Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte beschäftigen. Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

 

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Monatlicher Rundbrief Juni 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Fußballweltmeisterschaft hat begonnen, das Jahr ist beinahe zur Hälfte herum und die Amtszeit des Vorstandes nähert sich dem Ende. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 13. November 2014 in Kassel stattfindet, wird ein neuer Vorstand gewählt. Die Amtierenden Vorstandsmitglieder stellen ihre Ämter zur Verfügung, weshalb wir an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich dazu einladen wollen, sich für die frei werdenden Ämter zu bewerben. Gerne würden wir dann einen der nächsten Monatsbriefe nutzen, um die Kandidatinnen und Kandidaten vorzustellen.

Die Mitgliederversammlung findet auf Einladung unserer Mitglieder Martina Sitt (Kunsthochschule in der Universität Kassel) und Justus Lange (Gemäldegalerie Alte Meister) in Kassel statt. Das vielfältige und attraktive Tagungsprogramm verdankt sich der interdisziplinären Zusammenarbeit im seit Anfang 2014 an der Universität Kassel bestehenden LOEWE-Schwerpunkt „Tier-Mensch-Gesellschaft“, zu dem auch zahlreiche Mitglieder unseres Vereins etwas beizutragen haben. Um über den aktuellen Stand der Planungen zu informieren, übersenden wir in der Anlage das aktuelle Programm.

Kassel ist aber nicht nur der Tagung wegen die Reise wert, sondern auch weil sich dort die Gelegenheit bietet, das „Gastmal des Belsazar“ von Pieter de Grebberfrisch restauriert zu bewundern. Pieter de Grebber (um 1600–1653) gilt als einer der wichtigsten Mittler zwischen flämischer und holländischer Barockkunst. Sein 1625 entstandenes 'Gastmahl des Belsazar' in der Kasseler Gemäldegalerie ist eines seiner Hauptwerke. Durch stark verfärbten Firniss und Retuschen war jedoch der Eindruck des Werkes sehr verfälscht. Seit 2008 befand sich das Gemälde deshalb in der Restaurierungswerkstatt und konnte mit finanzieller Unterstützung der „Uta und Dr. Karl Peters – Kunststiftung für Alte und Neue Meister“ in mehreren Etappen restauriert werden: Von Schmutz, vergilbtem Firnis und alten Übermalungen befreit strahlt es nun wieder in frischen Farben und zeugt von dem hohen malerischen Talent de Grebbers, der kunstvoll eine Brücke zwischen den Stilen von Rubens und Rembrandt zu schlagen weiß. Die biblische Geschichte des frevelhaften Königs Belsazar, die später Heinrich Heine zu seinem berühmten Gedicht inspirieren sollte, ist hier in zugleich dramatischer Spannung und malerischer Eleganz umgesetzt und verdient sich zu Recht seinen neuen Ehrenplatz in der Gemäldegalerie.

Rembrandts Version des „Gastmahls des Belsazar“ schmückt die eben erschienene Ausgabe der “BMGN - Low Countries Historical Review”, dem führenden akademischen Journal zur Geschichte der Niederlande (inkl. Belgiens und der einst globalen imperialen Einflussgebiete). Das aktuelle Heft ist der Geschichte der Emotionen in der Vormoderne gewidmet und kostenlos online zu lesen:

BMGN, Vol. 129, No 2 (2014): Batavian Phlegm? The Dutch and their Emotions in Pre-Modern Times, hrsg. von Herman Roodenburg and Catrien Santing: http://www.bmgn-lchr.nl/index.php/bmgn/issue/view/527/showToc

Am Pfingstwochenende fand in Boston die Konferenz der Historians of Netherlandish Art statt, an der etliche Mitglieder des ANKK aktiv beteiligt waren (siehe: http://www.hnanews.org/hna/index.htm). Wer an der vielseitigen und spannenden Tagung teilgenommen hat, wird sich auf die kommende freuen. Die nur alle vier Jahre ausgerichtete Konferenz wird 2018 in Europa stattfinden, als Tagungsort im Gespräch sind sowohl München als auch Gent.

Zum Schluss noch ein Link für alle, die am Thema Kennerschaft interessiert sind und die als Kunstdetektive tätig werden wollen: http://thepcf.org.uk/artdetective/

Mit den besten Wünschen für die kommenden Sommerwochen,

der Vorstand

Call for Sessions/Workshops

en English version

Der "Arbeitskreis Niederländische Kunst und Kulturgeschichte" (ANKK) plant für 2015 eine dreitägige, internationale Konferenz zu dem Thema

Methodik zwischen Theorie und Praxis.
Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kunstgeschichte

(Bonn/Köln, 2.–4. Oktober 2015)

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

Vor gut dreißig Jahren löste Svetlana Alpers mit The Art of Describing (1983) den letzten großen Methodenstreit aus. Alpers verstand die niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts als einen eigenständigen aktiven Beitrag, der Wissenschaft, Erkenntnis und die visuelle Kultur ebenso antrieb wie prägte. Das Buch wurde vielfach als Gegenentwurf zu Erwin Panofskys Ikonologie, insbesondere zu Early Netherlandish Painting (1953) gelesen, in dem frühniederländische Kunstwerke vor allem aus dem Logos der historischen Textquellen heraus verstanden wurden. Anhand der von den FachvertreterInnen geführten Debatte wurden wesentliche Probleme und Herausforderungen bei der Erforschung speziell der niederländischen Kunstgeschichte deutlich. So führte die nördlich der Alpen im Vergleich mit Italien eher geringe Zahl der Schriftquellen zur Kunsttheorie und -praxis dazu, dass diese Kunstwerke als primäre Quelle in der Erforschung ihrer Geschichte dienen. Niederländische Kunst wird daher für die Herangehensweisen mit Methoden wie der "gemalten Kunsttheorie" (Matthias Winner) oder der "Metamalerei" (Victor Stoichita), die aus den Kunstwerken eine eigene Kunsttheorie ableiten, als ein besonders geeigneter Gegenstand angesehen.

Die an den Kunstwerken selbst gewonnenen methodischen Ansätze sind nur ein Beispiel, das die spannungsreiche Beziehung von Kunsttheorie und Kunstpraxis aufzeigt. Die Tagung will sich daher weiteren Problemen der "Theorie der Praxis" (Pierre Bourdieu) widmen. Wie reagieren neuere Ansätze und Forschungsfelder etwa der Bildempirie, Wissenschaftsgeschichte oder Stilkritik auf die Möglichkeit eines praxeologischen Erkenntniswertes, den die niederländische Kunst in einem besonderen Maße bietet? Inwieweit werden die methodisch-theoretisch erarbeiteten Herangehensweisen in der musealen Praxis reflektiert und umgesetzt? Wie bezieht sich die Neu- und Umordnung einer Sammlung, z.B. des Amsterdamer Rijksmuseums, auf theoretisch gewonnene Konzepte? Die Tagung will diese und andere Fragestellungen des Theorie-Praxis-Bezuges in den Blick nehmen.

Vorschläge für Sektionen und Workshops können sich an folgenden Themenschwerpunkten orientieren:

1) Geschichte der Kunstgeschichte

  • Methodendebatten im 20. Jahrhundert
  • Methodische Ansätze und ihre historischen Kontexte
  • Historische Ausstellungspraktiken
  • Sammlungsgeschichte

2) Methoden der Kunstgeschichte

  • die "turns" und ihre Auswirkungen
  • Theorie und Methodik der Ausstellungspraxis
  • Bildgeschichte und Bildwissenschaft; Visual Culture Studies
  • Digitale Kunstgeschichte

3) Theorie der Praxis - Praxis der Theorie

  • gemalte Kunsttheorie, Metamalerei, Interpikturalität
  • Kunst als Medium der Erkenntnis in epistemologischen Feldern
  • Bautechnik und Architekturtheorie
  • kuratorische Praxis und ihr Bezug zur Kunsttheorie
  • Kunstpraxis und Kunstbegriff

VORSCHLÄGE an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
DEADLINE: 6. Juli 2014
ABSTRACT: Beschreibung des Konzepts (maximal 250 Worte)
KONFERENZSPRACHEN: deutsch/englisch
ANGABEN ZUR PERSON: Name des Organisators/der Organisatorin, Kontaktadresse plus Institution bzw. Tätigkeitsfeld (Museum, Universität, Freiberufler)

VORAUSSETZUNG: sollte der Vorschlag angenommen werden, wird erwartet, dass der oder die Leiter(in) einer Sektion (Workshops) sowie die vier vortragenden Sprecher dem ANKK als zahlendes Mitglied 2015 beitreten.

SEKTIONEN: Jeder Sektion steht ein Zeitfenster von 3.5 Stunden zur Verfügung (inklusive 30 Minuten Kaffeepause), d.h. die Sektion besteht aus einer kurzen Einführung gefolgt von zwei + zwei Vorträgen à circa 30 Minuten und Zeit für Diskussion.

WORKSHOPS: Jedem Workshop steht ein Zeitfenster von 2 Stunden zur Verfügung. Der Workshop bietet den TeilnehmerInnen ein interaktives Diskussionsforum (maximal 20 Personen). Der Organisator/Die Organisatorin gibt das Thema vor, er/sie gibt eine kurze Einführung ins Thema (ca. 10–15 Minuten) und moderiert die zweistündige Veranstaltung. Er/sie stellt im Vorfeld eine kleine Auswahl von Texten oder Bildern zusammen, die der Vorbereitung der Gruppe dienen. Es ist möglich, zwei bis drei KollegInnen für Impulsreferate einzuladen (maximal 10 Minuten).

Diese Ausschreibung richtet sich dezidiert auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Das ANKK Konferenzkomitee
(Thomas Fusenig, Sandra Hindriks, Eveliina Juntunen, Christiane Kruse, Karin Leonhard, Petra Raschkewitz, Heike Schlie)

 

Monatlicher Rundbrief Mai 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

der Mai startet mit einem wichtigen Anliegen in eigener Sache: Für die große ANKK-Konferenz, die für Bonn/Köln 2015 geplant ist, wird der Call for Sessions demnächst einer extra Mail verschickt. Wir möchten jetzt schon alle – arrivierte Kollegen, vor allem aber Nachwuchswissenschaftler – dazu auffordern, sich dann mit interessanten Vorschlägen zu beteiligen!

Noch diesen Monat, am 23 Mai, veranstaltet das Rubenianum außerdem eine Konferenz zu Frans Francken: „Frans Francken and his milieu. Old paths, new Roads”. Eine der zahlreichen namhaften Redner ist Uschi Härting, langjähriges und sehr aktives Mitglied des ANKK (http://arthist.net/archive/7563/view=pdf)

Der Genter Altar gilt als eines der wichtigsten Werke niederländischer Kunst – wenn nicht als bedeutendste Werk überhaupt. Zur Zeit wird das Polyptychon einer grundlegenden Restaurierung unterzogen. Das KIK/IRPA Institut in Brüssel und die Universität Gent laden aus diesem Anlass zu einem Studientag am 10. September 2014 ein, auf dem die aktuelle Forschung zum Altar und der Stand der Restaurierung vorgestellt werden (http://org.kikirpa.be/ghentaltarpiece).

Und hier noch eine Ausschreibung: Ende 2014 wird der Preis des Vereins „Roger de le Pasture / Rogier van der Weyden“ verliehen. Er wird in diesem Jahr zwei Masterarbeiten zu den bildenden Künsten in den Historischen Niederlanden zur Zeit der Burgunder (Ende 14. - Anfang 16. Jahrhundert) auszeichnen (1500 € für die Arbeit, die den ersten Platz belegt und 1000 € für den zweiten Platz). Die Arbeiten können auf Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch oder Niederländisch verfasst und in den Jahren 2013 oder 2014 verteidigt worden sein. Die Kandidaten müssen ihrer Bewerbung eine Zusammenfassung ihrer Studie sowie die Ergebnisse der Verteidigung und ein Empfehlungsschreiben ihres Projektleiters beilegen. Die Bewerbungen müssen vor dem 3. Oktober 2014 bei der Stiftung eingehen und an Herrn Serge HUSTACHE, Vorsitzender der internationalen wissenschaftlichen Vereinigung Roger de le Pasture / Rogier van der Weyden, Cité Georges Point, rue Paul Pastur, 4, B-7500 Tournai, Belgien, gesendet werden. Weitere Auskunft erhältlich bei Dominique Vanwijnsberghe (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ).

Schließlich möchten wir noch auf den Call for Papers von “Intersections, Yearbook for Early Modern Studies hinweisen, der sich unter dem Titel “The Global Republic of Sacred Things” mit dem Austausch und Zirkulieren religiöser Objekte in der Frühen Neuzeit befasst. Der ganze Call ist bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich. Deadline ist der 30. Juni 2014.

Mit den besten Wünschen

der ANKK-Vorstand

Monatlicher Rundbrief April 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Jahreskonferenz von CODART, an der zahlreiche Mitglieder des ANKK beteiligt waren, liegt hinter uns. Sie beschäftigte sich in Amsterdam insbesondere mit dem "Neuen Rijksmuseum", das unter vielen Aspekten die wichtigsten Museumsthemen unserer Zeit aufwirft, darunter die Präsentation, der Umgang mit der Substanz alter Museumsbauten, aber auch Fragen der Zugänglichkeit und Vermittlung, des Zielpublikums, des Corporate Design, der Medialisierung und Weiteres.

Eine sehr fokussierte Tagung war die von der Rotterdamer Erasmus Universiteit ausgerichtete Konferenz zu "Artistic Exchange and Innovation in the Low Countries 1572-1700", welche die seit dem 19. Jahrhundert gewachsene und international bis in die universitären Lehrpläne verankerte Trennung "holländischer" und "flämischer" Kunst und Kultur geradezu Lügen strafte. Aktuelle Forschung, vorgetragen sowohl von großen Namen als auch von jungen Undergraduates, sorgte für spannende Diskussionen.

Nicht nur deshalb sei noch einmal auf die große internationale Konferenz unserer Schwesterorganisation Historians of Netherlandish Art hingewiesen, die vom 5. bis 7. Juni 2014 in Boston stattfinden wird (http://www.hnanews.org/hna/conferences/index.html).

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Monatlicher Rundbrief März 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Frühjahrs-Saison für Kongresse ist eröffnet und bietet Gelegenheit, neue Erkenntnisse und Begegnungen zu erjagen. Bereits vom 2.-4. April findet in der Herzog August Bibliothek (Bibelsaal) in Wolfenbüttel der Kongress „Preis(e) ohne Grenze – Kunstmarkt an europäischen Höfen der Vormoderne" statt, der einen Überblick über die europäischen Entwicklungen und Verflechtungen des Kunsthandels unter Berücksichtigung der Niederlande bietet (Anmeldung, Information: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.hab.de).

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Monatlicher Rundbrief Februar 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Jahresuhr hat nun vernehmlich zu ticken begonnen und führt sicher viele von uns in den nächsten Wochen wieder in Richtung Maastricht, wo vom 14. bis 23 März die TEFAF stattfinden wird. Wie bereits in den letzten Jahren lädt Direktor Peter van den Brink die ANKK-Mitglieder auf dem Weg durch oder bei einem Abstecher nach Aachen herzlich zur Eröffnung einer (besonders) feinen Altmeister-Ausstellung ein, die dem Porträtisten Johannes Thopas gewidmet ist, einem Virtuosen des Federkunststückes (Deaf, Dumb & Brilliant - Johannes Thopas Master Draughtsman). Die Eröffnung der Ausstellung findet am 12. März um 15.00 Uhr im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstrasse 18, 52070 Aachen statt.

Zugleich gilt es, den Blick weiter in die Zukunft zu richten. Vom 13.11.–15.11.2014 findet (im Zusammentreffen mit der Jahrestagung) in Kassel das Symposium „Tier im Bild – die menschliche Perspektive" statt, das gemeinsam von der Universität Kassel, dem Naturkundemuseum Ottoneum Kassel, der Museumslandschaft Hessen Kassel und dem ANKK veranstaltet wird. Die beiden Organisatoren richten an alle ANKK-Mitglieder einen call for papers zum Thema „Tier im Bild – die menschliche Perspektive".

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Monatlicher Rundbrief Januar 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

wir hoffen, dass Sie alle froh und erfolgreich in das neue Jahr gestartet sind, das mit interessanten Konferenzen und spannenden Ausstellungen aufwarten wird.

So wäre es überaus erfreulich, wenn der ANKK durch viele Mitglieder bei der großen, von den Historians of Netherlandish Art (HNA) und der American Association for Netherlandic Studies (AANS) organisierten International Interdisciplinary Conference in Boston (5. - 7. Juni 2014) repräsentiert wäre. Das ausführliche, definitive Programm wird in Kürze bekannt gegeben; eine Anmeldung zur Konferenz ist bereits jetzt möglich:

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Monatlicher Rundbrief Dezember 2013

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zum Abschluss eines hoffentlich erfüllten und erfolgreichen Jahres möchten wir uns noch einmal mit zwei guten Neuigkeiten an Sie wenden:

Dank des Engagements von Martina Sitt und Justus Lange wird die nächste ANKK-Jahrestagung in Kassel (14. bis 16. November 2014) und unter dem Titel „Tier – Mensch – Relationalität“ stattfinden.

Geleitet von der Fragestellung, was eigentlich Bilder aus dem 17.und 18. Jahrhundert über das Verhältnis von Mensch und Tier verraten, soll die Tagung gleichermaßen Bilder, Tiere und Methoden in den Blick nehmen. Das Thema des Symposiums ergab sich aus der Kooperation verschiedener Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Kassel, die ab 2014 an der Universität Kassel in einer Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (kurz: LOEWE) zusammenarbeiten. In diesem Rahmen beschäftigt sich die Kunstwissenschaft in Kassel in den nächsten 3 Jahren unter Leitung von Martina Sitt mit Visualisierungsstrategien, der Ikonographie, den Präsentationsformen in den Sammlungen und dem Aufbau und Ziel von Sammlungen insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert. Hier bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen des ANKK und den Kunstwerken in den reichen Kasseler Sammlungen.

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Monatlicher Rundbrief November 2013

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

dieser Monatsbrief steht ganz im Zeichen des Jahrestreffens, das am 8. und 9. November in Berlin stattgefunden hat. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein kurzer Bericht.

Die Veranstaltung begann am Freitag in der Gemäldegalerie, wo man schon lange vor dem offiziellen Beginn Kollegen und Freunde treffen konnte. Alle Mitglieder waren eingeladen, die Sammlungen kostenlos zu besuchen. Davon wurde genauso Gebrauch gemacht wie von der Gelegenheit zum Gespräch vor den Originalen. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Gastgeber und Organisatoren, denen auf diesem Wege noch einmal nachdrücklich gedankt sei, begannen die Workshops, die allesamt ein sehr positives Echo hatten. Das durchweg spannende wissenschaftliche Programm fand seinen Höhepunkt in dem Abendvortrag von Peter Parshall (National Gallery of Art, Washington D.C.), dem ein frischer Blick auf Albrecht Dürers "Melencolia I" gelang. Das anschließende gemeinsame Abendessen gab wiederum Gelegenheit zu Gespräch und Austausch. Die Tagung fand am nächsten Tag im Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin ihre Fortsetzung. Die spannenden Vorträge schlugen unter den Begriffen von Kunst- und Künstlerwissen einen inhaltlich und methodisch weit gespannten Bogen von der Kunst der Vormoderne über das Neue Bauen bis zur aktuellen Kunstgeschichtlichen Methodendiskussion. Selbst die Pausen waren mit angeregten Diskussionen und anregenden Gesprächen gut gefüllt, wobei auch für das leibliche Wohl gut gesorgt war. Dies auch dank der Unterstützung der Flämischen Repräsentanz in Berlin, wobei Walter Moens als deren Vertreter die Tagung auch durch seine persönliche Anwesenheit bereicherte. Für den reibungslosen Ablauf der gesamten Tagung und deren gute Organisation sei den Kollegen vor Ort noch einmal gedankt, namentlich Anna Degler, die wirklich unermüdlich tätig war. Der Tagung schloss sich nach kurzer Pause die Mitgliederversammlung an, über deren Verlauf das anhängende Protokoll informiert.

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Monatlicher Rundbrief September 2013

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

Anfang des Monats wurde das Programm der Jahrestagung in Berlin bekannt gegeben. Alle Informationen und Ansprechpartner finden Sie online zusammengefasst: http://www.ankk.org/jahrestreffen/jahrestreffen-2013-berlin.
Im Vorfeld dieses Treffens möchten wir nochmals alle Mitglieder daran erinnern, falls noch nicht geschehen, die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2013 zu entrichten.

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Monatlicher Rundbrief August 2013

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

für manche dürfte der Urlaub noch nicht zu Ende sein. Für diejenigen, die im Urlaub eine längst überfällig Rezension abschließen müssen, dürfte daher der Hinweis auf ein recht neues online-Angebot der bewährten Volltext-Datenbank JSTOR nicht unangebracht ist. Nach Anmeldung kann man unter MyJSTOR erhebliche Teile der Inhalte online kostenfrei einsehen. Ganz uneigennützig dürfte dieses Verfahren nicht sein. Jedoch ist auch auf JSTOR eine interessante Publikation nicht enthalten, die inzwischen ganz uneigennützig zugänglich ist: Kunstlicht, das beinahe legendäre, seit 1980 erschienene kunsthistorische Periodikum der Vrije Universiteit Amsterdam (http://imagebase.ubvu.vu.nl/cdm/landingpage/collection/klct).

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Monatlicher Rundbrief Juli 2013

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

endlich ist es richtig Sommer - und damit hoffentlich für die allermeisten Urlaubszeit. Wenn man zur Erholung nicht nur den Kühen beim Graskauen zuschauen möchte (Gombrich), dann könnte man zwischen zwei Krimis vielleicht auch zu einer kunsthistorischen Neuerscheinung greifen. Das Journal für Kunstgeschichte sucht noch Rezensenten. Die Heraus­geberschaft des "Journal für Kunstgeschichte" hat gewechselt. Der Wechsel in der Herausgeberschaft des viermal jährlich erscheinenden Journals hat unter anderem zur Folge, dass die Forschungsdiskussion zur deutschen und niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte verstärkt in den Blick genommen werden soll.

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