Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

für manche dürfte der Urlaub noch nicht zu Ende sein. Für diejenigen, die im Urlaub eine längst überfällig Rezension abschließen müssen, dürfte daher der Hinweis auf ein recht neues online-Angebot der bewährten Volltext-Datenbank JSTOR nicht unangebracht ist. Nach Anmeldung kann man unter MyJSTOR erhebliche Teile der Inhalte online kostenfrei einsehen. Ganz uneigennützig dürfte dieses Verfahren nicht sein. Jedoch ist auch auf JSTOR eine interessante Publikation nicht enthalten, die inzwischen ganz uneigennützig zugänglich ist: Kunstlicht, das beinahe legendäre, seit 1980 erschienene kunsthistorische Periodikum der Vrije Universiteit Amsterdam (http://imagebase.ubvu.vu.nl/cdm/landingpage/collection/klct).

Der August ist in Nordeuropa ja meist arm an Nachrichten und Aufmerksamkeit. So hofft wohl auch die niederländische Regierung auf ein nur geringes Echo bei Schließung des niederländischen Konsulats in München. Wir bedauern das schleichende Verschwinden niederländischer Institutionen im In- und Ausland und beobachten den fortschreitenden Rückbau von gewachsenen Strukturen mit Sorge. Bis zum 31.8. kann man sich an einer Unterschriftenaktion beteiligen (Infos über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Unterstützung braucht auch das ebenfalls von Schließung bedrohte Detroit Institute of Arts, näheres hierzu auf http://www.savethedia.com/ .

Dass öffentliche Aufmerksamkeit und Protest helfen kann, zeigt die erfolgreich beendete Unterschriftensammlung für die online-Petition zur Stabilisierung der Künstlersozialkasse, die mit beinahe 71.000 Unterschriften die notwendige Zahl von 50.000 deutlich übertroffen hat. Damit wird sich der Petitionsausschuss des Bundestages mit dem Thema beschäftigen.

Auch die Pläne um den Verbleib der Berliner Gemäldegalerie im vergangenen Jahr erhielten vor allem durch die öffentlich geführten Debatten und Aktionen wertvolle Impulse. Wer sich für die Ergebnisse der kürzlich abgeschlossenen Standortsuche interessiert, kann diese unter www.preussischer-kulturbesitz.de finden bzw. herunterladen.

Und hier noch eine wichtige Information: Für die kommende, 2014 in Bosten stattfindende Konferenz der Historians of Netherlandish Art erfolgte jüngst der Call for Papers (www.hnanews.org/hna/conferences/Call-for-Papers-Boston-2014.pdf). Deadline ist der 1. Dezember 2013.

Schließlich möchten wir an unser nächstes Jahrestreffen erinnern, das am 8./9. November in Berlin stattfinden wird. Das Berliner Organisatorenteam hat uns heute zurückgemeldet, so dass wir in kürze das definitive Programm bekannt geben können.

Einen schönen Restsommer wünscht
Mit besten Grüßen
der ANKK-Vorstand