Ausstellungen

Berlin, Gemäldegalerie
Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun
15.09.2017 bis 07.01.2018

Jean Fouquets Diptychon aus der Stiftskirche von Melun ist eines der Hauptwerke der französischen Malerei und der Kunst des 15. Jahrhunderts überhaupt. Sein ehemals linker Flügel mit dem Bildnis des Stifters Étienne Chevalier und dem hl. Stephanus befindet sich seit 1896 im Besitz der Gemäldegalerie, während der rechte, die Madonna darstellende Flügel seit dem frühen 19. Jahrhundert dem Museum für Schöne Künste in Antwerpen gehört. Hinzu kommt das im Louvre aufbewahrte Emailmedaillon mit dem Selbstbildnis des Künstlers, das einst den Rahmen des Diptychons schmückte.

Berlin, Gemäldegalerie
Jean Fouquet. Das Diptychon von Melun
15.09.2017 bis 07.01.2018

Small Wonders
Bis zum 17. September 2017
Rijksmuseum, Philips Wing, Amsterdam

Informationen von der Website des Museums:
„In Small Wonders, the Rijksmuseum focuses for the first time on the art of carving miniatures with some sixty or so figurines, miniature altars, prayer nuts, monstrances, skulls and other memento mori boxwood pendants.

Small Wonders
17. Juni 2017 - 17. September 2017
Rijksmuseum, Philips Wing, Amsterdam

This is the first time that so many examples of Dutch micro-carving from the late Middle Ages can be seen in one place.

IK & die vielen anderen: schafft diese Welt das? Arbeiten von Mark Swysen
2. Juni 2017 - 24. September 2017
Galerie, Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin
Königin-Luise-Str. 6-8, 14195 Berlin

Der bildende Künstler Mark Swysen interessiert sich für das menschliche Verhalten und die sozialen Interaktionen in unserer westlichen Gesellschaft.

Berlin, Kupferstich-Kabinett
07.04.–02.07.2017
Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes

Informationen unter http://www.smb.museum/ausstellungen/detail/maria-sibylla-merian-und-die-tradition-des-blumenbildes.html

Zum 300. Todestag der großen Maria Sibylla Merian stellen das Berliner Kupferstichkabinett und das Städel Museum in Frankfurt herausragende Bestände ihrer deutschen natur-geschichtlichen Blumen- und Insektendarstellungen aus. Die Ausstellung verfolgt die äu-ßerst facettenreichen und delikaten künstlerischen Annäherungs- und Ausdruckformen der Blumenmalerei und -zeichnung sowie weiterer naturkundlicher Bildthemen in der Druck- und Buchgraphik. Gezeigt werden ca. 150 Werke auf Papier und Pergament des 16. bis zum späten 18. Jahrhunderts aus den Sammlungen der beiden Häuser. Dieser zentrale Grund-stock der Ausstellung wird durch ausgewählte Leihgaben aus anderen Sammlungen ergänzt.

Berlin, Gemäldegalerie
21.03.–25.06.2017
Der Reiz des Kleinen. Naturstudien in Hollands Goldenem Jahrhundert

Im 17. Jahrhundert, in Hollands Goldenem Jahrhundert, erlebte die Kunst der Niederlande eine ungeheure Blüte, auch im Bereich der Naturstudien. Eine Ursache war das große wissenschaftliche Interesse an der Tier- und Pflanzenwelt, an Zoologie und Botanik. Tiere und Insekten aus der Heimat und aus fernen Ländern wurden untersucht und klassifiziert, heimische und exotische Pflanzen in botanischen Gärten kultiviert und wissenschaftlich bearbeitet. Künstler stellten sich in den Dienst der Naturwissenschaften und bemühten sich darum, Tiere und Pflanzen so naturgetreu wie möglich mit Feder und Pinsel abzubilden. Bei aller Exaktheit in der Ausführung: Blumen, Tiere und Schneckengehäuse faszinierten durch ihre Schönheit und dienten in der Kunst folglich auch der Augenlust – der Reiz des Kleinen.

Die kleine Studio-Ausstellung, die ca. 27 Zeichnungen und Druckgraphiken aus der Sammlung des Kupferstichkabinetts umfasst, versteht sich als Ergänzung zu der umfangreichen Ausstellung „Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes", die vom 7. April bis zum 2. Juli 2017 im oberen Ausstellungsraum des Kupferstichkabinetts gezeigt wird.

Informationen unter http://www.smb.museum/ausstellungen/detail/der-reiz-des-kleinen.html

Aachen, Suermondt-Ludwig-Museum
09. März bis 11. Juni 2017
Blut und Tränen. Albrecht Bouts und das Antlitz der Passion

Wohl kaum ein anderer Maler hat das Leiden Christi so eindrücklich dargestellt, wie der Löwener Maler Albrecht Bouts (1451/55 – 1549). Zwar weniger bekannt als sein berühmter Vater Dirk Bouts, kommt ihm dennoch in der Malerei der Südlichen Niederlande des 15. und 16. Jahrhunderts eine besondere Stellung zu. Diesem Maler ist erstmals eine Ausstellung gewidmet, die in Kooperation mit dem Nationalmuseum für Geschichte und Kunst in Luxemburg und dem Brüsseler KIK / IRPA, dem Royal Institute for Cultural Heritage entstanden ist.