2017

Liebe Mitglieder des ANKK,

… und schon neigt sich das Jahr wieder seinem Ende zu. Mit vor-adventlichen Wünschen möchten wir Sie herzlich grüßen und Ihnen von einigen Neuigkeiten aus unserem Verein und dem Feld der Niederlande-Forschung berichten.

Liebe Mitglieder des ANKK,

hinter uns liegen ereignisreiche Wochen: vom 12. bis 14. Oktober erarbeiteten wir im Rahmen des ANKK Jahrestreffens in München unter dem Titel „Batavia in Bavaria“ die große Relevanz der niederländischen und flämischen Maler, Architekten, Kupferstecher und Bildhauer für die Kunstproduktion und den intellektuellen Austausch der süddeutschen Höfe und Städte.

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir freuen uns, dass mit dem Herbstanfang nun auch unsere Jahreskonferenz unmittelbar vor der Tür steht. Vom 12.–14. Oktober 2017 erwartet uns in München ein spannendes Programm zum Thema „Batavia in Bavaria. Niederländische und Flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland“. Bereits im Voraus danken wir Aleksandra Lipinska, Stephan Hoppe und allen vor Ort Beteiligten für die Organisation und die Möglichkeit, in München tagen zu können. Das Programm und alle weiteren Informationen finden Sie auf unserer Homepage unter: https://www.ankk.org/jahrestreffen/jahrestreffen-2017-muenchen/tagungsprogramm-jahrestagung-ankk-2017. Wir freuen uns auf spannende Vorträge und lebhafte Diskussionen!

Liebe Mitglieder des ANKK,

wir hoffen, Sie alle finden in diesen schönen Spätsommertagen ein wenig Entspannung vom Studien- oder Berufsalltag. Eine kleine Gruppe von ANKK-Mitgliedern und einheimischen Studierenden traf sich vor zwei Wochen in Salzburg, um im dortigen Museum von der Kuratorin Dr. Regina Kaltenbrunner durch die Ausstellung Art Royal. Meisterzeichnungen aus dem Louvre geführt zu werden. Die auf Everhard Jabach und später Ludwig XIV. zurückgehende Sammlung zeigt in circa 80 Blättern einen herausragenden Querschnitt europäischer Zeichenkunst des 16. und 17. Jahrhunderts: So konnten die Besucher in knapp zwei Stunden Arbeiten von Holbein, Brill, Rubens oder Raffael analysieren und bewundern. Als Höhepunkt der Ausstellung darf eine Zeichnung Dürers gelten: die Studie einer hl. Barbara auf türkisblauem Papier, deren Virtuosität und fast mystische Aura einen jeden Betrachter fesseln. Der Umfang und die Qualität der Arbeiten gab den Teilnehmern die Möglichkeit, sich über zentrale Fragen des Mediums wie Technik, Zuschreibung oder Rezeption auszutauschen. Zudem wurden im Dialog mit der Kuratorin auch Anliegen der Ausstellungspraxis erörtert. Da die Werke nach der Salzburger Ausstellung für Jahre in den französischen Archiven verschwinden müssen, war die Führung eine ideale Möglichkeit einen fundierten Einblick in diese herausragende Sammlung zu bekommen. Wir möchten uns hierfür sowohl bei Dr. Regina Kaltenbrunner als auch bei Klara Lindnerova, welche die Exkursion organisiert hat, ganz herzlich bedanken.

Liebe Mitglieder des ANKK,

während sicherlich viele von Euch und Ihnen in die lang erwarteten Sommerferien aufbrechen, beginnt für den Vorstand des ANKK bereits die Vorbereitung unserer diesjährigen Mitgliederversammlung in München. Sie wird am Donnerstag, 12. Oktober von 15.30 bis 17.00 Uhr im Zentralinstitut für Kunstgeschichte (Katharina-von-Bora-Str. 10, Raum 242 im 2. OG) im Anschluss an exklusive Führungen durch die Alte Pinakothek stattfinden. Da in diesem Jahr turnusgemäße Vorstandswahlen anstehen, hoffen wir ganz besonders auf zahlreiches Erscheinen. Wir weisen schon heute ausdrücklich darauf hin, dass Kanditat*innen für die zu besetzenden Ämter jederzeit und bis zum Tag der Wahl nominiert werden können. Selbstnominierungen sind ebenfalls möglich. Folgende Vorstandsmitglieder werden nach intensiver, dreijähriger Tätigkeit für den ANKK nicht mehr kandidieren: Die Vertreterinnen aus den Bereichen Museen und Freie Berufe, die Schatzmeisterin und Schriftführerin sowie die Vertreterin des wissenschaftlichen Nachwuchses. Die Wahl wird von Nils Büttner geleitet werden, der sich dankenswerterweise dazu bereitgefunden hat. Die Einladung zur Mitgliederversammlung mit der Tagesordnung wird Ihnen fristgemäß zugehen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

Anfang des Monats haben die Studientage des ANKK stattgefunden. Erstmals wurden diese als Exkursion konzipiert und es ging ins Nachbarland, die Niederlande. Im Anschluss an das Friedländer-Symposium im Rijksmuseum konnten wir in Den Haag das RKD, das Haus Schuylenburch, die Residenz des deutschen Botschafters, und die Ausstellung „Slow Food“ im Mauritshuis besuchen.

Liebe Mitglieder des ANKK,

obwohl die erste Hitzewelle an Sommerentspannung denken lässt, läuft der akademische und kulturelle Betrieb in vollem Gange. Daher freuen wir uns, Sie auf die aktuellen ANKK-Aktivitäten sowie Veranstaltungen, Ausschreibungen und Publikationen hinweisen zu können.

Wir möchten daran erinnern, dass der früher angekündigte ANKK-Studientag in Den Haag und Amsterdam bereits am 9.-10. Juni stattfindet. Das Programm finden Sie in dem Anhang.

Parallel laufen intensive Vorbereitungen für die Jahrestagung am 12.-14.10.2017 in München, die dem Thema „Batavia in Bavaria. Niederländische und flämische Kunst und Künstler in Süddeutschland“ gewidmet ist. Es sind viele interessante Beitragsvorschläge eingegangen, die von Abendvorträgen, Workshops, Führungen und einer Postersektion begleitet werden.

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach ereignisreichen Monaten mit TEFAF und Kunsthistoriker-Tagung blicken wir alle schon gespannt auf die nächsten Monate, die Vieles zu bieten haben: So freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass sich bereits zahlreiche Mitglieder für den diesjährigen Studientag angemeldet haben. Es gibt nur noch einen einzigen freien Platz. Wer also an dem spannenden und vielseitigen Programm teilnehmen möchte (mehr Informationen siehe Anhang), sollte sich so schnell wie möglich bei den Organisatorinnen melden.

Liebe Mitglieder des ANKK,

erst vor wenigen Tagen endete der diesjährige Kunsthistorikertag in Dresden. Im Rahmen dessen veranstaltete der ANKK nun bereits zum 6. Mal das Forum zur Niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte, in dessen Zentrum in diesem Jahr die Kunst auf Papier stand. Dabei gelang es, sowohl Hochschullehrer als auch VertreterInnen graphischer Sammlungen auf einem international besetzten Podium zusammen zu bringen. An Van Camp (Oxford), Ariane Mensger (Basel), Huigen Leeflang (Amsterdam), Thomas Ketelsen (Köln) und Jürgen Müller (Dresden) diskutierten unter Leitung von Britta Bode (Berlin), Stephanie Buck (Dresden) und Nils Büttner (Stuttgart) aktuelle Fragen des Sammelns und der Erforschung von Druckgraphik und Zeichnungen zehn Jahre nach dem Regensburger Memorandum.

Liebe Mitglieder des ANKK,

gute Nachrichten erreichten uns in diesem Monat aus Gent von unseren langjährigen Freunden, den Historians of Netherlandish Art. Nachdem 2015 bereits HNA mit einer Sektion auf unserer internationalen Konferenz vertreten war, freuen wir uns, dass sich die Kooperation im kommenden Jahr nun umgekehrt gestalten wird und der ANKK eine eigene Sektion bei der großen, vom 24. bis 26. Mai 2018 an der Universität Gent stattfindenden HNA-Konferenz ausrichten darf. Für diese großartige Möglichkeit möchten wir dem HNA-Konferenzkomitee herzlich danken und zugleich alle Mitglieder nachdrücklich einladen, uns bis zum 15. April 2017 Themenvorschläge zur Gestaltung der Sektion in Form eines einseitigen Abstracts einzureichen (bitte schicken Sie diese an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und beachten Sie, dass Sektionsleiter_innen 2018 Mitglied von HNA und ANKK sein müssen).

Liebe Mitglieder des ANKK,

zunächst wünschen wir Ihnen und Euch allen ein gesundes, zufriedenes und erfolgreiches 2017.

Das Jahr beginnt mit der erfreulichen Nachricht des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker, dass die Deutsche Forschungsgemeinschaft das von uns im Rahmen des Kunsthistorikertages organisierte Niederlande-Forum in Form einer Bezuschussung der Reisekosten für die Teilnehmenden aus dem Ausland unterstützt. Wir freuen uns sehr über ein hochkarätiges und internationales Panel. Am Mittwoch, 8. März 2017, 13.15-15.00 Uhr diskutieren im Hörsaalzentrum der TU Dresden (Bergstr. 64, Hörsaal 2) Ariane Mensger (Basel), An Van Camp (Oxford), Thomas Ketelsen (Köln), Huigen Leeflang (Amsterdam) und Jürgen Müller (Dresden) und unter der Leitung von Britta Bode (Berlin), Stephanie Buck (Dresden) und Nils Büttner (Stuttgart) zum Thema: