Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Liebe ANKK-Mitglieder,

Weihnachten steht vor der Tür und das Jahr 2012 neigt sich dem Ende zu. Der Verein blickt zurück auf ein erfolgreiches Jahr, das geprägt war von einer spannenden Jahrestagung in Köln und der ersten Nachwuchstagung „Mediale Dimensionen von Reproduktion", die von Katharina Frank, Sabine Kossmann und Carolin Rinn im November in Gießen ausgerichtet wurde. Anlässlich der Sektion „Kennerschaft" auf dem Kunsthistorikertag in Greifswald (20.-24.3.2013) und der nächsten Jahrestagung in Berlin im Herbst wird der Verein auch im kommenden Jahr Gelegenheit haben, sich öffentlich zu präsentieren. Das Engagement unserer Mitglieder und das stetige Wachsen des Vereins – 2012 konnten wir zwanzig neue Mitglieder begrüßen – geben Anlass zur Vorfreude auf 2013. Nun fehlen uns noch lediglich fünfzehn Neuanmeldungen, um die Marke von 200 Mitgliedern zu knacken: Das wäre ein schöner Erfolg für das vierte Jahr des Vereinsbestehens!

Liebe ANKK-Mitglieder,

der November ist bereits beinahe verstrichen, der Monatsbrief kommt kurz vor dem Beginn der Adventszeit, die wir Ihnen/Euch recht besinnlich wünschen.

Das eben erst gebildete Trierer Team für die Jahrestagung 2014 war bewundernswert aktiv, so dass wir Euch bereits jetzt bitten, den Termin frei zu halten. Die Tagung wird voraussichtlich am Freitag, den 7. November 2014 abends beginnen. Samstag und Sonntag, 8./9. November 2014 haben wir das Privileg, in Räumen des Trierer Stadtmuseums zu tagen, in denen alle 90 niederländischen Gemälde des Museums zu sehen sein werden. Sie werden, dank sei der Direktorin Elisabeth Dühr, eigens für uns und nur für diese zwei Tage in Petersburger Hängung präsentiert – eine Herausforderung an unsere Kennerschaft.

Liebe ANKK-Mitglieder,

im Oktober-Monatsbrief wollen wir an erster Stelle einen herzlichen Dank an die Organisatoren unseres diesjährigen Jahrestreffens Peter Bexte, Stefan Grohé, Thomas Ketelsen und Anna Pawlak sowie die beteiligten studentischen Hilfskräfte aussprechen. Sie haben am 19./20. Oktober im noch sommerlichen Köln einen wunderbaren Rahmen für intellektuelle Anregungen durch Vorträge und Projektvorstellungen sowie den vielfältigen persönlichen Gedankenaustausch geschaffen. Allen Vortragenden und Posterautoren danken wir für die Großzügigkeit, uns an ihren neuesten Forschungen und Überlegungen teilhaben zu lassen. Bedanken wollen wir uns auch bei den ausdauernden und geduldigen Mitgliedern, die auf der Mitgliederversammlung noch am Ende der Tagung engagiert diskutiert haben und damit wichtige Hinweise für die weitere Vereinsarbeit, besonders die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses, gegeben haben. Das Protokoll der Mitgliederversammlung hängt dieser E-Mail an und der Vorstand würde sich über eventuelle Kommentare und Anregungen von Mitgliedern freuen, die nicht nach Köln kommen konnten.

Liebe Mitglieder und Interessierte des ANKK,

zunächst wollen wir noch einmal auf unsere diesjährige Jahrestagung aufmerksam machen, die am 19./20. Oktober in Köln stattfinden wird. Sowohl im Museum für Angewandte Kunst als auch im Wallraf-Richartz-Museum erwartet uns ein abwechslungsreiches Programm:

Liebe ANKK-Mitglieder,

am 22. Juni 2012 hat sich der erweiterte ANKK-Vorstand in Kassel getroffen. Dank der Gastfreundschaft unseres Mitgliedes Justus Lange, dem hier noch einmal nachdrücklich gedankt sei, konnten wir in einem Sitzungssaal der Gemäldegalerie Alte Meister tagen.

Ein Thema war dabei unser für dieses Jahr geplantes Jahrestreffen, das unter dem Obertitel „Stofflichkeit“ am 19. und 20. Oktober 2012 in Köln stattfinden wird.
Das Organisationskomitee, bestehend aus Peter Bexte, Stefan Grohé, Thomas Ketelsen und Anna Pawlak, hat die Planungen inzwischen weitgehend zum Abschluss gebracht. Die Tagung beginnt am Freitag dem 19. Oktober 2012 um 19:00 Uhr im Museum für Angewandte Kunst in Köln. Auf dem Programm stehen dabei die Verleihung des WBG-Doktorandenstipendiums „Kunst, Kommerz und Macht“ an das ANKK-Mitglied Inke Beckmann (Göttingen) und ein Abendvortrag unseres Mitglieds Karin Leonhard (Berlin): „Materialmimesen in Naturstücken und Stillleben“. Anschließend gibt es einen Umtrunk und ein gemütliches Beisammensein. Am nächsten Tag treffen wir uns um 9:30 im Stiftersaal des Wallraf-Richartz-Museums, wo neben der Präsentation eines Fundes aus der Graphischen Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums, die Projektvorstellungen, ein Nachwuchsworkshop und die Mitgliederversammlung auf dem Programm stehen. Im Anschluss daran ist das inzwischen schon traditionelle Abendessen der Mitglieder vorgesehen, darüber hinaus besteht die Möglichkeit die Lange Nacht der Museen im Wallraf zu erleben. Nähere Informationen zu Programmablauf und Tagesordnung werden demnächst über den Verteiler und die Homepage bekanntgemacht.

Liebe ANKK-Mitglieder,

wie bereits im Oktober auf der letzten Mitgliederversammlung in Frankfurt beschlossen, sind die persönlichen Angaben der Mitglieder des Vereins auf der Homepage des Vereins frei einsehbar. Falls dort in den bisher geschützten Einträgen noch sensible Daten wie Handynummern oder überholte Forschungsinteressen vermerkt sind, sollten diese nunmehr gelöscht oder geändert werden. Für eventuelle Fragen, wie das zu bewerkstelligen ist, steht Euch die Verwaltung der Homepage gerne zur Verfügung. In Zukunft werden die Angaben auf der Homepage entsprechend des Beschlusses der letzten Mitgliederversammlung vollständig über Internet-Suchmaschinen recherchierbar sein.

Da es bisher erst wenig Resonanz auf den Call for Papers zu unserem Forum auf dem Deutschen Kunsthistorikertag (20. bis 24. März 2013) gibt, möchten wir alle jüngeren KollegInnen noch einmal einladen, diese Chance nicht vorüber gehen zu lassen, sich zu präsentieren (siehe Anhang). Zu diesem Zweck verlängern wir die Frist zur Einreichung um zwei Wochen bis zum 19. Juli 2012.

Liebe ANKK-Mitglieder,

die Organisation unseres Jahrestreffens am 19.-20. Oktober in Köln nimmt konkrete Züge an. Natürlich wird es neben der obligatorischen Mitgliederversammlung ein gemeinsames Abendessen und den Austausch innerhalb einzelner Arbeitsgruppen (insbesondere des Nachwuchs) geben. Darüber hinaus ist zum Auftakt ein Vortrag und als Abschluss ein kleines Exkursionsangebot am Sonntagvormittag geplant, wenn ausreichend Nachfrage besteht.

Die Organisatoren Thomas Ketelsen und Stefan Grohé möchten zudem an die Gelegenheit erinnern, Projekte und Forschungen als Poster vorzustellen. Jetzt ist es noch Zeit, die dafür notwendigen Vorbereitungen zu treffen.

Etwas mehr beeilen sollte man sich mit Reisen nach Leipzig und Schwerin, wenn man die aktuellen Ausstellungen noch nicht gesehen hat.

ANKK-Mitglied Jan Nicolaisen zeigt im Museum der bildenden Künste Leipzig aus dem eigenen Bestand annähernd 200 Gemälde und Zeichnungen anlässlich der Publikation des Gemäldekataloges noch bis zum 17. Juni 2012, ergänzt um 30 kapitale Werke aus dem reichhaltigen Magazin der Alten Pinakothek in München (Ausstellungs-website: http://www.mdbk.de/ausstellungen/aktuell/die-schoensten-hollaender-in-leipzig-1/).

In Leipzig sind unter dem Titel "Die schönsten Holländer in Leipzig" u.a. frisch restaurierte Gemälde etwa von Jan Brueghel d.Ä., Adriaen van de Velde, Jacob van Ruisdael, Rachel Ruysch, Hendrick Cornelisz. Vroom und Ludolf Backhuysen zu entdecken. Porträts von Bartholomeus van der Helst aus München können mit der wunderbaren Tronie einer alten Frau von van der Helst aus dem Leipziger Bestand verglichen werden. In dieser Fülle und Pracht wird man die Leipziger Bestände an niederländischer Malerei und Zeichnung des 17. Jahrhunderts so bald nicht bewundern können.

Gero Seelig zeigt im Staatlichen Museum Schwerin nur noch bis zum 28. Mai 2012 den "Bloemaert-Effekt! - Farbe im Goldenen Zeitalter", die erste Werkschau Abraham Bloemaerts, des wichtigen Utrechter Künstlers der Manieristengeneration, der bis 1651 lebte und arbeitete.

Liebe ANKK-Mitglieder,

nachdem nun bereits die ersten Monate des Jahres vergangen sind, wäre es nunmehr eine gute Zeit, noch ausstehende Beiträge zu bezahlen.

Es gelten weiterhin folgende Beitragssätze:

  • 40 Euro für Berufstätige/ pensionierte Kunsthistoriker
  • 20 Euro für Studierende/ Volontäre

auf Einladung des Arbeitkreises Niederländische Kultur und Kunst e.V. (ANKK) (als pdf-Dokument)

Forum Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte

auf dem 32. Deutschen Kunsthistorikertag, vom 20. bis 24. März 2013 an der Universität Greifswald

„Kennerschaft"

Im Rahmen des Prozesses gegen den Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi vermeinte der Tagesspiegel, das dieser „Fälscherskandal" zum „Menetekel des Experten und seines ›unfehlbaren Auges‹" geworden sei. Der entscheidende Punkt bei diesem, wie bei allen Fälscherskandalen sei letztlich „die Frage nach der Kennerschaft, nach dem subjektiven Urteil über die Qualität eines Kunstwerks und dessen wahren Urheber". „Kenner" und „Kennerschaft" sind nicht erst durch diesen spektakulären Prozess in Verruf geraten, bei dessen medialer Aufarbeitung aus dem Blick geriet, dass der Flechtheim-Kenner Ralph Jentsch die auf der Rückseite der Fälschungen angebrachten Galerie-Aufkleber ohne kunsttechnologische Analyse und mit bloßem Auge als Fälschungen erkannt und den Prozess ins Rollen brachte.

die letzte Jahresmitgliederversammlung im Vorfeld der großen Konferenz in Frankfurt liegt nun bereits einige Wochen zurück. Im Archiv unserer Website finden Sie das Protokoll. An dieser Stelle möchte sich der „alte" Vorstand Dagmar Eichberger, Ursula Härting, Gero Seelig nochmals sehr herzlich für das Vertrauen der Mitglieder während der letzten Amtsperiode bedanken. 

Ein kurzer Rückblick

In den Jahren seit der offiziellen Gründung des ANKK in Hamm 2008 ist die Mitgliederzahl kontinuierlich gewachsen. Die Jahrestreffen mit wichtigen Referaten in Heidelberg und Dresden haben unseren Eindruck verstärkt, dass dieses neue, als gemeinnütziger Verein organisierte Netzwerk wichtig für den Bestand und die Weiterentwicklung der Niederlandeforschung im deutschsprachigen Raum ist. Der Wunsch nach vermehrter Zusammenarbeit und der Bedarf an regelmäßigem Austausch zeigen sich unter anderem auch an der Diskussionsfreudigkeit unserer Mitglieder bei unseren regelmäßigen Zusammenkünften.