2013

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zum Abschluss eines hoffentlich erfüllten und erfolgreichen Jahres möchten wir uns noch einmal mit zwei guten Neuigkeiten an Sie wenden:

Dank des Engagements von Martina Sitt und Justus Lange wird die nächste ANKK-Jahrestagung in Kassel (14. bis 16. November 2014) und unter dem Titel „Tier – Mensch – Relationalität“ stattfinden.

Geleitet von der Fragestellung, was eigentlich Bilder aus dem 17.und 18. Jahrhundert über das Verhältnis von Mensch und Tier verraten, soll die Tagung gleichermaßen Bilder, Tiere und Methoden in den Blick nehmen. Das Thema des Symposiums ergab sich aus der Kooperation verschiedener Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Kassel, die ab 2014 an der Universität Kassel in einer Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (kurz: LOEWE) zusammenarbeiten. In diesem Rahmen beschäftigt sich die Kunstwissenschaft in Kassel in den nächsten 3 Jahren unter Leitung von Martina Sitt mit Visualisierungsstrategien, der Ikonographie, den Präsentationsformen in den Sammlungen und dem Aufbau und Ziel von Sammlungen insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert. Hier bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen des ANKK und den Kunstwerken in den reichen Kasseler Sammlungen.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

dieser Monatsbrief steht ganz im Zeichen des Jahrestreffens, das am 8. und 9. November in Berlin stattgefunden hat. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein kurzer Bericht.

Die Veranstaltung begann am Freitag in der Gemäldegalerie, wo man schon lange vor dem offiziellen Beginn Kollegen und Freunde treffen konnte. Alle Mitglieder waren eingeladen, die Sammlungen kostenlos zu besuchen. Davon wurde genauso Gebrauch gemacht wie von der Gelegenheit zum Gespräch vor den Originalen. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Gastgeber und Organisatoren, denen auf diesem Wege noch einmal nachdrücklich gedankt sei, begannen die Workshops, die allesamt ein sehr positives Echo hatten. Das durchweg spannende wissenschaftliche Programm fand seinen Höhepunkt in dem Abendvortrag von Peter Parshall (National Gallery of Art, Washington D.C.), dem ein frischer Blick auf Albrecht Dürers "Melencolia I" gelang. Das anschließende gemeinsame Abendessen gab wiederum Gelegenheit zu Gespräch und Austausch. Die Tagung fand am nächsten Tag im Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin ihre Fortsetzung. Die spannenden Vorträge schlugen unter den Begriffen von Kunst- und Künstlerwissen einen inhaltlich und methodisch weit gespannten Bogen von der Kunst der Vormoderne über das Neue Bauen bis zur aktuellen Kunstgeschichtlichen Methodendiskussion. Selbst die Pausen waren mit angeregten Diskussionen und anregenden Gesprächen gut gefüllt, wobei auch für das leibliche Wohl gut gesorgt war. Dies auch dank der Unterstützung der Flämischen Repräsentanz in Berlin, wobei Walter Moens als deren Vertreter die Tagung auch durch seine persönliche Anwesenheit bereicherte. Für den reibungslosen Ablauf der gesamten Tagung und deren gute Organisation sei den Kollegen vor Ort noch einmal gedankt, namentlich Anna Degler, die wirklich unermüdlich tätig war. Der Tagung schloss sich nach kurzer Pause die Mitgliederversammlung an, über deren Verlauf das anhängende Protokoll informiert.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

Anfang des Monats wurde das Programm der Jahrestagung in Berlin bekannt gegeben. Alle Informationen und Ansprechpartner finden Sie online zusammengefasst: http://www.ankk.org/jahrestreffen/jahrestreffen-2013-berlin.
Im Vorfeld dieses Treffens möchten wir nochmals alle Mitglieder daran erinnern, falls noch nicht geschehen, die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2013 zu entrichten.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

für manche dürfte der Urlaub noch nicht zu Ende sein. Für diejenigen, die im Urlaub eine längst überfällig Rezension abschließen müssen, dürfte daher der Hinweis auf ein recht neues online-Angebot der bewährten Volltext-Datenbank JSTOR nicht unangebracht ist. Nach Anmeldung kann man unter MyJSTOR erhebliche Teile der Inhalte online kostenfrei einsehen. Ganz uneigennützig dürfte dieses Verfahren nicht sein. Jedoch ist auch auf JSTOR eine interessante Publikation nicht enthalten, die inzwischen ganz uneigennützig zugänglich ist: Kunstlicht, das beinahe legendäre, seit 1980 erschienene kunsthistorische Periodikum der Vrije Universiteit Amsterdam (http://imagebase.ubvu.vu.nl/cdm/landingpage/collection/klct).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

endlich ist es richtig Sommer - und damit hoffentlich für die allermeisten Urlaubszeit. Wenn man zur Erholung nicht nur den Kühen beim Graskauen zuschauen möchte (Gombrich), dann könnte man zwischen zwei Krimis vielleicht auch zu einer kunsthistorischen Neuerscheinung greifen. Das Journal für Kunstgeschichte sucht noch Rezensenten. Die Heraus­geberschaft des "Journal für Kunstgeschichte" hat gewechselt. Der Wechsel in der Herausgeberschaft des viermal jährlich erscheinenden Journals hat unter anderem zur Folge, dass die Forschungsdiskussion zur deutschen und niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte verstärkt in den Blick genommen werden soll.

Noch im Mai war der Freundeskreis der Kölner Kunst- und Museumsbibliothek an unseren Verein herangetreten, weil wieder einmal der Neubau und damit die Existenz der KMB in Frage gestellt wurde. Man bat uns, in einem Brief oder einer E-Mail an den Oberbürgermeister der Stadt Köln auf die Bedeutung der KMB für unseren Verein und die kunsthistorische Forschung hinzuweisen. Dieser Bitte sind wir gerne nachgekommen, denn die Bedeutung der KMB, mit mehr als 400.000 Bänden die viertgrößte kunsthistorische Bibliothek Deutschlands, reicht weit über die engen Grenzen Kölns hinaus. Sie leistet nicht nur für die wissenschaftliche Literaturversorgung des Rhein-Ruhr-Raums Entscheidendes, sondern ist durch ihre Sammelschwerpunkte und Sondersammlungen weit über diese Region hinaus von Bedeutung. Mit dem für unser Forschungsgebiet besonders wichtigen Schwerpunkt auf der Kunst der Benelux-Länder ist in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal. Wir haben angeboten, im Rahmen unserer Möglichkeiten die Stadt bei der Erhaltung der Bibliothek und ihrer langfristigen Sicherung zu unterstützen, etwa dadurch, dass wir für eine Beteiligung des Landes werben. Wer sich auch persönlich für den Erhalt der Bibliothek engagieren will, findet auf der Internetseite der "Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln e.V." weitere Informationen (http://freundekmb.de).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

im vergangenen Monat fand die jährliche Konferenz unserer Schwester-Organistation CODART statt (Curators of Dutch and Flemish Art). Sie hat mindestens ein Merkmal mit unseren Konferenzen gemeinsam: Deutsche Museen sind nur gering vertreten (5; sic!). Woran das liegt, ist weiterhin eine offene Frage, die auch für den ANKK essentiell ist.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,
mit dem Monatsbrief April möchten wir zunächst auf die Ausstellung „Jordaens und die Antike" (bis zum 16. Juni 2013) in Kassel aufmerksam machen. In Verbindung zur Ausstellung richtet der Verband der Restauratoren e.V. am 6. und 7. Mai 2013 das Symposium „Jacob Jordaens: Werkgenese – Veränderung – Restaurierung" aus (Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. erhalten eine vergünstigte Teilnahmegebühr). Eine Online-Anmeldung ist bis 29. April 2013 möglich: restauratoren.de/index.php?id=526

Hinweisen möchten wir außerdem auf den neuerschienenen CATALOGUE OF ILLUMINATED MANUSCRIPTS, MUSEUM PLANTIN-MORETUS, ANTWERP (Peeters Publishers, London-Leuven-Walpole, 2013).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Frühlingssaison beginnt im Bereich der Alten Meister mit der Eröffnung der TEFAF am kommenden Wochenende wie immer besonders glanzvoll (15.-24. März). Die Maastrichter Messehallen sind traditionell nicht nur von Sammlern und Händlern aus aller Welt gefüllt, sondern immer ein besonderer Treffpunkt für Kunsthistoriker. Auch in diesem Jahr werden sich dabei sicher wieder viele Treffen unserer Mitglieder ergeben.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

wir hoffen, dass Sie alle froh und erfolgreich ins neue Jahr gestartet sind und freuen uns, mit schönen Neuigkeiten aufwarten zu können:
Unsere nächste Mitgliederversammlung in Berlin ist nun auf den 8./9. November 2013 terminiert. Wir bitten alle Mitglieder, sich den Termin vorzumerken, und freuen uns jetzt schon auf eine rege Beteiligung.

Das Organisationsteam in Berlin, bestehend aus Elke Werner, Karin Gludowatz, Karin Leonhard und Tanja Michalsky hat mittlerweile ein vorläufiges Programm vorgelegt, das eine ebenso interessante wie abwechslungsreiche Veranstaltung verspricht:

Liebe ANKK-Mitglieder,

das neue Jahr hat begonnen. Inzwischen ist das Programm des 32. Deutschen Kunsthistorikertages in Greifswald publiziert. Das durch den ANKK organisierte „Forum Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte" tagt am Mittwoch, 20. März 2013, von 13.30 bis 15.15 Uhr zum Thema „Kennerschaft". Die Veranstaltung findet im Hörsaal des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald statt, Martin-Luther-Straße 14.