Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

Anfang des Monats wurde das Programm der Jahrestagung in Berlin bekannt gegeben. Alle Informationen und Ansprechpartner finden Sie online zusammengefasst: http://www.ankk.org/jahrestreffen/jahrestreffen-2013-berlin.
Im Vorfeld dieses Treffens möchten wir nochmals alle Mitglieder daran erinnern, falls noch nicht geschehen, die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2013 zu entrichten.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

für manche dürfte der Urlaub noch nicht zu Ende sein. Für diejenigen, die im Urlaub eine längst überfällig Rezension abschließen müssen, dürfte daher der Hinweis auf ein recht neues online-Angebot der bewährten Volltext-Datenbank JSTOR nicht unangebracht ist. Nach Anmeldung kann man unter MyJSTOR erhebliche Teile der Inhalte online kostenfrei einsehen. Ganz uneigennützig dürfte dieses Verfahren nicht sein. Jedoch ist auch auf JSTOR eine interessante Publikation nicht enthalten, die inzwischen ganz uneigennützig zugänglich ist: Kunstlicht, das beinahe legendäre, seit 1980 erschienene kunsthistorische Periodikum der Vrije Universiteit Amsterdam (http://imagebase.ubvu.vu.nl/cdm/landingpage/collection/klct).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

endlich ist es richtig Sommer - und damit hoffentlich für die allermeisten Urlaubszeit. Wenn man zur Erholung nicht nur den Kühen beim Graskauen zuschauen möchte (Gombrich), dann könnte man zwischen zwei Krimis vielleicht auch zu einer kunsthistorischen Neuerscheinung greifen. Das Journal für Kunstgeschichte sucht noch Rezensenten. Die Heraus­geberschaft des "Journal für Kunstgeschichte" hat gewechselt. Der Wechsel in der Herausgeberschaft des viermal jährlich erscheinenden Journals hat unter anderem zur Folge, dass die Forschungsdiskussion zur deutschen und niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte verstärkt in den Blick genommen werden soll.

Noch im Mai war der Freundeskreis der Kölner Kunst- und Museumsbibliothek an unseren Verein herangetreten, weil wieder einmal der Neubau und damit die Existenz der KMB in Frage gestellt wurde. Man bat uns, in einem Brief oder einer E-Mail an den Oberbürgermeister der Stadt Köln auf die Bedeutung der KMB für unseren Verein und die kunsthistorische Forschung hinzuweisen. Dieser Bitte sind wir gerne nachgekommen, denn die Bedeutung der KMB, mit mehr als 400.000 Bänden die viertgrößte kunsthistorische Bibliothek Deutschlands, reicht weit über die engen Grenzen Kölns hinaus. Sie leistet nicht nur für die wissenschaftliche Literaturversorgung des Rhein-Ruhr-Raums Entscheidendes, sondern ist durch ihre Sammelschwerpunkte und Sondersammlungen weit über diese Region hinaus von Bedeutung. Mit dem für unser Forschungsgebiet besonders wichtigen Schwerpunkt auf der Kunst der Benelux-Länder ist in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal. Wir haben angeboten, im Rahmen unserer Möglichkeiten die Stadt bei der Erhaltung der Bibliothek und ihrer langfristigen Sicherung zu unterstützen, etwa dadurch, dass wir für eine Beteiligung des Landes werben. Wer sich auch persönlich für den Erhalt der Bibliothek engagieren will, findet auf der Internetseite der "Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln e.V." weitere Informationen (http://freundekmb.de).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

im vergangenen Monat fand die jährliche Konferenz unserer Schwester-Organistation CODART statt (Curators of Dutch and Flemish Art). Sie hat mindestens ein Merkmal mit unseren Konferenzen gemeinsam: Deutsche Museen sind nur gering vertreten (5; sic!). Woran das liegt, ist weiterhin eine offene Frage, die auch für den ANKK essentiell ist.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,
mit dem Monatsbrief April möchten wir zunächst auf die Ausstellung „Jordaens und die Antike" (bis zum 16. Juni 2013) in Kassel aufmerksam machen. In Verbindung zur Ausstellung richtet der Verband der Restauratoren e.V. am 6. und 7. Mai 2013 das Symposium „Jacob Jordaens: Werkgenese – Veränderung – Restaurierung" aus (Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. erhalten eine vergünstigte Teilnahmegebühr). Eine Online-Anmeldung ist bis 29. April 2013 möglich: restauratoren.de/index.php?id=526

Hinweisen möchten wir außerdem auf den neuerschienenen CATALOGUE OF ILLUMINATED MANUSCRIPTS, MUSEUM PLANTIN-MORETUS, ANTWERP (Peeters Publishers, London-Leuven-Walpole, 2013).

Künstlerwissen und das Wissen der Kunst in den Niederlanden und im deutschen Sprachraum

Das Jahrestreffen des Arbeitskreises für Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte e.V. 2013 in Berlin widmet sich den unterschiedlichen Formen und dem wechselseitigen Verhältnis von Künstlerwissen und dem Wissen der Kunst. In Workshops und Vorträgen soll ein breites Spektrum methodischer Ansätze und inhaltlicher Perspektiven möglichst fallbezogen vorgestellt und diskutiert werden. Während sich die Beiträge der Vortragssektion im engeren Sinne mit der Produktion und Transformation von Wissensbeständen im künstlerischen Werkprozess beschäftigen werden, können für die Workshops andere Themenschwerpunkt im Rahmen des übergeordneten Themas vorgeschlagen werden.

Vortragssektion

Wissen im Prozess. Zur Produktion und Transformation von Wissensbeständen im künstlerischen Werkprozess

Leitung: Tanja Michalsky/Elke Anna Werner

Die Vortragssektion richtet den Fokus auf den künstlerischen Werkprozess und geht der Frage nach, wie durch das Zusammenspiel von handwerklichen Techniken, Intellekt und Kreativität in der Werkgenese Wissensbestände anschaulich gemacht und ästhetisch transformiert werden. Es kann sich dabei um ganz unterschiedliches Wissen handeln, von naturwissenschaftlichem, religiösem, politischem und geschichtlichem Wissen über materielles, formales, technisches und mediales Wissen bis hin zu Wissensformen, die nur noch annäherungsweise sprachlich erfasst werden können, wie etwa durch Nachmachen oder Ausprobieren erworbenes Erfahrungswissen oder die Imagination als ein historisch variabel begründetes Potential menschlicher Kreativität.

Im Kontext der übergeordneten Fragestellung nach der Spezifik eines visuell-ästhetischen Wissens sollen die Produktion, Speicherung und Vermittlung von Wissen aus der Mikroperspektive des Werkprozesses beschrieben und analysiert werden: Wie werden sprachlich verfasste Wissensbestände durch den Transfer in ein visuelles Medium verändert und weiterentwickelt? Welchen Einfluss haben formale, stilistische und materielle Eigenschaften künstlerischer Objekte auf die Visualisierung von Wissen? Wie konkret lässt sich das Wechselverhältnis zwischen praktischem und theoretischem, implizitem und explizitem, begrifflichem und unbegrifflichem Wissen in Bezug auf die verschiedenen Phasen der Werkgenese fassen? Welche unterschiedlichen Ausprägungen von Künstlerwissen können daraus abgeleitet werden?

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Frühlingssaison beginnt im Bereich der Alten Meister mit der Eröffnung der TEFAF am kommenden Wochenende wie immer besonders glanzvoll (15.-24. März). Die Maastrichter Messehallen sind traditionell nicht nur von Sammlern und Händlern aus aller Welt gefüllt, sondern immer ein besonderer Treffpunkt für Kunsthistoriker. Auch in diesem Jahr werden sich dabei sicher wieder viele Treffen unserer Mitglieder ergeben.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

wir hoffen, dass Sie alle froh und erfolgreich ins neue Jahr gestartet sind und freuen uns, mit schönen Neuigkeiten aufwarten zu können:
Unsere nächste Mitgliederversammlung in Berlin ist nun auf den 8./9. November 2013 terminiert. Wir bitten alle Mitglieder, sich den Termin vorzumerken, und freuen uns jetzt schon auf eine rege Beteiligung.

Das Organisationsteam in Berlin, bestehend aus Elke Werner, Karin Gludowatz, Karin Leonhard und Tanja Michalsky hat mittlerweile ein vorläufiges Programm vorgelegt, das eine ebenso interessante wie abwechslungsreiche Veranstaltung verspricht:

Liebe ANKK-Mitglieder,

das neue Jahr hat begonnen. Inzwischen ist das Programm des 32. Deutschen Kunsthistorikertages in Greifswald publiziert. Das durch den ANKK organisierte „Forum Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte" tagt am Mittwoch, 20. März 2013, von 13.30 bis 15.15 Uhr zum Thema „Kennerschaft". Die Veranstaltung findet im Hörsaal des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs Greifswald statt, Martin-Luther-Straße 14.