Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

dieser Monatsbrief steht ganz im Zeichen des Jahrestreffens, das am 8. und 9. November in Berlin stattgefunden hat. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein kurzer Bericht.

Die Veranstaltung begann am Freitag in der Gemäldegalerie, wo man schon lange vor dem offiziellen Beginn Kollegen und Freunde treffen konnte. Alle Mitglieder waren eingeladen, die Sammlungen kostenlos zu besuchen. Davon wurde genauso Gebrauch gemacht wie von der Gelegenheit zum Gespräch vor den Originalen. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Gastgeber und Organisatoren, denen auf diesem Wege noch einmal nachdrücklich gedankt sei, begannen die Workshops, die allesamt ein sehr positives Echo hatten. Das durchweg spannende wissenschaftliche Programm fand seinen Höhepunkt in dem Abendvortrag von Peter Parshall (National Gallery of Art, Washington D.C.), dem ein frischer Blick auf Albrecht Dürers "Melencolia I" gelang. Das anschließende gemeinsame Abendessen gab wiederum Gelegenheit zu Gespräch und Austausch. Die Tagung fand am nächsten Tag im Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin ihre Fortsetzung. Die spannenden Vorträge schlugen unter den Begriffen von Kunst- und Künstlerwissen einen inhaltlich und methodisch weit gespannten Bogen von der Kunst der Vormoderne über das Neue Bauen bis zur aktuellen Kunstgeschichtlichen Methodendiskussion. Selbst die Pausen waren mit angeregten Diskussionen und anregenden Gesprächen gut gefüllt, wobei auch für das leibliche Wohl gut gesorgt war. Dies auch dank der Unterstützung der Flämischen Repräsentanz in Berlin, wobei Walter Moens als deren Vertreter die Tagung auch durch seine persönliche Anwesenheit bereicherte. Für den reibungslosen Ablauf der gesamten Tagung und deren gute Organisation sei den Kollegen vor Ort noch einmal gedankt, namentlich Anna Degler, die wirklich unermüdlich tätig war. Der Tagung schloss sich nach kurzer Pause die Mitgliederversammlung an, über deren Verlauf das anhängende Protokoll informiert.

Zwei wichtige Punkte seien auch hier erwähnt:

Die nächste Mitgliederversammlung findet im Herbst 2014 in Kassel statt, wohin uns Martina Sitt (Kunsthochschule Kassel) und Justus Lange (Gemäldegalerie Alte Meister) spontan eingeladen haben. Über den genauen Termin und das Programm dieses Treffens werden wir baldmöglichst informieren.

Für das Jahr 2015 ist eine große Konferenz geplant. Es wurden auf der Mitgliederversammlung zwei unterschiedliche Vorschläge diskutiert. Mehrheitlich wurde dann entschieden, dass diese große Tagung den Themenbereichen "Niederländische Kunsttheorie – Methodik der Kunstgeschichte" gewidmet sein soll. Heike Schlie hat sich bereitgefunden, diesen Vorschlag in einer ersten Skizze darzulegen, der dieser Mail anhängt. Dieser erste Entwurf soll den Anstoß für die Gründung eines Organisationskomitees geben, an dem alle interessierten Mitglieder mitwirken können und sollen:

Wer aktiv an der Organisation der Tagung mitwirken möchte, richte bitte eine formlose Mail mit der Bekundung dieses Interesses an den erweiterten Vorstand des Arbeitskreises: (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Wir freuen uns auf Rückmeldungen!

Um den Brief nicht allein dem Rückblick oder vereinsinternen Dingen zu widmen, sei abschließend noch auf drei sehenswerte Ausstellungen hingewiesen, die die Reise lohnen.

In Frankfurt läuft noch bis zum 2. Februar 2014 im Städel die große Dürer-Ausstellung, die in jeder Weise den Besuch lohnt:
http://www.duerer-in-frankfurt.de/

Im Museum M in Leuven ist noch bis zum 23. Februar 2014 die Ausstellung "Michel Coxcie. The Flemish Raphael" zu sehen: http://www.mleuven.be/en/coxcie/home/index/michiel-coxcie-in-leuven/index.jsp

Mit besten Grüßen,
Der Vorstand