Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Jahreskonferenz von CODART, an der zahlreiche Mitglieder des ANKK beteiligt waren, liegt hinter uns. Sie beschäftigte sich in Amsterdam insbesondere mit dem "Neuen Rijksmuseum", das unter vielen Aspekten die wichtigsten Museumsthemen unserer Zeit aufwirft, darunter die Präsentation, der Umgang mit der Substanz alter Museumsbauten, aber auch Fragen der Zugänglichkeit und Vermittlung, des Zielpublikums, des Corporate Design, der Medialisierung und Weiteres.

Eine sehr fokussierte Tagung war die von der Rotterdamer Erasmus Universiteit ausgerichtete Konferenz zu "Artistic Exchange and Innovation in the Low Countries 1572-1700", welche die seit dem 19. Jahrhundert gewachsene und international bis in die universitären Lehrpläne verankerte Trennung "holländischer" und "flämischer" Kunst und Kultur geradezu Lügen strafte. Aktuelle Forschung, vorgetragen sowohl von großen Namen als auch von jungen Undergraduates, sorgte für spannende Diskussionen.

Nicht nur deshalb sei noch einmal auf die große internationale Konferenz unserer Schwesterorganisation Historians of Netherlandish Art hingewiesen, die vom 5. bis 7. Juni 2014 in Boston stattfinden wird (http://www.hnanews.org/hna/conferences/index.html).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Frühjahrs-Saison für Kongresse ist eröffnet und bietet Gelegenheit, neue Erkenntnisse und Begegnungen zu erjagen. Bereits vom 2.-4. April findet in der Herzog August Bibliothek (Bibelsaal) in Wolfenbüttel der Kongress „Preis(e) ohne Grenze – Kunstmarkt an europäischen Höfen der Vormoderne" statt, der einen Überblick über die europäischen Entwicklungen und Verflechtungen des Kunsthandels unter Berücksichtigung der Niederlande bietet (Anmeldung, Information: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / www.hab.de).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Jahresuhr hat nun vernehmlich zu ticken begonnen und führt sicher viele von uns in den nächsten Wochen wieder in Richtung Maastricht, wo vom 14. bis 23 März die TEFAF stattfinden wird. Wie bereits in den letzten Jahren lädt Direktor Peter van den Brink die ANKK-Mitglieder auf dem Weg durch oder bei einem Abstecher nach Aachen herzlich zur Eröffnung einer (besonders) feinen Altmeister-Ausstellung ein, die dem Porträtisten Johannes Thopas gewidmet ist, einem Virtuosen des Federkunststückes (Deaf, Dumb & Brilliant - Johannes Thopas Master Draughtsman). Die Eröffnung der Ausstellung findet am 12. März um 15.00 Uhr im Suermondt-Ludwig-Museum, Wilhelmstrasse 18, 52070 Aachen statt.

Zugleich gilt es, den Blick weiter in die Zukunft zu richten. Vom 13.11.–15.11.2014 findet (im Zusammentreffen mit der Jahrestagung) in Kassel das Symposium „Tier im Bild – die menschliche Perspektive" statt, das gemeinsam von der Universität Kassel, dem Naturkundemuseum Ottoneum Kassel, der Museumslandschaft Hessen Kassel und dem ANKK veranstaltet wird. Die beiden Organisatoren richten an alle ANKK-Mitglieder einen call for papers zum Thema „Tier im Bild – die menschliche Perspektive".

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

wir hoffen, dass Sie alle froh und erfolgreich in das neue Jahr gestartet sind, das mit interessanten Konferenzen und spannenden Ausstellungen aufwarten wird.

So wäre es überaus erfreulich, wenn der ANKK durch viele Mitglieder bei der großen, von den Historians of Netherlandish Art (HNA) und der American Association for Netherlandic Studies (AANS) organisierten International Interdisciplinary Conference in Boston (5. - 7. Juni 2014) repräsentiert wäre. Das ausführliche, definitive Programm wird in Kürze bekannt gegeben; eine Anmeldung zur Konferenz ist bereits jetzt möglich:

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zum Abschluss eines hoffentlich erfüllten und erfolgreichen Jahres möchten wir uns noch einmal mit zwei guten Neuigkeiten an Sie wenden:

Dank des Engagements von Martina Sitt und Justus Lange wird die nächste ANKK-Jahrestagung in Kassel (14. bis 16. November 2014) und unter dem Titel „Tier – Mensch – Relationalität“ stattfinden.

Geleitet von der Fragestellung, was eigentlich Bilder aus dem 17.und 18. Jahrhundert über das Verhältnis von Mensch und Tier verraten, soll die Tagung gleichermaßen Bilder, Tiere und Methoden in den Blick nehmen. Das Thema des Symposiums ergab sich aus der Kooperation verschiedener Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen in Kassel, die ab 2014 an der Universität Kassel in einer Landes-Offensive zur Entwicklung Wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz (kurz: LOEWE) zusammenarbeiten. In diesem Rahmen beschäftigt sich die Kunstwissenschaft in Kassel in den nächsten 3 Jahren unter Leitung von Martina Sitt mit Visualisierungsstrategien, der Ikonographie, den Präsentationsformen in den Sammlungen und dem Aufbau und Ziel von Sammlungen insbesondere im 17. und 18. Jahrhundert. Hier bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Themen des ANKK und den Kunstwerken in den reichen Kasseler Sammlungen.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

dieser Monatsbrief steht ganz im Zeichen des Jahrestreffens, das am 8. und 9. November in Berlin stattgefunden hat. Für alle, die nicht dabei sein konnten, hier ein kurzer Bericht.

Die Veranstaltung begann am Freitag in der Gemäldegalerie, wo man schon lange vor dem offiziellen Beginn Kollegen und Freunde treffen konnte. Alle Mitglieder waren eingeladen, die Sammlungen kostenlos zu besuchen. Davon wurde genauso Gebrauch gemacht wie von der Gelegenheit zum Gespräch vor den Originalen. Nach der offiziellen Begrüßung durch die Gastgeber und Organisatoren, denen auf diesem Wege noch einmal nachdrücklich gedankt sei, begannen die Workshops, die allesamt ein sehr positives Echo hatten. Das durchweg spannende wissenschaftliche Programm fand seinen Höhepunkt in dem Abendvortrag von Peter Parshall (National Gallery of Art, Washington D.C.), dem ein frischer Blick auf Albrecht Dürers "Melencolia I" gelang. Das anschließende gemeinsame Abendessen gab wiederum Gelegenheit zu Gespräch und Austausch. Die Tagung fand am nächsten Tag im Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin ihre Fortsetzung. Die spannenden Vorträge schlugen unter den Begriffen von Kunst- und Künstlerwissen einen inhaltlich und methodisch weit gespannten Bogen von der Kunst der Vormoderne über das Neue Bauen bis zur aktuellen Kunstgeschichtlichen Methodendiskussion. Selbst die Pausen waren mit angeregten Diskussionen und anregenden Gesprächen gut gefüllt, wobei auch für das leibliche Wohl gut gesorgt war. Dies auch dank der Unterstützung der Flämischen Repräsentanz in Berlin, wobei Walter Moens als deren Vertreter die Tagung auch durch seine persönliche Anwesenheit bereicherte. Für den reibungslosen Ablauf der gesamten Tagung und deren gute Organisation sei den Kollegen vor Ort noch einmal gedankt, namentlich Anna Degler, die wirklich unermüdlich tätig war. Der Tagung schloss sich nach kurzer Pause die Mitgliederversammlung an, über deren Verlauf das anhängende Protokoll informiert.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

Anfang des Monats wurde das Programm der Jahrestagung in Berlin bekannt gegeben. Alle Informationen und Ansprechpartner finden Sie online zusammengefasst: http://www.ankk.org/jahrestreffen/jahrestreffen-2013-berlin.
Im Vorfeld dieses Treffens möchten wir nochmals alle Mitglieder daran erinnern, falls noch nicht geschehen, die Mitgliedsbeiträge für das Jahr 2013 zu entrichten.

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

für manche dürfte der Urlaub noch nicht zu Ende sein. Für diejenigen, die im Urlaub eine längst überfällig Rezension abschließen müssen, dürfte daher der Hinweis auf ein recht neues online-Angebot der bewährten Volltext-Datenbank JSTOR nicht unangebracht ist. Nach Anmeldung kann man unter MyJSTOR erhebliche Teile der Inhalte online kostenfrei einsehen. Ganz uneigennützig dürfte dieses Verfahren nicht sein. Jedoch ist auch auf JSTOR eine interessante Publikation nicht enthalten, die inzwischen ganz uneigennützig zugänglich ist: Kunstlicht, das beinahe legendäre, seit 1980 erschienene kunsthistorische Periodikum der Vrije Universiteit Amsterdam (http://imagebase.ubvu.vu.nl/cdm/landingpage/collection/klct).

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

endlich ist es richtig Sommer - und damit hoffentlich für die allermeisten Urlaubszeit. Wenn man zur Erholung nicht nur den Kühen beim Graskauen zuschauen möchte (Gombrich), dann könnte man zwischen zwei Krimis vielleicht auch zu einer kunsthistorischen Neuerscheinung greifen. Das Journal für Kunstgeschichte sucht noch Rezensenten. Die Heraus­geberschaft des "Journal für Kunstgeschichte" hat gewechselt. Der Wechsel in der Herausgeberschaft des viermal jährlich erscheinenden Journals hat unter anderem zur Folge, dass die Forschungsdiskussion zur deutschen und niederländischen Kunst- und Kulturgeschichte verstärkt in den Blick genommen werden soll.

Noch im Mai war der Freundeskreis der Kölner Kunst- und Museumsbibliothek an unseren Verein herangetreten, weil wieder einmal der Neubau und damit die Existenz der KMB in Frage gestellt wurde. Man bat uns, in einem Brief oder einer E-Mail an den Oberbürgermeister der Stadt Köln auf die Bedeutung der KMB für unseren Verein und die kunsthistorische Forschung hinzuweisen. Dieser Bitte sind wir gerne nachgekommen, denn die Bedeutung der KMB, mit mehr als 400.000 Bänden die viertgrößte kunsthistorische Bibliothek Deutschlands, reicht weit über die engen Grenzen Kölns hinaus. Sie leistet nicht nur für die wissenschaftliche Literaturversorgung des Rhein-Ruhr-Raums Entscheidendes, sondern ist durch ihre Sammelschwerpunkte und Sondersammlungen weit über diese Region hinaus von Bedeutung. Mit dem für unser Forschungsgebiet besonders wichtigen Schwerpunkt auf der Kunst der Benelux-Länder ist in Deutschland ein Alleinstellungsmerkmal. Wir haben angeboten, im Rahmen unserer Möglichkeiten die Stadt bei der Erhaltung der Bibliothek und ihrer langfristigen Sicherung zu unterstützen, etwa dadurch, dass wir für eine Beteiligung des Landes werben. Wer sich auch persönlich für den Erhalt der Bibliothek engagieren will, findet auf der Internetseite der "Freunde der Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln e.V." weitere Informationen (http://freundekmb.de).