wissenschaftlichen Nachwuchs und soll in Vorbereitung auf die große internationale ANKK-Konferenz 2015 (Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015, http://www.ankk.org/jahrestreffen) historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung thematisieren. Ziel ist es, richtungweisende Forschungsansätze und Methodendebatten des 20. Jahrhunderts mittels intensiver Textlektüre aufzuarbeiten und zu diskutieren und die in der kunstgeschichtlichen Forschung derzeit vorherrschende Methodenvielfalt, welche sich in den diversen "turns" der vergangenen Jahre widerspiegelt, kritisch zu evaluieren. Die teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sollen dabei die Gelegenheit erhalten, die für das eigene Forschungsvorhaben gewählte theoretische und methodische Herangehensweise vorzustellen und kritisch zu reflektieren. Neben einem Überblick über aktuelle Forschungsmethoden und -themen möchte der Studientag dem wissenschaftlichen Nachwuchs damit auch ein Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zur besseren Vernetzung bieten.