Monatsbriefe 2018

Liebe Mitglieder des ANKK,

in der letzten Juniwoche fand der Studientag der Kunsthalle Bremen anlässlich der beiden Ausstellungen „Tulpen, Tabak, Heringsfang. Niederländische Malerei des Goldenen Zeitalters“ (bis 26. August) und „Kühles Licht und weite See. Niederländische Meisterzeichnungen und ihre Restaurierung“ (bis 1. Juli) statt, der dankenswerterweise auch ANKK-Mitgliedern offenstand. Dorothee Hansen führte die von ihr kuratierte schöne Schau mit Werken aus der Schenkung von Carl Schünemann, die neben qualitätvollen Gemälden von Rachel Ruysch, Adriaen van de Venne, Jacob Ochtervelt , Adriaen van
Ostade auch gesicherte Werke von weniger bekannten Malern und das einzige (wunderbare) Stilleben von Willem van Odekercken enthält. Wer es noch nicht geschafft hat hinzufahren, wird leider die wunderbare Zeichnungsausstellung verpassen, die den Niederländerbestand der Bremer Kunsthalle vorstellt. Besonders hervorzuheben ist, dass die Kuratorin Christien Melzer den zentralen Raum der umfangreichen Ausstellung Fragen von Zeichentechnik und Restaurierung gewidmet hat, die das Publikum anhand der Objekte nachvollziehen kann.

Liebe Mitglieder des ANKK,

während einige von Ihnen sicherlich noch von der reichen Konferenz unserer Schwesterorganisation, den Historians of Netherlandish Art, in Gent und Brügge und dem vorausgegangenen Codart-Treffen zehren, laufen die Vorbereitungen für unsere internationale Tagung in Den Haag auf vollen Touren. Noch sind nicht alle Entscheidungen getroffen, so dass Sie Ihre Neugier auf das Programm leider noch etwas zügeln müssen. Merken Sie sich aber in jedem Fall den 18.-20. Oktober 2018 vor!

Liebe Mitglieder des ANKK,

der April endete mit einer gelungenen Tagung, auf der einige ANKK-Mitglieder als SprecherInnen oder TeilnehmerInnen zugegen waren: Auf dem von Ulrich Pfisterer und Andrew John Martin organisierten Studientag „Nord und Süd. Kunst um 1500 in Bewegung“ am 27.4. am Zentralinstitut für Kunstgeschichte wurde der vorreformatorische Kulturtransfer südlich und nördlich der Alpen analysiert.

Liebe Mitglieder des ANKK,

der Frühling steht vor der Tür! Das Aachener Suermondt-Ludwig-Museum hat ihn mit der Ausstellung „Gestatten, Suermondt! Sammler, Kenner, Kunstmäzen“ zu seinem Namensgeber erfolgreich eingeläutet. Sie ist bis zum 17. Juni zu sehen, und falls Sie keine Gelegenheit zu einem Besuch haben sollten, können wir Ihnen den reich bebilderten Katalog nur wärmstens ans Herz legen. Zudem hat die Berliner Gemäldegalerie, die zahlreiche Leihgaben zur Verfügung stellt, zu diesem Anlass ein Booklet produziert, das die Meisterwerke der Sammlung Suermondt in ihrer ständigen Ausstellung beschreibt:

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach der sehr erfolgreichen und gut besuchten Eröffnung der Rubens Ausstellung im Städel zu Beginn des Monats ging der Februar mit einer spannenden Tagung zu "Kunst und Katholizismus in der niederländischen Republik" am selben Ort zu Ende. Im März gibt es dann die TEFAF in Maastricht zu besuchen. Außerdem wird unser Mitglied Erik Eising eine ANKK Führung durch die Rubens Ausstellung in Frankfurt anbieten. Wir werden Sie dazu gesondert informieren.

Liebe Mitglieder des ANKK,

der Februar wartet mit einem Ausstellungshighlight in Frankfurt auf. Am 8.2. beginnt im Städel Museum die große Schau „Rubens – Kraft der Verwandlung“. Im Dialog mit Kunstwerken berühmter Zeitgenossen und Vorgänger vermittelt sie Rubens’ künstlerischen Schaffensprozess und zeigt, wie er aus den Anregungen anderer Werke etwas ganz Neues schuf. Zwei Wochen nach der Eröffnung, vom 22.-24.2., findet dazu die internationale Tagung „Kunst und Katholizismus in der niederländischen Republik“ mit zwei öffentlichen Abendvorträgen von Nils Büttner (Stuttgart) und Volker Manuth (Nijmegen) statt. Für die Tagung können Sie sich noch bis zum 12.2. anmelden. Nähere Informationen zum Programm finden Sie hier: http://www.staedelmuseum.de/de/tagung.