Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte beschäftigen. Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

 

Aktuelle Informationen und Veranstaltungen

Call for Papers - Methodik zwischen Theorie und Praxis. Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kulturgeschichte

Internationale Konferenz des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK), Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015

Call For Papers
(Please scroll down for the English version)

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

Die im Folgenden vorgestellten sechs Sektionen werden diesen und weiteren Fragen nachgehen. Das ANKK Konferenzkomitee, der Vorstand sowie die Sektionsleiter/innen laden alle Mitglieder sowie interessierten Kollegen/innen ein, bis zum 5. Oktober 2014 Vorschläge für 30-minütige Vorträge innerhalb der einzelnen Sektionen einzureichen.

Bitte richten Sie alle VORSCHLÄGE an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und geben Sie in der Betreffzeile die Sektion an, auf die Sie sich bewerben. Das ANKK Konferenzkomitee wird alle Vorschläge sammeln und an die Sektionsleiter/innen weiterleiten, welche die Auswahl der Vorträge vornehmen.

  • DEADLINE: 5. Oktober 2014
  • ABSTRACT: Beschreibung des Konzepts (maximal 250 Worte)
  • KONFERENZSPRACHEN: deutsch/englisch
  • ANGABEN ZUR PERSON: Name des Organisators/der Organisatorin, Kontaktadresse plus Institution bzw. Tätigkeitsfeld (Museum, Universität, Freiberufler)
  • VORAUSSETZUNG: Sollte der Vorschlag angenommen werden, wird erwartet, dass der oder die Vortragende dem ANKK als zahlendes Mitglied 2015 beitritt.

Diese Ausschreibung richtet sich dezidiert auch an den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Das ANKK Konferenzkomitee
Thomas Fusenig, Sandra Hindriks, Eveliina Juntunen, Christiane Kruse, Karin Leonhard, Petra Raschkewitz, Heike Schlie

Sektion 1: Global Art History and the Netherlands
Dr. Thijs Weststeijn (University of Amsterdam)

Netherlandish art testifies in various ways to the increased interconnectivity that characterizes the Early Modern world. The Low Countries were an essential node during "First Globalization": Antwerp and Amsterdam became global capitals while the "world's first multinational", the East India Company, heralded the age of classical capitalism. A fortuitous combination of factors, including successful mercantile logistics, geographical reach of the Jesuit mission, and the thriving publishing industry made the area a crucible of cultural exchange. Everyday lives changed as foreign luxuries became widely available. Eventually, Dutch imitations of Chinese porcelain found their way to colonists in Surinam. Not only were these objects repositories of knowledge, carriers of ideas unto which new expectations were projected; the Netherlands also engendered a worldwide public for prints and a surplus of migrant artists.
Although art historians increasingly embrace worldwide perspectives and case studies address Netherlandish art, scholars hesitate to re-introduce universalist terms such as "Baroque" or project back recent notions of cultural hybridity, imperialism, and consumer capitalism. In this panel, therefore, relevant topics may therefore do more than stretch geographical boundaries. In many cases, pervasive "cross-mediality" characterizes the trajectory of images of and from the foreign that were first published in print before returning in applied art and architecture: not just the point of origin demands interest, but also the reappropriation in Dutch or Flemish contexts. The session welcomes contributions on the various arts and their interrelations, including paintings, sculpture, prints, ceramics, furniture, maps, and ship models. The session intends not only to bring new case studies into the discussion but also to contribute to conceptual clarity and directions for future research.

Sektion 2: Zwischen Praxis und Praktiken. Künstlersozialgeschichte als neuer und wiederentdeckter methodischer Ansatz zur Erarbeitung der niederländischen Kunst
Dr. Birgit Ulrike Münch und Elsa Oßwald M.A. (EU-Projekt Artifex an der Universität Trier)

Die Künstlersozialgeschichte stellt eine Methode dar, die sich in der kunsthistorischen Forschung erst in jüngerer Zeit etabliert hat und die – im Gegensatz etwa zur Kunstsoziologie, welche primär zunächst vom Artefakt selbst ausgeht – die Ausbildungs-, Arbeits- und Agitationsräume der Künstlerin / des Künstlers in den Vordergrund stellt. Erst in einem zweiten Schritt wird hiernach das Kunstwerk interpretiert.
So fragt Künstlersozialgeschichte nach Lehrzeit, Wanderjahren, nach sozialer, zünftiger und religiöser Einbindung, etwa in Bruderschaften und Rederijkerskamers, nach Werkstattstruktur, -organisation und -kooperation, nach den familiären Strukturen, nach Künstlergrabmal, -fest und -haus, aber auch nach der Rolle der Künstlerin / des Künstlers als Akteure auf dem Kunstmarkt und ihren vielfältigen Inszenierungsstrategien. Der Ansatz der Künstlersozialgeschichte geht von der Prämisse aus, dass diese Facetten der Lebens- und Arbeitswirklichkeit des Künstlers essentiell sind, bestimmte Artefakte umfassend interpretieren zu können.
Welche Auswirkungen haben die durch neue, teilweise bislang ignorierte Quellen gewonnenen Erkenntnisse auf unser Verständnis vom Kunstwerk? Die methodischen Chancen dieses Ansatzes, der bislang in Einzeluntersuchungen auf die Kunst des Alten Reiches angewandt wurde, sollen in der Sektion mit einem Fokus auf der niederländischen Kunst ausgelotet werden. Neben den genannten Themenfeldern sind auch Referate zur Wissenschaftsgeschichte – etwa frühe sozialhistorische oder kunstsoziologische Forschungsansätze und ihre Beziehung zur Künstlersozialgeschichte – auf dem Gebiet der niederländischen Kunst denkbar. Denn, wenn auch noch unter anderen Bezeichnungen stehend, ist in der Niederlandeforschung im europäischen Vergleich bereits lange ein Fokus auf der Auswertung sozialhistorischer Quellen zu konstatieren, wie die noch immer rezenten Arbeiten von Montias als frühem Vertreter oder Bok, De Marchi, Sluijter und anderen deutlich machen. Innerhalb der Sektion soll der Ansatz anhand von vier Referaten erprobt werden, die sowohl epochenübergreifend als auch anhand von Fallbeispielen aus Mittelalter, Früher Neuzeit oder Moderne argumentieren können.

Sektion 3: Digital Art History
Prof. Dr. Ron Spronk (Queens University, Kingston, Ontario)

Digital art history is making a relatively slow start within the rapidly expanding field of digital humanities. And while our own and our students worlds are being increasingly inundated with imagery, it appears that the training of art historians in visual and digital literacy is severely lacking. This is quite surprising, since digital imaging and computation are having an enormous impact on how we deal [access, acquire, appreciate, calculate, communicate, compare, distribute, interpret, process, teach, et cetera, et cetera] with art historical data. The upcoming changes to art history will be vast, and can only be compared with the impact on our field of the advent of photography in the 19th century. With only few exceptions (among which are technical art historians and scholars of socio-economical aspects of art history), only few art historians seem to be aware of the paradigm shift that is awaiting us in regard to changes to our research methods and the ways that we communicating our findings with colleagues or students.
This session aims to provide a platform for a wide range of initiatives in this field. No topics will be excluded, but presentations that incorporate aspects of historiography and education of digital art history will be particularly welcomed.

Sektion 4: Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft
Hon.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat (Universität für angewandte Kunst, Wien)

Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft geht von einer semiotisch orientierten Repräsentationstheorie aus, von der Erkenntnis, dass wir die Welt nur medial vermittelt wahrnehmen können, nur über Medien dieser Welt Bedeutung geben und diese Bedeutungen kommunizieren können. Bedeutung/Sinn/Inhalt sind immer an Medien gebunden, wobei die spezifische Materialität des Mediums und die konkrete ästhetische Inszenierung von großer Relevanz sind. Für die Niederländische Malerei ist dieses kulturwissenschaftliche Paradigma von besonderer Brisanz, weil sie durch ihren ‚mimetischen' Charakter scheinbar die optisch wahrnehmbare beziehungsweise die soziale Realität widerspiegelt. Die Bilder der niederländischen Kunst haben, ihrerseits bedingt durch die zeitgenössischen Diskurse und spezifischen sozialen Verhältnisse und eingebunden in bestimmte Bildtraditionen, die Vorstellungen der niederländischen Gesellschaft bezüglich ihrer Identität, ihrer Beziehung zur Gemeinschaft, zur Natur und zu den Dingen miterzeugt.
Diese Zugänge sollen mit Fokus auf die Kategorie Gender exemplarisch und methodisch reflektiert dargelegt werden. Gender als scheinbar ‚natürliche' Kategorie radikalisiert das Paradigma der Kulturwissenschaft, dass jede sprachliche oder bildliche Artikulation Bedeutungen produziert. Jede wie auch immer geartete Darstellung von Weiblichkeit und/oder Männlichkeit ist auch eine Semantisierung von Geschlecht.
Erwünscht sind Beiträge, die sich neuen, kulturwissenschaftlich orientierten Perspektiven in der Genderforschung widmen, aber auch Vorträge zur visuellen und materiellen Kultur in den Niederlanden vom 15.-17. Jahrhundert, die Gender als integralen Bestandteil wissenschaftlicher Arbeit verstehen.

Sektion 5: The Beholder's Gaze. The Experience of Realism
Dr. Jenny Reynaerts (Rijksmuseum, Amsterdam)

From the 1990s research in visual culture has increasingly focused on the visual reception of art objects and other cultural phenomena, as for instance exhibitions, panoramas and cinema. The writings of Foucault have been of decisive influence, construing the 19th c. experience of justice, medicine and sexuality and the ensuing changing perceptions as a historically determined process. Important work has been done by a.o. Vanessa Schwartz and Nicholas Green, on the visual impact of 19th century landscape painting, on the visual and the spectacular and on the effects of mass consumerism on the art world.
In his ground-breaking book Techniques of the observer (1990) Jonathan Crary has described the early 19th century recognition, through scientific and psychological experiments, of the subjectivity of the beholder's gaze. It follows that art is perceived in manifold ways, according to the beholder's relation of the visible world. Pictorial realism, until the 1820s seen as representation of a given world view, thus necessarily became an issue of debate.
In this panel these interpretations will be discussed in relation to Dutch art history. Papers are invited which will discuss the relation between the beholder's gaze and Dutch realism during all periods. Whose subjective vision on the world is presented, and can we detect changes in appreciation and interpretation, due to changing conventions of the art world and/or individual visual experiences? And how does this affect the presentation of Dutch painting in museums and exhibitions, then and now?

Sektion 6: Methoden der Architekturgeschichtsschreibung zur niederländischen Moderne
Dr. Eva von Engelberg (Bauhaus-Universität Weimar), Jennifer Meyer, M.A. (Rijksuniversiteit Groningen)

Die im frühen 20. Jahrhundert entwickelte Vorstellung einer von der Bautradition gelösten Moderne erscheint bis heute als beherrschende Strömung der niederländischen Architektur („Supermodernismus"); von Seiten der nationalen Architekturgeschichtsschreibung erfolgte zudem eine gezielte Absetzung der niederländischen Moderne im Sinne eines internationalen Leitmediums („Superdutch"). Erst nach und nach wird deutlich, wie stark die Architekturgeschichtsschreibung an der Konstruktion einer niederländischen Moderne mitwirkte. Dem entspricht die Isolierung abweichender Tendenzen, wie die lange Zeit als konservativ bewertete Delftse School oder die marginalisierte niederländische Postmoderne. Erst in den letzten Jahren ist eine Ausweitung der Forschung auf „regionalistische", „traditionalistische" und „historisierende" Architektur bemerkbar. Generell zeigt die niederländische Architekturgeschichtsschreibung der Moderne gegenüber früheren Epochen eine Verschiebung der Akteure: So scheint der Diskurs – bestätigt durch die zunehmende Marginalisierung der Disziplin in der universitären Forschung – weniger von Kunst- und Architekturhistorikern bestimmt als von Architekturkritikern und -publizisten.
Aus diesen Beobachtungen ergeben sich für die Sektion folgende mögliche Fragen:

  • Welche anderen/neuen Fragestellungen werden aktuell neben dem dominierenden stilgeschichtlichen Ansatz an den Gegenstand herangetragen?
  • Welche Strategien verfolgen die Architekten selbst bezüglich einer architekturgeschichtlichen Deutung ihrer Werke und wie verhält sich die (universitäre) Forschung dazu?
  • Welche Rolle spielt das Nederlands Architectuurinstituut (heute: Het Nieuwe Instituut) für die architekturhistorische Forschung?
  • Welche Bedeutung hat der Forschungsschwerpunkt der Architekturmoderne für unser heutiges Verständnis der zeitgenössischen niederländischen Architektur?

Weitere Fragestellungen zu diesem Themenbereich sind selbstverständlich erwünscht.

Methodology between theory and practice
On historical and current approaches to Netherlandish art and art history
International conference of the Arbeitskreis Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK), Bonn/Cologne, October 2–4, 2015

Call For Papers (English Version)

Art-historical scholarship today is characterized by a diversity of methods, as is research on Netherlandish art. The various methodological "turns" of the past years and the increasing involvement of our field in interdisciplinary studies have generated multiple new questions and considerably enhanced knowledge on art in its cultural context. Yet, at the same time, a thorough discussion of methodology seems to be lacking. An international conference organized by the ANKK in 2015 will focus on the methodology of Netherlandish art history and will specifically explore the question of which methods are currently employed to examine the artistic theories and practices of the past. How do historical art theory and practice relate to recently developed methods, questions, terms and theories as well as curatorial concepts and exhibition practice?

The six sessions presented below are going to explore these and other questions. The ANKK conference committee, the ANKK board and the session chairs invite all members as well as interested colleagues in Europe and overseas to submit proposals for papers (30 minutes).

  • SUBMISSIONS: Please submit your proposals to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! and indicate in the subject line for which session you are applying. The ANKK conference committee will forward the proposals to the session chairs that will determine the speakers.
  • DEADLINE: October 5, 2014
  • ABSTRACT: maximum of 250 words
  • CONFERENCE LANGUAGES: English and German.
  • PERSONAL INFORMATION should include your name, contact details, home institution and professional affiliation (museum, academics, independent scholar).
  • PLEASE NOTE: All speakers are required to become members of the ANKK in 2015.

ANKK strongly encourages younger scholars to submit proposals.

The ANKK conference committee
Thomas Fusenig, Sandra Hindriks, Eveliina Juntunen, Christiane Kruse, Karin Leonhard, Petra Raschkewitz, Heike Schlie

Session 1: Global Art History and the Netherlands
Dr. Thijs Weststeijn (University of Amsterdam)

Netherlandish art testifies in various ways to the increased interconnectivity that characterizes the Early Modern world. The Low Countries were an essential node during "First Globalization": Antwerp and Amsterdam became global capitals while the "world's first multinational", the East India Company, heralded the age of classical capitalism. A fortuitous combination of factors, including successful mercantile logistics, geographical reach of the Jesuit mission, and the thriving publishing industry made the area a crucible of cultural exchange. Everyday lives changed as foreign luxuries became widely available. Eventually, Dutch imitations of Chinese porcelain found their way to colonists in Surinam. Not only were these objects repositories of knowledge, carriers of ideas unto which new expectations were projected; the Netherlands also engendered a worldwide public for prints and a surplus of migrant artists.
Although art historians increasingly embrace worldwide perspectives and case studies address Netherlandish art, scholars hesitate to re-introduce universalist terms such as "Baroque" or project back recent notions of cultural hybridity, imperialism, and consumer capitalism. In this panel, therefore, relevant topics may therefore do more than stretch geographical boundaries. In many cases, pervasive "cross-mediality" characterizes the trajectory of images of and from the foreign that were first published in print before returning in applied art and architecture: not just the point of origin demands interest, but also the reappropriation in Dutch or Flemish contexts. The session welcomes contributions on the various arts and their interrelations, including paintings, sculpture, prints, ceramics, furniture, maps, and ship models. The session intends not only to bring new case studies into the discussion but also to contribute to conceptual clarity and directions for future research.

Session 2: A New and Rediscovered Methodological Approach: The Social History of the Artist and the Study of Netherlandish Art
Dr. Birgit Ulrike Münch and Elsa Oßwald M.A. (EU-Project Artifex, University of Trier)

The social history of the artist has only in recent years been established as a methodological approach in art historical scholarship. In contrast, for instance, to the sociology of art, which takes the work of art as a starting point, it focuses first on the socio-historical environment of the painter, sculptor or architect. Only hereafter, in a second step is the art object itself interpreted.
The social history of the artist examines the artist's apprenticeship and years of travel, as well as his social, professional and religious involvement in guilds, Christian brotherhoods or Rederijkerskamers. It investigates the organization and cooperation of the workshop, looks into family structures and pays attention to the house of the artist and his tomb monument. Furthermore, it questions the role played by the artist in the art market and analyses his strategies of self-representation. As a methodological approach, the social history of the artist starts from the premise that these various aspects of the artist's reality in life and work are essential in order to a comprehensive interpretation of certain artifacts.
How do new insights gained in part from long-ignored sources affect our understanding of the work of art? The methodological possibilities of this approach, which has previously only been used in individual studies regarding the art of the Holy Roman Empire, shall be explored in the session with an explicit focus on Netherlandish art. Papers might not only address the above-mentioned topics but also the history of art history – for example, early socio-historical or sociological approaches in relation to the social history of the artist. Although under a different methodological terminology, the study of Netherlandish art (when compared to other geographical areas) has long since attached much importance to the evaluation of socio-historical sources. This is demonstrated by the significant studies of Montias, an early representative in the field, as well as Bok, De Marchi, Sluijter and others. The session's four papers are intended to test the methodological approach, either by bringing forward epoch-spanning arguments or by means of case studies dating from the Middle Ages, the early modern period, or modern times.

Session 3: Digital Art History
Prof. Dr. Ron Spronk (Queens University, Kingston, Ontario)

Digital art history is making a relatively slow start within the rapidly expanding field of digital humanities. And while our own and our students worlds are being increasingly inundated with imagery, it appears that the training of art historians in visual and digital literacy is severely lacking. This is quite surprising, since digital imaging and computation are having an enormous impact on how we deal [access, acquire, appreciate, calculate, communicate, compare, distribute, interpret, process, teach, et cetera, et cetera] with Art Historical data. The upcoming changes to art history will be vast, and can only be compared with the impact on our field of the advent of photography in the 19th century. With only few exceptions (among which are technical art historians and scholars of socio-economical aspects of art history), only few art historians seem to be aware of the paradigm shift that is awaiting us in regard to changes to our research methods and the ways that we communicating our findings with colleagues or students.
This session aims to provide a platform for a wide range of initiatives in this field. No topics will be excluded, but presentations that incorporate aspects of historiography and education of digital art history will be particularly welcomed.

Session 4: Art History as Cultural Studies (Kulturwissenschaft)
Hon.-Prof. Dr. Daniela Hammer-Tugendhat (Universität für angewandte Kunst, Wien)

Art history as media- or cultural studies is based on a semiotic-oriented theory of representation. It starts out from the realization that our perception of the world is transmitted through media, which is the only means to attribute and communicate meaning to the world. Meaning/sense/content are always tied to media, and thus the specific materiality of the medium and the concrete aesthetic presentation are of great importance in this regard. This cultural-scientific paradigm is of particular significance for Netherlandish painting, for the latter's "mimetic" character seems to reflect the visually perceptible or social reality. Some works of Netherlandish art are themselves influenced by contemporary discourses and specific social conditions, and are bound to pictorial traditions. These works have shaped our notion of the Netherlandish society with regard to its identity and its relation to community, nature and objects.
This session's four papers should focus on the category of gender through exemplary case studies and methodological reflection. As a seemingly "natural" category, gender radicalizes the paradigm of cultural studies that every verbal or visual articulation produces meaning. Every kind of depiction of femininity and/or masculinity is always also a semantization of gender.
The session seeks papers dedicated to new cultural-scientific perspectives in gender studies, as well as papers that explore the visual and material culture in the Netherlands from the fifteenth to the seventeenth centuries, understanding gender as an integral component of academic research.

Session 5: The Beholder's Gaze. The Experience of Realism
Dr. Jenny Reynaerts (Rijksmuseum, Amsterdam)

From the 1990s research in visual culture has increasingly focused on the visual reception of art objects and other cultural phenomena, as for instance exhibitions, panoramas and cinema. The writings of Foucault have been of decisive influence, construing the 19th c. experience of justice, medicine and sexuality and the ensuing changing perceptions as a historically determined process. Important work has been done by a.o. Vanessa Schwartz and Nicholas Green, on the visual impact of 19th century landscape painting, on the visual and the spectacular and on the effects of mass consumerism on the art world.
In his ground-breaking book Techniques of the observer (1990) Jonathan Crary has described the early 19th century recognition, through scientific and psychological experiments, of the subjectivity of the beholder's gaze. It follows that art is perceived in manifold ways, according to the beholder's relation of the visible world. Pictorial realism, until the 1820s seen as representation of a given world view, thus necessarily became an issue of debate.
In this panel these interpretations will be discussed in relation to Dutch art history. Papers are invited which will discuss the relation between the beholder's gaze and Dutch realism during all periods. Whose subjective vision on the world is presented, and can we detect changes in appreciation and interpretation, due to changing conventions of the art world and/or individual visual experiences? And how does this affect the presentation of Dutch painting in museums and exhibitions, then and now?

Session 6: Methods of Architectural Historiography towards Dutch Modernism
Dr. Eva von Engelberg (Bauhaus-Universität Weimar), Jennifer Meyer, M.A. (Rijksuniversiteit Groningen)

The at the beginning of the 20th century developed idea of Dutch architectural modernism as separate from tradition has persisted up to the present day, and appears to be a dominant characteristic of Dutch architecture ('Supermodernism'). Moreover, national architectural historiography has distinguished Dutch modernism in terms of a leading international strand ('Superdutch'). Gradually the marked degree to which architectural historiography had in the construction of Dutch modernism has become apparent. An associated phenomenon is the isolation of differing tendencies such as the Delftse School that has been considered conservative for a long time, or Dutch Postmodernism, which has often been marginalized. It is only recently that scholarship has expanded its focus to include 'regional', 'traditional' and 'historicizing' architecture. Generally speaking, the historiography of modern Dutch architecture is characterized by the appearance of new protagonists in comparison to earlier periods: It seems – in tandem with the discipline's increasing marginalization in academic research – that the discourse is primarily led by art critics and publicists rather than by historians of art and architecture.
Stemming from these observations the following questions might be addressed in the session:

  • Besides the predominant stylistic approach, what other questions can be raised to explore the subject?
  • What kinds of strategies do the architects themselves employ with regard to the art historical interpretation of their work? How does academic research respond to this?
  • What role is adopted by the Nederlands Architectuurinstituut (today Het Nieuwe Instituut) in the study of architectural history?
  • What importance does the research focus on "Modern Architecture" have for the current understanding of contemporary Dutch architecture?

Other questions that engage with the subject are of course welcomed.

Monatlicher Rundbrief September 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zur Einstimmung auf das wichtige Jahrestreffen in Kassel (13. und 14. November), bei dem alle fünf Vorstandsämter neu gewählt werden, veröffentlichen wir an dieser Stelle eine vorläufige Liste mit Kandidaten/Innen, die ihre Kandidatur gegenüber dem Vorstand erklärt haben oder als Kandidaten vorgeschlagen wurden:

  • Schriftführer: Sandra Hindriks
  • Vorstand (Uni): Christiane Kruse
  • Vorstand (Museum): Katrin Dyballa
  • Vorstand (Freiberufler): Britta Bode

Für alle Vorstandsposten, auch für das Amt des Schatzmeisters, nimmt der Vorstand gerne weitere Bewerbungen und Vorschläge entgegen!
Infos zum Jahrestreffen 2014 finden Sie unter http://www.ankk.org/jahrestreffen/jahrestreffen-2014-kassel
Außerdem sei nochmals auf den CFP zur internationalen Konferenz des ANKK (Bonn, 2-4 Oct 15) hingewiesen, dessen Deadline der 5. Oktober ist: http://arthist.net/archive/8319

Aus dem Feld der Museen und Ausstellungen gibt es folgende Neuigkeiten:

  •  Mit den Wiedereröffnungen der Landesmuseen in Münster und Darmstadt sind wieder zwei Niederlande-Galerien zugänglich; in Darmstadt ist in die Neuhängung auch die Forschung für den bald abgeschlossenen Niederländer-Katalog von Heidrun Ludwig (ANKK-Mitglied) eingegangen
  • In Berlin (Gemäldegalerie) läuft derzeit die Ausstellung „Der Genter Altar der Brüder van Eyck in Berlin. 1820-1920"
  • In Brüssel (BOZAR) hat seit wenigen Tagen die Ausstellung „Sensation and Sensuality. Rubens and his legacy" geöffnet.

Mit herzlichen Grüßen
der Vorstand

Monatlicher Rundbrief August 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zur Einstimmung auf den Herbst freuen wir uns, das Programm des Symposiums „Tier im Bild – die menschliche Perspektive", das in diesem Jahr den Rahmen unserer Mitgliederversammlung bildet, bekannt zu geben. Es ist abrufbar unter:
www.uni-kassel.de/projekte/fileadmin/datas/projekte/tier-mensch-gesellschaft/Symposium_Tier_im_Bild.pdf

Die Veranstalter vor Ort haben in einem nahegelegenen Hotel freundlicherweise Zimmerkontingente reserviert: 69€ inkl.FR im Days Inn Kassel Hessenland, Obere Königsstr. 2 34117 Kassel; Buchungsoption für Teilnehmer, Stichwort „Ottoneum" – zu bestellen bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Im Vorfeld dieses Treffens möchten wir nochmals alle Mitglieder daran erinnern, falls noch nicht geschehen, die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2014 zu entrichten. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf:

  • 40 Euro für Berufstätige
  • 20 Euro für Studierende und Volontäre
  • 100 Euro für Institutionen

Vereinskonto
Arbeitskreis Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte
H+G Bank Heidelberg
BIC:GENODE61HD3
IBAN:DE52672901000061248307

Aus dem Kreis unserer Mitglieder und Freunde haben uns außerdem die folgenden Nachrichten erreicht:

  • Die neueste Ausgabe des elektronischen HNA-Journals ist über das Internet abrufbar und enthält wieder mehrere interessante Beiträge - http://www.jhna.org/. Die kommenden Ausgaben von JHNA werden u.a. auch aus Beiträgen gespeist, die bei internationalen Konferenzen wie CAA, HNA, RSA etc. vorgetragen und später ausgearbeitet wurden. ANKK-Mitglieder seien in diesem Zusammenhang nochmals daran erinnert, dass auch deutschsprachige Beiträge eingereicht werden können, die erst im Falle einer Annahme des Manuskriptes ins Englische übersetzt werden müssen.
  • Auch das Netherlands Yearbook for History of Art/ Nederalnds Kunsthistorisch Jaarboek wartet mit einer neuen Ausgabe zum Thema „Art and Migration: Netherlandish Artists on the Move, 1400-1750" auf. Mehr zu Thema und Inhalt erfahren Sie unter:
    http://www.brill.com/products/book/netherlands-yearbook-history-art-nederlands-kunsthistorisch-jaarboek-63-2013
  • Das Metropolitan Museum of Art schreibt das „The Slifka Foundation Interdisciplinary Fellowship" für Master- und Promotionsabsolventen/Innen aus. Bewerbungen werden erbeten bis zum 1. November 2014. Weitere Informationen sind abzurufen unter: http://www.metmuseum.org/research/internships-and-fellowships/fellowships/art-history-fellowships
  • Im September eröffnet außerdem im Reichsmuseum Twenthe in Enschede die Ausstellung „Jan van Eyck, Rogier van der Weyden und die Entdeckung der Welt". Mehr Informationen gibt es auf der Homepage des Museums: http://www.rijksmuseumtwenthe.nl/nl/agenda/verwacht

Mit herzlichen Grüßen
der Vorstand

Monatlicher Rundbrief Juli 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Ferienzeit hat begonnen und bietet vielen Mitgliedern hoffentlich ein wenig Entspannung vom Studien- und Berufsalltag. Wer auch im Urlaub nicht auf kunsthistorische Fachlektüre verzichten möchte, der sollte einen Blick in die Festschrift zu Ehren von Alison McNeill Kettering werfen. Der online erschienene Sammelband enthält zahlreiche interessante Beiträge zu Pieter Bruegel, Hendrick Goltzius, Rembrandt sowie weiteren Themen der niederländischen Kunst. Alle Artikel stehen kostenfrei online und zum Download bereit: https://apps.carleton.edu/kettering/

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief Juli 2014

Monatlicher Rundbrief Juni 2014

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Fußballweltmeisterschaft hat begonnen, das Jahr ist beinahe zur Hälfte herum und die Amtszeit des Vorstandes nähert sich dem Ende. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 13. November 2014 in Kassel stattfindet, wird ein neuer Vorstand gewählt. Die Amtierenden Vorstandsmitglieder stellen ihre Ämter zur Verfügung, weshalb wir an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich dazu einladen wollen, sich für die frei werdenden Ämter zu bewerben. Gerne würden wir dann einen der nächsten Monatsbriefe nutzen, um die Kandidatinnen und Kandidaten vorzustellen.

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief Juni 2014

Call for Sessions/Workshops

en English version

Der "Arbeitskreis Niederländische Kunst und Kulturgeschichte" (ANKK) plant für 2015 eine dreitägige, internationale Konferenz zu dem Thema

Methodik zwischen Theorie und Praxis.
Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kunstgeschichte

(Bonn/Köln, 2.–4. Oktober 2015)

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

Weiterlesen: Call for Sessions/Workshops

Monatlicher Rundbrief Mai 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

der Mai startet mit einem wichtigen Anliegen in eigener Sache: Für die große ANKK-Konferenz, die für Bonn/Köln 2015 geplant ist, wird der Call for Sessions demnächst einer extra Mail verschickt. Wir möchten jetzt schon alle – arrivierte Kollegen, vor allem aber Nachwuchswissenschaftler – dazu auffordern, sich dann mit interessanten Vorschlägen zu beteiligen!

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief Mai 2014

Monatlicher Rundbrief April 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Jahreskonferenz von CODART, an der zahlreiche Mitglieder des ANKK beteiligt waren, liegt hinter uns. Sie beschäftigte sich in Amsterdam insbesondere mit dem "Neuen Rijksmuseum", das unter vielen Aspekten die wichtigsten Museumsthemen unserer Zeit aufwirft, darunter die Präsentation, der Umgang mit der Substanz alter Museumsbauten, aber auch Fragen der Zugänglichkeit und Vermittlung, des Zielpublikums, des Corporate Design, der Medialisierung und Weiteres.

Eine sehr fokussierte Tagung war die von der Rotterdamer Erasmus Universiteit ausgerichtete Konferenz zu "Artistic Exchange and Innovation in the Low Countries 1572-1700", welche die seit dem 19. Jahrhundert gewachsene und international bis in die universitären Lehrpläne verankerte Trennung "holländischer" und "flämischer" Kunst und Kultur geradezu Lügen strafte. Aktuelle Forschung, vorgetragen sowohl von großen Namen als auch von jungen Undergraduates, sorgte für spannende Diskussionen.

Nicht nur deshalb sei noch einmal auf die große internationale Konferenz unserer Schwesterorganisation Historians of Netherlandish Art hingewiesen, die vom 5. bis 7. Juni 2014 in Boston stattfinden wird (http://www.hnanews.org/hna/conferences/index.html).

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief April 2014

Monatlicher Rundbrief März 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Frühjahrs-Saison für Kongresse ist eröffnet und bietet Gelegenheit, neue Erkenntnisse und Begegnungen zu erjagen. Bereits vom 2.-4. April findet in der Herzog August Bibliothek (Bibelsaal) in Wolfenbüttel der Kongress „Preis(e) ohne Grenze – Kunstmarkt an europäischen Höfen der Vormoderne" statt, der einen Überblick über die europäischen Entwicklungen und Verflechtungen des Kunsthandels unter Berücksichtigung der Niederlande bietet (Anmeldung, Information: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.hab.de).

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief März 2014

Monatlicher Rundbrief Februar 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Jahresuhr hat nun vernehmlich zu ticken begonnen und führt sicher viele von uns in den nächsten Wochen wieder in Richtung Maastricht, wo vom 14. bis 23 März die TEFAF stattfinden wird. Wie bereits in den letzten Jahren lädt Direktor Peter van den Brink die ANKK-Mitglieder auf dem Weg durch oder bei einem Abstecher nach Aachen herzlich zur Eröffnung einer (besonders) feinen Altmeister-Ausstellung ein, die dem Porträtisten Johannes Thopas gewidmet ist, einem Virtuosen des Federkunststückes (Deaf, Dumb & Brilliant - Johannes Thopas Master Draughtsman). Die Eröffnung der Ausstellung findet am 12. März um 15.00 Uhr im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstrasse 18, 52070 Aachen statt.

Zugleich gilt es, den Blick weiter in die Zukunft zu richten. Vom 13.11.–15.11.2014 findet (im Zusammentreffen mit der Jahrestagung) in Kassel das Symposium „Tier im Bild – die menschliche Perspektive" statt, das gemeinsam von der Universität Kassel, dem Naturkundemuseum Ottoneum Kassel, der Museumslandschaft Hessen Kassel und dem ANKK veranstaltet wird. Die beiden Organisatoren richten an alle ANKK-Mitglieder einen call for papers zum Thema „Tier im Bild – die menschliche Perspektive".

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief Februar 2014

Monatlicher Rundbrief Januar 2014

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

wir hoffen, dass Sie alle froh und erfolgreich in das neue Jahr gestartet sind, das mit interessanten Konferenzen und spannenden Ausstellungen aufwarten wird.

So wäre es überaus erfreulich, wenn der ANKK durch viele Mitglieder bei der großen, von den Historians of Netherlandish Art (HNA) und der American Association for Netherlandic Studies (AANS) organisierten International Interdisciplinary Conference in Boston (5. - 7. Juni 2014) repräsentiert wäre. Das ausführliche, definitive Programm wird in Kürze bekannt gegeben; eine Anmeldung zur Konferenz ist bereits jetzt möglich:

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief Januar 2014

Monatlicher Rundbrief Dezember 2013

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zum Abschluss eines hoffentlich erfüllten und erfolgreichen Jahres möchten wir uns noch einmal mit zwei guten Neuigkeiten an Sie wenden:

Dank des Engagements von Martina Sitt und Justus Lange wird die nächste ANKK-Jahrestagung in Kassel (14. bis 16. November 2014) und unter dem Titel „Tier – Mensch – Relationalität“ stattfinden.

Geleitet von der Fragestellung, was eigentlich Bilder aus dem 17.und 18. Jahrhundert über das Verhältnis von Mensch und Tier verraten, soll die Tagung gleichermaßen Bilder, Tiere und Methoden in den Blick nehmen. Das Thema des Symposiums ergab sich aus der Kooperation verschiedener Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Kassel, die ab 2014 an der Universität Kassel in einer Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (kurz: LOEWE) zusammenarbeiten. In diesem Rahmen beschäftigt sich die Kunstwissenschaft in Kassel in den nächsten 3 Jahren unter Leitung von Martina Sitt mit Visualisierungsstrategien, der Ikonographie, den Präsentationsformen in den Sammlungen und dem Aufbau und Ziel von Sammlungen insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert. Hier bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen des ANKK und den Kunstwerken in den reichen Kasseler Sammlungen.

Weiterlesen: Monatlicher Rundbrief Dezember 2013