Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Liebe Mitglieder des ANKK,

einigen ist es vielleicht schon beim Besuch der Homepage aufgefallen? Der ANKK hat ein neues Gesicht! Bei der letzten Mitgliederversammlung in Bonn hatten wir uns dazu entschlossen, die Außenwirkung des Vereins durch die Entwicklung einer CI, eingeschlossen eines neuen Logos und eines Flyers, in professionelle Hände zu legen – nun liegt das Ergebnis vor. Auf dem Flyer stellt sich der ANKK knapp und bündig in deutscher und englischer Sprache vor. So ist doch ein großer Schritt getan, den ANKK auch jenseits von Deutschland bekannt zu machen. Insbesondere möchten wir an dieser Stelle unserem Mitglied Jessica Buskirk (Dresden) für das Korrekturlesen und die Übersetzung ins Englische herzlich bedanken!

Gerne senden wir Ihnen Flyer zur Verteilung und weiteren Bekanntmachung unseres Vereins zu. Vereinzelt hatten wir schon im vergangenen Herbst Rückmeldung erhalten, doch da die Flyer nun vorliegen, möchten wir unser Angebot nochmals in Erinnerung rufen.

Schon seit April 2016 schreibt unser Mitglied Lisanne Wepler für die Botschaft des Königreichs der Niederlande in Berlin regelmäßig Beiträge zur niederländischen Kunst in deutschen Sammlungen. Wer sich hierzu einen kompetenten Überblick verschaffen möchte, werfe einen Blick auf die Webseite, auf der man sich über Schloss Weissenstein bei Pommersfelden und über Schloss Wilhelmshöhe und die Gemäldegalerie Alte Meister in Kassel informieren kann:

http://deutschland.nlbotschaft.org/service/kunst-und-kultur/niederlandische-meister-in-deutschen-sammlungen

Außerdem möchten wir unbedingt noch auf ein Projekt des RKDs hinweisen: Das Gerson Digital. Dieses Projekt widmet sich, fußend auf Horst Gersons (1907-1978) Studie, Ausbreitung und Nachwirkung der holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts (Amsterdam 1983, ed. princ. Haarlem 1942), dem kulturellen Austausch zwischen den Niederlanden und Deutschland in der Zeit von 1500 und 1900. Nachdem die kulturellen Beziehungen zu Polen und Dänemark im Rahmen von Gerson Digtial bereits erforscht wurden, liegt der Fokus in den folgenden Jahren (2015-2018) auf Deutschland. Interessant für unsere jüngeren Mitglieder ist der Hinweis, dass hierzu mitunter auch Traineeships angeboten werden: http://english.rkd.nl/Projecten/gerson-research

Was Nachrichten aus der Museumswelt angeht, so freuen wir uns, dass der Holländersaal in der Alten Pinakothek seit April 2016 wieder zugänglich ist. Bei der feierlichen Eröffnung, bei der auch das niederländische Königspaar anwesend war, wurde zudem ein Kooperationsvertrag mit dem Centraal Museum in Utrecht geschlossen: 2018/19 planen Utrecht und München eine gemeinsame Ausstellung zu „Utrecht, Caravaggio und Europa“. Vorfreude darauf besteht schon jetzt!

Mit herzlichen Grüßen
der Vorstand

Für das Jahrestreffen des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK) vom 13. bis 15. Oktober 2016 in Hamburg ist eine Postersektion geplant, die zur Diskussion aktueller Forschungsfelder während des Kongresses beitragen soll. Die Postersektion möchte Doktoranden, Post-Doktoranden sowie bereits etablierten Wissenschaftlern die Gelegenheit geben, neue Forschungsergebnisse sowie laufende Projekte und Forschungsvorhaben, welche sich der niederländischen beziehungsweise flämischen und holländischen Kunst und Kultur widmen, vorzustellen. Die in Form eines Posters zu präsentierenden Themen dürfen allen Epochen angehören; außerdem können sie die Kunst und Kultur benachbarter Regionen betreffen, sofern sie einen niederländischen Bezug aufweisen. Eine inhaltliche Anbindung an das Konferenzthema ist willkommen, aber nicht zwingend erforderlich.

Während des Konferenzzeitraums erhalten die Präsentierenden die Gelegenheit, ihre Poster im Rahmen einer einstündigen Postersektion kurz vorzustellen und mit allen Teilnehmern eingehend über die vorgestellten Projekte sprechen zu können. Da der Verein es sich zum Ziel gesetzt hat, den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern, möchte die Sektion insbesondere jungen Akademikerinnen und Akademikern eine Kommunikationsplattform bieten.

Poster- und Reisekosten können leider nicht erstattet werden. Weitere Informationen zur Konferenz sind der Homepage des Vereins www.ankk.org zu entnehmen.

Bewerbungen in Form einer Projektskizze (max. 300 Wörter) sowie eines kurzen Lebenslaufs (max. 2 Seiten) sind bis zum 17. Juli 2016 als PDF an die Organisatorin zu richten:

Janina Modemann M. A.: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Liebe Mitglieder des ANKK,
der Monat Mai begann für den ANKK mit einem besonderen Auftakt: Frau Dr. Claudia Valter stellte in unserer Reihe der KuratorInnenführungen ihre Ausstellung „Niederländische Zeichnungen. Neu entdeckte Werke aus dem Germanischen Nationalmuseum“ vor. Den Vorstand freut besonders, dass die Idee zu dieser Veranstaltung aus den Reihen der Mitgliedschaft kam. So haben wir nicht allein Frau Valter besonders herzlich für den spannenden Einblick in die Bestände des GNM – zumal an einem Feiertag – zu danken, sondern auch Eveliina Juntunen für die Initiative, eine Führung im süddeutschen Raum anzubieten. Dagmar Hirschfelder hat sich erfreulicherweise sofort bereitgefunden, die Organisation und die Begrüßung der Teilnehmenden vor Ort zu übernehmen – vielen Dank, wir hoffen auf weitere Koproduktionen dieser Art!

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach einem ereignisreichen Start in den Frühling mit spannenden Veranstaltungen wie der TEFAF oder der Konferenz „Jheronimus Bosch: His Life and His Work“ sowie dem Call for Papers für das diesjährige Jahrestreffen des ANKK in Hamburg (13.-15. Oktober; ausführlichere Informationen auf unserer Homepage) erwarten uns ereignisreiche Wochen: Die Vorbereitungen für den zweiten Studientag des ANKK, der sich am 6. und 7. Juli der Kunstliteratur der Neuzeit widmet, laufen bestens. Ebenfalls nimmt das Programm des 90. KSK, der vom 26.-29. Mai in Kassel stattfindet und den der ANKK im Zuge seiner Nachwuchsförderung erstmals unterstützt, Gestalt an. Des Weiteren wird demnächst die neue Rubrik „Postersektion“ online gehen, unter der Sie die Posterbeiträge der letzten Konferenz einsehen können.

Jahrestreffen des „Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V.“ (ANKK) Hamburg, 13.-15. Oktober 2016, Hamburger Kunsthalle und Kunstgeschichtliches Seminar der Universität Hamburg

Im Fokus der ANKK-Jahrestagung 2016 steht die Frage: Welche Impulse gehen von den niederländischen Bildkünsten auf schriftlich geprägte Wissenskulturen und andere Kunstgattungen wie etwa Literatur und Theater aus? Dabei sollen zum einen die Komplementarität von Bild und Schrift in Kunstwerken und Büchern bzw. Schriften untersucht, zum anderen Auswirkungen der Kunst auf die verschiedenen Wissensdisziplinen, Literatur und andere Künste aufgezeigt werden.

2. Studientag des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK e.V.)

6. / 7. Juli 2016, Universität Konstanz

Der dezidiert an den wissenschaftlichen Nachwuchs gerichtete Studientag möchte kunstliterarische Quellen des 16. bis 18. Jahrhunderts – darunter z.B. Giorgio Vasaris Vite, Karel van Manders Schilder-Boeck, Franciscus Junius’ De pictura veterum und Gerard de Lairesses Groot Schilderboek – näher in den Blick nehmen. Ziel ist es, zentrale Themen und Begrifflichkeiten der niederländischen Kunst mittels intensiven Quellenstudiums aufzuarbeiten und zu diskutieren. Lektüre- und Themenvorschläge seitens der Teilnehmer/innen sind dabei ausdrücklich erwünscht. Nachwuchswissenschaftler/innen, deren Forschungsprojekte eine Auseinandersetzung mit niederländischer Kunstliteratur beinhalten, sollen die Gelegenheit erhalten, ihre Fragen und Ergebnisse in 30-minütigen Kurzvorträgen näher vorzustellen. Darüber hinaus ist aber auch eine Teilnahme am Studientag ohne eigene Präsentation möglich, soll die Veranstaltung dem wissenschaftlichen Nachwuchs doch zugleich ein allgemeines Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zur besseren Vernetzung bieten.

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir hoffen, Sie alle hatten einen guten Start in den Frühling und konnten an einigen der interessanten Veranstaltungen der letzten Wochen, wie der TEFAF oder den begonnenen Ausstellungen, teilnehmen. Der Vorstand selbst hat sich besonders darüber gefreut, dass zu Monatsbeginn eine Führung angeboten werden konnte, die auf die Initiative eines Vereinsmitgliedes zurückgeht und auf großes Interesse sowohl bei Nachwuchswissenschaftler*innen als auch bei bereits Etablierten stieß und zu der wir sogar mit Prof. Dr. Akira Akiyama Besuch aus Japan begrüßen durften: Dr. Heidrun Ludwig stellte die neue Präsentation der Gemäldesammlung des Hessischen Landesmuseums in Darmstadt vor und gab gleichzeitig einen Einblick in ihre Arbeit am Katalogisierungsprojekts der niederländischen und flämischen Gemäldebestände. Nochmals herzlichen Dank, liebe Frau Ludwig!

Wir freuen uns sehr, Ihnen schon heute eine weitere Veranstaltung dieser Art ankündigen zu können, die nicht nur spannende Diskussion vor den Originalen ermöglichen wird, sondern auch jenseits unserer Tagungen einen Zugang zum ANKK, seinen Zielen und Angeboten bietet:

Liebe Mitglieder des ANKK,

das Jahr 2016 wartet mit zahlreichen Highlights auf. Nicht zuletzt steht es natürlich im Zeichen von Hieronymus Bosch, dessen 500. Todesjahr mit diversen Veranstaltungen begangen wird, allen voran der großen internationalen Ausstellung Jheronimus Bosch - Visionen eines Genies, welche am 13. Februar eröffnet hat und bis zum 8. Mai 2016 im Noordbrabants Museum in ’s-Hertogenbosch zu sehen sein wird. Die Werkschau präsentiert dank zahlreicher Leihgaben nicht nur den größten Teil des Œuvres des Malers, sondern basiert darüber hinaus auch auf den umfangreichen Untersuchungen des Bosch Research und Conservation Projects – zwei gute Gründe, sich in den kommenden Wochen in die Heimatstadt Hieronymus Boschs zu begeben.

Liebe Mitglieder des ANKK,

zunächst möchten wir Euch und Ihnen allen ein gesundes, erfolgreiches und selbstverständlich von niederländischer Kunst & Kultur geprägtes 2016 wünschen!

Der Vorstand arbeitet bereits an den Planungen für das diesjährige Treffen im Oktober in Hamburg. Wir werden Sie über das endgültige Datum durch die Monatsbriefe auf dem Laufenden halten und den Call for Papers im Frühjahr veröffentlichen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Zum Highlight des Jahres zählt ohne Zweifel unsere sehr erfolgreiche internationale Konferenz, für die wir den Organisatoren, allen voran Karin Leonhard und Sandra Hindriks, nochmals sehr herzlich danken möchten. Bereichert wurde das Jahr außerdem durch das Engagement der ANKKler selbst: Vielfach haben sie ihr Wissen beim Rundgang durch eigene kuratierte Ausstellungen mit uns geteilt. Wir freuen uns besonders, dass auch zu Beginn des nächsten Jahres gleich zwei Expertinnen durch eine Ausstellung und eine Sammlung führen: