ANKK-Mitglieder und Interessierte,

der Herbst ist gekommen, was nicht nur an den fallenden Blättern, sondern auch an den jahreszeitlichen Auktionen in London und anderenorts ablesbar ist. Die etwas dunkleren Tagen laden zum Besuch von Ausstellungen ein, etwa im Rijksmuseum Twenthe in Enschede "Jan van Eyck, Rogier van der Weyden en de ontdekking van de wereld" (www.rijksmuseumtwenthe.nl), im Frans Hals-Museum in Haarlem "Emoties – Geschilderde gevoelens in de Gouden Eeuw" (11 October 2014 – 15 February 2015) oder in der Galerie Alte Meister in Kassel die Kabinettausstellung „Mene, mene tekel – Das Gastmahl des Belsazar in der niederländischen Kunst" (/www.museum-kassel.de/).

Dies ist der letzte Monatsbrief des jetzigen ANKK-Vorstandes. Die letzten Jahre haben erfreuliche Fortschritte im Feld der niederländischen Kunstgeschichte gebracht, besonders durch das Wachsen der Inhalte im Internet, die wir neben Ausstellungen in den Monatsbriefen zu berücksichtigen versucht haben, jüngst etwa die erfreuliche Bereitstellung der Bände 1-5 des Rembrandt-Research-Projects (www.rembrandtdatabase.org/Rembrandt/cms/corpus) oder die Onlinedatenbank der Gemäldegalerie Alte Meister in Kassel: http://altemeister.museum-kassel.de.

Aufgrund der wachsenden Netzwerke, in unserem Feld vor allem CODART, HNA und eben des ANKKs, ist es in den letzten Jahren leichter geworden mit spezialisierten Kollegen in Kontakt zu kommen. Jedoch ist die persönliche Begegnung noch immer bei weitem die beste Möglichkeit zum Austausch von Ideen. Daher nehmen wir an dieser Stelle die Anregung von Thomas Kirchner gerne auf und weisen auf das kommende Festival de l'histoire de l'art hin, das vom Institut national de l'histoire de l'art jährlich in Fontainebleau ausgerichtet wird. Das Festival hat einen anderen Charakter als der deutsche Kunsthistorikerkongress, es richtet sich an ein breiteres Publikum und hat mehrere tausend Besucher. Es ist der Ort des Austausches, an dem sowohl Museums- wie auch Universitätskollegen anzutreffen sind, aber auch ein interessiertes Laienpublikum. Nun lädt das Festival jedes Jahr ein Gastland ein, das sich selbst einbringen kann. Im nächsten Jahr werden dies vom 29.-31. Mai 2015 die Niederlande sein. Das wird sicher eine gute Vorbereitung für unseren eigenen internationalen Kongress im Oktober in Bonn und Köln werden.

Am Ende unserer Amtszeit bedanken wir uns für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen bei unserem Jahrestreffen in Kassel am 13. und 14. November!

Mit herzlichen Grüßen
der Vorstand