Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte beschäftigen. Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

 

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Monatlicher Rundbrief Januar 2015

Liebe Mitglieder des ANKK,

Wir haben einige wichtige Anliegen:

1) Mitgliederbefragung des ANKK 2015: Wir bitten nochmals sehr um Beteiligung an unserer Mitgliederbefragung. Viele, vor allem neuere Mitglieder haben das schon getan, ganz herzlichen Dank dafür! Insbesondere die langjährigen Mitglieder möchten wir nun nochmals ganz herzlich darum bitten, sich bis zum 1. Februar ein paar Minuten zu nehmen. Es wird bereits jetzt deutlich, daß die vielen Anregungen und kritischen Kommentare die Vorstandsarbeit sehr befördern werden.

2) ANKK-Exkursion zum Rijksmuseum:
So wünschen sich viele von Euch beispielsweise mehr gemeinsame Exkursionen zu Sonderausstellungen. Wir freuen uns sehr, darauf einigermaßen spontan mit einem Ausstellungshighlight des Jahres reagieren zu können: Gregor Weber hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, uns am Montag, 9. März 2015 um 14.00 Uhr im Rijksmuseum zu begrüßen! Er wird eine Einführung in die Ausstellung „Late Rembrandt" geben, die ab dem 12. Februar in Amsterdam zu sehen sein wird. Wir hoffen, daß einige von Euch diesen gemeinsamen Museumsbesuch am Beginn der TEFAF-Woche einrichten können! Ein Wort zum organisatorischen Ablauf: Wir möchten alle InteressentInnen bitten, sich so rasch wie möglich unter folgender e-mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Allen TeilnehmerInnen wird daraufhin der genaue Treffpunkt per e-mail bekannt gegeben.

Noch ein Hinweis zur Bestellung der Eintrittskarten, was bitte individuell passieren müßte: In diesem Jahr lohnt sich sicherlich für die meisten die Anschaffung einer Jahreskarte für die niederländischen Museen zum Preis von 54,95 € (http://www.museumkaart.nl/). Mit dieser Karte (und das gilt übrigens auch für ICOM-KarteninhaberInnen) fällt dann lediglich ein Zuschlag von 7,50€ für die Rembrandtausstellung an. Sowohl reguläre Tickets (25 €) als auch die Zuschläge sollten am besten online rechtzeitig für das Zeitfenster von 13-15 Uhr am 9.3. (= Zeitpunkt des Eintreffens im Rijksmuseum, danach darf man bis zur Schließzeit im Hause bleiben) hier gebucht werden: https://www.rijksmuseum.nl/nl/tickets/datum-tijd

3) Mitgliedsbeiträge:
Und noch eine dringende Bitte in eigener Sache: Auf der Homepage des ANKK (www.ankk.org) ist unsere neue Bankverbindung (Postbank) sowie eine Aufstellung der aktuellen Mitgliedsbeiträge zu finden. Wir möchten alle Mitglieder um möglichst rasche Begleichung zu Jahresbeginn bitten, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Das bisherige Konto steht nicht mehr zur Verfügung. Sollte jemand den Beitrag für 2014 noch nicht bezahlt haben, so besteht selbstverständlich die Möglichkeit, dies umgehend nachzuholen. In diesem Falle bitten wir um zwei getrennte Überweisungen mit entsprechenden Angaben im Verwendungszweck, um welche Jahresmitgliedschaft es sich handelt. Vielen Dank!
Und wie schon im letzten Brief möchten wir Ihre und Eure Aufmerksamkeit abschließend noch auf einen kleinen „Serviceteil" mit aktuellen Informationen rund um die niederländische und deutsche Kunst (-geschichte) lenken.

Wir freuen uns weiterhin über Anregungen, hoffen darauf, möglichst viele von Euch und Ihnen in diesem Jahr persönlich zu treffen (sei es in Amsterdam, Mainz oder Bonn) und senden sehr herzliche ‚groeten'.

Mit herzlichen Grüßen,
Der Vorstand

I) Konferenzen

Der Genter Altar – Reproduktionen, Deutungen, Forschungskontroversen
The Ghent Altarpiece – Reproductions, Interpretations, Scholarly Debates
Internationales Colloquium anlässlich der Ausstellung Der Genter Altar der Brüder van Eyck in Berlin 1820-1920, Gemäldegalerie SMB am 13. und 14. Februar 2015
--> Programm siehe Anhang.

Konferenz in Bourg-en-Bresse, 27.-28. Februar 2015
PRINCESSES ET RENAISSANCE(S). La commande artistique de Marguerite d'Autriche et de son entourage
--> Program als PDF im Anhang.

CfP:
Konferenz: Geometrisierte Landschaften – Raumkonstruktion und Selbstentwurf der Niederlande im 17. Jahrhundert
, Düsseldorf, 20. - 21.11.2015
Die deadline für den Call for Papers endet am 1.3.2015
http://arthist.net/archive/9235

CfP:
International conference on Art and Science in Early Modern Low Countries
Rijksmuseum/Huygens-Instituut Amsterdam
Die deadline für den Call for Papers endet am 15.4.2015
https://www.rijksmuseum.nl/nl/art-and-science
https://www.huygens.knaw.nl/event/international-conference-on-art-and-science-in-early-modern-low-countries/

II) Neuerscheinungen

Druckfrisch sind diese Dissertationen:
Katrin Dyballa, Georg Pencz - Künstler zu Nürnberg, Berlin 2014
Als einer der drei »Gottlosen Maler von Nürnberg« wurde Georg Pencz aufgrund von freigeistigen Ansichten 1521 aus der Reichsstadt verbannt. Doch ihm gelang nicht nur die Rückkehr, sondern er stieg nach dem Tod Albrecht Dürers zum führenden Künstler Nürnbergs auf. Monografie zu zentralen Fragen in Leben und OEuvre, die zudem einen Werkkatalog der Gemälde und erstmalig auch der Zeichnungen umfasst.

Matthias Ubl, Der Braunschweiger Monogrammist - Wegbereiter der niederländischen Genremalerei vor Bruegel, Petersberg 2014
Der Braunschweiger Monogrammist ist eine Schlüsselfigur in der Kunstlandschaft Antwerpens im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts: Dieser anonyme niederländische Maler ist Zeitgenosse Jan Sanders van Hemessens, Vorläufer Pieter Aertsens und Wegbereiter Pieter Bruegels des Älteren. Er verdankt seinen Notnamen einem Gemälde im Braunschweiger Herzog Anton Ulrich-Museum. Seine kleinfigurigen, außergewöhnlichen Bilderfindungen sind Hauptwerke der frühen Landschafts- und Genremalerei. Eine eingehende Betrachtung dieser Arbeiten steht im Mittelpunkt dieser Studie, und es zeigt sich, dass seine Werke nicht nur von einer innovativen Erzählweise zeugen, sondern auch von einer bemerkenswerten Gesellschaftskritik. Gemäldetechnologische Untersuchungen sowie Fragen nach einer möglichen Werkstatt sind weitere zentrale Untersuchungsfelder. Erstmals werden auch die zahlreichen Kopien und Versionen nach den Werken des Braunschweiger Monogrammisten intensiv diskutiert, was die Bedeutung und zugleich die Wirkkraft seiner Bilder auf seine Zeitgenossen und die nachfolgenden Künstlergenerationen veranschaulicht.

Am 13.2. wird mit dem Beginn der Rembrandtausstellung folgendes Buch erscheinen:
Eric Jan Sluijter, Rembrandt's Rivals. History Painting in Amsterdam 1630-1650, Amsterdam/Philadelphia 2015
During the period of Rembrandt's career the Amsterdam art market grew with breathtaking speed. Each painter had to secure a place professionally and make a living, which would have been no small matter. In what kind of paintings should he specialize? How could he distinguish his works from those of his colleagues and find buyers for his products? How did he acquire a reputation, and how much were clients willing to pay? Every painter would have continuously asked himself such pressing questions. These are also the leading questions of this study, which examines the depiction of Biblical and other religious themes, classical mythology, and classical and post-classical literature across the entire range of production, from expensive high-quality works to cheap pictures. The book begins at the moment that a considerable number of young artists – among them Rembrandt – settled in Amsterdam. Twenty years later, the quantity, diversity and quality of the production of history paintings, propelled by artistic rivalry, reached its summit.
--> Flyer siehe Anhang

Im Nachgang zur Kasseler Tagung erreichte uns noch ein Hinweis auf diese Publikation:
Jürgen Rascher, Die Kasseler Künstlerfamilie Haag. Ein Beitrag zur Kunstgeschichte von Kassel, Den Haag und Bern, Lindenberg im Allgäu 2013
Das Buch stellt Leben und Werk des aus Forchtenberg am Kocher (dem Herkunftsort der berühmten Bildhauer Michael und Leonhard Kern) stammenden Bildhauers Johann Ernst Antonius Haag (1685-1728) dar, der sich in Kassel niederließ, und seiner künstlerischen Nachkommen. Zu ihnen zählen u. a. sein zweiter Sohn, der niederländische Hofmaler Johann David Christian Haag (1707-1760), dessen Sohn Tethard Philipp Christian Haag (1737-1812), ebenfalls Hofmaler in Den Haag, sowie die Maler, Zeichner und Grafiker Albert Hermann Moolenijzer, A. B. H. Braakensiek, Johan Coenraad Braakensiek und Grietje Schakel-Braakensiek.

III) Ausstellungen

Haarlem noch bis 15. Februar
Emoties – Geschilderde gevoelens in de Gouden Eeuw
Emotions: Pain and Pleasure in Dutch Painting of the Golden Age
http://www.franshalsmuseum.nl/nl/tentoonstellingen/emoties/

London
Am 24. Januar 2015 eröffnet in London:
Royal Academy of Arts: Rubens and His Legacy: Van Dyck to Cézanne
24. Januar – 10. April 2015
https://www.royalacademy.org.uk/exhibition/rubens-and-his-legacy

Am 5. Februar eröffnet in Den Haag:
The Frick Collection: Kunstschatten uit New York
The Frick Collection: Art Treasures from New York
5 February–10 May 2015
http://mauritshuis.nl/en/discover/tentoonstellingen/the-frick-collection-art-treasures-from-new-york/

Das Rembrandthuis Amsterdam zeigt ab dem 12.2.
Rembrandts late leerlingen - In de leer bij een genie
Rembrandt's Late Pupils - Studying under a Genius
http://www.rembrandthuis.nl/en/actueel/verwacht

Utrecht
Beginn 21.2.
Pleasure and Piety: The Art of Joachim Wtewael
Liefde en Lust: De kunst van Joachim Wtewael
http://centraalmuseum.nl/bezoeken/tentoonstellingen/Liefde-en-Lust-de-kunst-van-Joachim-Wtewael/

IV) Stipendien

Am 15. März endet die deadline für die Rijksmuseum-Research-Fellowships:
https://www.rijksmuseum.nl/nl/fellowships

1) Mitgliederbefragung des ANKK 2015: Wir bitten nochmals sehr um Beteiligung an unserer Mitgliederbefragung. Viele, vor allem neuere Mitglieder haben das schon getan, ganz herzlichen Dank dafür! Insbesondere die langjährigen Mitglieder möchten wir nun nochmals ganz herzlich darum bitten, sich bis zum 1. Februar ein paar Minuten zu nehmen. Es wird bereits jetzt deutlich, daß die vielen Anregungen und kritischen Kommentare die Vorstandsarbeit sehr befördern werden.

2) ANKK-Exkursion zum Rijksmuseum:
So wünschen sich viele von Euch beispielsweise mehr gemeinsame Exkursionen zu Sonderausstellungen. Wir freuen uns sehr, darauf einigermaßen spontan mit einem Ausstellungshighlight des Jahres reagieren zu können: Gregor Weber hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, uns am Montag, 9. März 2015 um 14.00 Uhr im Rijksmuseum zu begrüßen! Er wird eine Einführung in die Ausstellung „Late Rembrandt“ geben, die ab dem 12. Februar in Amsterdam zu sehen sein wird. Wir hoffen, daß einige von Euch diesen gemeinsamen Museumsbesuch am Beginn der TEFAF-Woche einrichten können! Ein Wort zum organisatorischen Ablauf: Wir möchten alle InteressentInnen bitten, sich so rasch wie möglich unter folgender e-mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anzumelden. Allen TeilnehmerInnen wird daraufhin der genaue Treffpunkt per e-mail bekannt gegeben.


Noch ein Hinweis zur Bestellung der Eintrittskarten, was bitte individuell passieren müßte: In diesem Jahr lohnt sich sicherlich für die meisten die Anschaffung einer Jahreskarte für die niederländischen Museen zum Preis von 54,95 € (http://www.museumkaart.nl/). Mit dieser Karte (und das gilt übrigens auch für ICOM-KarteninhaberInnen) fällt dann lediglich ein Zuschlag von 7,50€ für die Rembrandtausstellung an. Sowohl reguläre Tickets (25 €) als auch die Zuschläge sollten am besten online rechtzeitig für das Zeitfenster von 13-15 Uhr am 9.3. (= Zeitpunkt des Eintreffens im Rijksmuseum, danach darf man bis zur Schließzeit im Hause bleiben) hier gebucht werden: https://www.rijksmuseum.nl/nl/tickets/datum-tijd

3) Mitgliedsbeiträge:
Und noch eine dringende Bitte in eigener Sache: Auf der Homepage des ANKK (www.ankk.org) ist unsere neue Bankverbindung (Postbank) sowie eine Aufstellung der aktuellen Mitgliedsbeiträge zu finden. Wir möchten alle Mitglieder um möglichst rasche Begleichung zu Jahresbeginn bitten, sofern dies nicht bereits geschehen ist. Das bisherige Konto steht nicht mehr zur Verfügung. Sollte jemand den Beitrag für 2014 noch nicht bezahlt haben, so besteht selbstverständlich die Möglichkeit, dies umgehend nachzuholen. In diesem Falle bitten wir um zwei getrennte Überweisungen mit entsprechenden Angaben im Verwendungszweck, um welche Jahresmitgliedschaft es sich handelt. Vielen Dank!

 Und wie schon im letzten Brief möchten wir Ihre und Eure Aufmerksamkeit abschließend noch auf einen kleinen „Serviceteil“ mit aktuellen Informationen rund um die niederländische und deutsche Kunst (-geschichte) lenken.

 Wir freuen uns weiterhin über Anregungen, hoffen darauf, möglichst viele von Euch und Ihnen in diesem Jahr persönlich zu treffen (sei es in Amsterdam, Mainz oder Bonn) und senden sehr herzliche ‚groeten’

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Monatlicher Rundbrief Dezember 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir blicken schon voller Spannung auf ein ereignisreiches Jahr 2015. Denn vom 24. bis 28. März 2015 findet in Mainz der Kunsthistorikertag statt. Hier betreut der ANKK wieder das "Niederländische Forum", dieses Mal zum Thema: "Uni-Museum: Zwei verschiedene Welten" (24. März 2014, 10-12 Uhr). Das vollständige Veranstaltungsprogramm werden wir dann in einem der nächsten beiden Monatsbriefe bekannt geben. Das Mainzer Organisationsteam hat für die Tagungsgäste bis zum 11.02.2015 ein Zimmerkontingent in allen Preiskategorien reserviert. Früh-Buchen lohnt sich also auch hier. Zur Buchung nutzt man am besten das unter info-mainz.de/tourist/VDKH/ erreichbare Reservierungsformular. Je nach Verfügbarkeit können auch nach diesem Datum Zimmerbuchungen zu den genannten Konditionen vorgenommen werden. Sollte man hier nicht fündig werden, findet man sicherlich auch eine passende, möglicherweise günstigere Unterkunft in Mainz. Am besten, man wendet sich hierzu direkt an Marietta Ünker vom Tourist Service Center Mainz, die gern bei der direkten Vermittlung hilft:

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Ausstellungen

Der Genter Altar der Brüder van Eyck in Berlin. 1820-1920

04.09.2014 - 29.03.2015 
Gemäldegalerie
Der Genter Altar der der Brüder van Eyck gilt nicht nur als Hauptwerk der altniederländischen Malerei. Das 1432 vollendete Retabel hat auch eine wechselvolle Vergangenheit. Seine Flügelbilder wurden im Jahr 1821 mit der Sammlung Solly für Berlin erworben. 1920 aber wurden sie, entsprechend einer Klausel des Versailler Vertrags, als Reparationszahlung des Deutschen Reiches an Belgien abgegeben. In der Wandelhalle der Gemäldegalerie wird der Genter Altar nun aus Kopien des 16. und 17. Jahrhunderts sowie Fotoabzügen der einst hier befindlichen Flügel in Originalgröße rekonstruiert. Zugleich wird seine wechselvolle Geschichte im Laufe der Jahrhunderte nachgezeichnet.

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Studientag des Arbeitskreises für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK)

"Methodik zwischen Theorie und Praxis. Aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung"

Donnerstag, 5. Februar 2015
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kunsthistorisches Institut

Der Studientag richtet sich dezidiert an den wissenschaftlichen Nachwuchs und soll in Vorbereitung auf die große internationale ANKK-Konferenz 2015 (Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015, http://www.ankk.org/jahrestreffen) historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung thematisieren. Ziel ist es, richtungweisende Forschungsansätze und Methodendebatten des 20. Jahrhunderts mittels intensiver Textlektüre aufzuarbeiten und zu diskutieren und die in der kunstgeschichtlichen Forschung derzeit vorherrschende Methodenvielfalt, welche sich in den diversen "turns" der vergangenen Jahre widerspiegelt, kritisch zu evaluieren. Die teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sollen dabei die Gelegenheit erhalten, die für das eigene Forschungsvorhaben gewählte theoretische und methodische Herangehensweise vorzustellen und kritisch zu reflektieren. Neben einem Überblick über aktuelle Forschungsmethoden und -themen möchte der Studientag dem wissenschaftlichen Nachwuchs damit auch ein Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zur besseren Vernetzung bieten.

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Monatlicher Rundbrief November 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

am 13. und 14. November fand das ANKK Jahrestreffen in Kassel in einem anderen Format statt. Die Mitgliederversammlung war integriert in ein interdisziplinäres Symposium mit dem Thema: „Das Tier im Bild. Die menschliche Perspektive", das von dem an der Universität Kassel ansässigen Projekt „Tier-Mensch-Gesellschaft" ausgerichtet wurde. Es gab dort Vorträge über viele Arten von Tieren zu hören, die nicht nur in der niederländischen Kunst, Literatur und Geschichte heimisch sind. Man konnte aus verschiedenen Perspektiven erfahren, wie wir Menschen mit den Tieren umgehen, sie unterwerfen, sie bewundern, uns in ihnen erkennen, mit ihnen befreunden, sie neu erfinden und manchmal auch als ,bessere' Menschen betrachten. Die Mitglieder des ANKK waren Teil einer gut besuchten Veranstaltung im Ottoneum und der Kunsthochschule als Gäste von Dr. Kai Füldner, Prof. Dr. Martina Sitt und Prof. Dr. Winfried Speitkamp. Mit dem Abendvortrag von Prof. Dr. Ellen Spickernagel und dem anschließenden Abendessen, bei dem nicht nur Tiere verspeist wurden, klang die Veranstaltung aus.

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Monatlicher Rundbrief Oktober 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

der Herbst ist gekommen, was nicht nur an den fallenden Blättern, sondern auch an den jahreszeitlichen Auktionen in London und anderenorts ablesbar ist. Die etwas dunkleren Tagen laden zum Besuch von Ausstellungen ein, etwa im Rijksmuseum Twenthe in Enschede "Jan van Eyck, Rogier van der Weyden en de ontdekking van de wereld" (www.rijksmuseumtwenthe.nl), im Frans Hals-Museum in Haarlem "Emoties – Geschilderde gevoelens in de Gouden Eeuw" (11 October 2014 – 15 February 2015) oder in der Galerie Alte Meister in Kassel die Kabinettausstellung „Mene, mene tekel – Das Gastmahl des Belsazar in der niederländischen Kunst" (/www.museum-kassel.de/).

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Call for Papers - Methodik zwischen Theorie und Praxis. Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kulturgeschichte

Internationale Konferenz des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK), Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015

Call For Papers
(Please scroll down for the English version)

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

Weiterlesen: Call for Papers - Methodik zwischen Theorie und Praxis. Historische und aktuelle Ansätze in der...

Monatlicher Rundbrief September 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zur Einstimmung auf das wichtige Jahrestreffen in Kassel (13. und 14. November), bei dem alle fünf Vorstandsämter neu gewählt werden, veröffentlichen wir an dieser Stelle eine vorläufige Liste mit Kandidaten/Innen, die ihre Kandidatur gegenüber dem Vorstand erklärt haben oder als Kandidaten vorgeschlagen wurden:

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Monatlicher Rundbrief August 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zur Einstimmung auf den Herbst freuen wir uns, das Programm des Symposiums „Tier im Bild – die menschliche Perspektive", das in diesem Jahr den Rahmen unserer Mitgliederversammlung bildet, bekannt zu geben. Es ist abrufbar unter:
www.uni-kassel.de/projekte/fileadmin/datas/projekte/tier-mensch-gesellschaft/Symposium_Tier_im_Bild.pdf

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Monatlicher Rundbrief Juli 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Ferienzeit hat begonnen und bietet vielen Mitgliedern hoffentlich ein wenig Entspannung vom Studien- und Berufsalltag. Wer auch im Urlaub nicht auf kunsthistorische Fachlektüre verzichten möchte, der sollte einen Blick in die Festschrift zu Ehren von Alison McNeill Kettering werfen. Der online erschienene Sammelband enthält zahlreiche interessante Beiträge zu Pieter Bruegel, Hendrick Goltzius, Rembrandt sowie weiteren Themen der niederländischen Kunst. Alle Artikel stehen kostenfrei online und zum Download bereit: https://apps.carleton.edu/kettering/

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Monatlicher Rundbrief Juni 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Fußballweltmeisterschaft hat begonnen, das Jahr ist beinahe zur Hälfte herum und die Amtszeit des Vorstandes nähert sich dem Ende. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 13. November 2014 in Kassel stattfindet, wird ein neuer Vorstand gewählt. Die Amtierenden Vorstandsmitglieder stellen ihre Ämter zur Verfügung, weshalb wir an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich dazu einladen wollen, sich für die frei werdenden Ämter zu bewerben. Gerne würden wir dann einen der nächsten Monatsbriefe nutzen, um die Kandidatinnen und Kandidaten vorzustellen.

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Call for Sessions/Workshops

en English version

Der "Arbeitskreis Niederländische Kunst und Kulturgeschichte" (ANKK) plant für 2015 eine dreitägige, internationale Konferenz zu dem Thema

Methodik zwischen Theorie und Praxis.
Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kunstgeschichte

(Bonn/Köln, 2.–4. Oktober 2015)

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

Weiterlesen: Call for Sessions/Workshops