Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Liebe Mitglieder des ANKK,

nach einem ereignisreichen März mit TEFAF, dem Deutschen Kunsthistorikertag und der Jahrestagung der Renaissance Society of America in Berlin geht es umso arbeitsreicher weiter. So nimmt die Gestaltung der nächsten ANKK-Jahrestagung immer weiter Form an und demnächst werden auch Flyer sowie Poster mit dem Programm zur Verfügung stehen.

Liebe Mitglieder des ANKK,
wir hoffen, Sie alle hatten durch den Besuch der TEFAF, des Deutschen Kunsthistorikertages oder auch der Jahrestagung der Renaissance Society of America in Berlin einen guten Start in den Frühling.

Exkursion nach Amsterdam am 9. März 2015 / „Late Rembrandt"

Wie die Mitgliederumfrage ergab, wünschen sich zahlreiche Mitglieder, öfter Exkursionen und Ausstellungsbesuche zu unternehmen. Den „Startschuss" bildete am 9. März der gemeinsame Besuch der „Late Rembrandt"-Ausstellung in Amsterdam. Wir wurden freundlicherweise von einem der Macher der Ausstellung, dem Leiter der Abteilung für Bildende Kunst des Rijksmuseums und zugleich Gründungsmitglied des ANKK, Prof. Dr. Gregor Weber, begrüßt und in die sicher für viele Dekaden einzigartige Ausstellung eingeführt. Nochmals herzlichen Dank dafür an Gregor Weber.
Für die Zukunft hoffen wir auf weitere Exkursionen dieser Art, freuen uns auf Angebote aus den Reihen der Vereinsmitglieder und empfehlen allen, die es bislang nicht geschafft haben, Rembrandts Spätwerk noch anzuschauen: Die Ausstellung schließt ihre Pforten am 17. Mai.

Liebe Mitglieder des ANKK,

am 5. Februar fand in Bonn in Vorbereitung auf die diesjährige internationale ANKK-Konferenz ein Studientag für den wissenschaftlichen Nachwuchs zum Thema "Methodik zwischen Theorie und Praxis. Aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung" statt. Acht Masterstudierende und Doktoranden aus den Reihen des ANKK haben bei dieser Gelegenheit ihre aktuellen Forschungsvorhaben und ihre dabei gewählte methodische Herangehensweise präsentiert. In zwei Lektürekreisen wurden von den rund 20 TeilnehmerInnen zudem wichtige Forschungsansätze und Methodendebatten des 20. Jahrhunderts diskutiert. Zwei Mitglieder des ANKK werden in einem Bericht bald ausführlicher über die Veranstaltung informieren. Die positive Resonanz in Bonn sowie die Ergebnisse der Mitgliederbefragung bestärken uns in dem Wunsch, einen jährlichen Nachwuchsstudientag in Zukunft fest zu etablieren.

Liebe Mitglieder des ANKK,

Wir haben einige wichtige Anliegen:

1) Mitgliederbefragung des ANKK 2015: Wir bitten nochmals sehr um Beteiligung an unserer Mitgliederbefragung. Viele, vor allem neuere Mitglieder haben das schon getan, ganz herzlichen Dank dafür! Insbesondere die langjährigen Mitglieder möchten wir nun nochmals ganz herzlich darum bitten, sich bis zum 1. Februar ein paar Minuten zu nehmen. Es wird bereits jetzt deutlich, daß die vielen Anregungen und kritischen Kommentare die Vorstandsarbeit sehr befördern werden.

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und wir blicken schon voller Spannung auf ein ereignisreiches Jahr 2015. Denn vom 24. bis 28. März 2015 findet in Mainz der Kunsthistorikertag statt. Hier betreut der ANKK wieder das "Niederländische Forum", dieses Mal zum Thema: "Uni-Museum: Zwei verschiedene Welten" (24. März 2014, 10-12 Uhr). Das vollständige Veranstaltungsprogramm werden wir dann in einem der nächsten beiden Monatsbriefe bekannt geben. Das Mainzer Organisationsteam hat für die Tagungsgäste bis zum 11.02.2015 ein Zimmerkontingent in allen Preiskategorien reserviert. Früh-Buchen lohnt sich also auch hier. Zur Buchung nutzt man am besten das unter info-mainz.de/tourist/VDKH/ erreichbare Reservierungsformular. Je nach Verfügbarkeit können auch nach diesem Datum Zimmerbuchungen zu den genannten Konditionen vorgenommen werden. Sollte man hier nicht fündig werden, findet man sicherlich auch eine passende, möglicherweise günstigere Unterkunft in Mainz. Am besten, man wendet sich hierzu direkt an Marietta Ünker vom Tourist Service Center Mainz, die gern bei der direkten Vermittlung hilft:

Der Genter Altar der Brüder van Eyck in Berlin. 1820-1920

04.09.2014 - 29.03.2015 
Gemäldegalerie
Der Genter Altar der der Brüder van Eyck gilt nicht nur als Hauptwerk der altniederländischen Malerei. Das 1432 vollendete Retabel hat auch eine wechselvolle Vergangenheit. Seine Flügelbilder wurden im Jahr 1821 mit der Sammlung Solly für Berlin erworben. 1920 aber wurden sie, entsprechend einer Klausel des Versailler Vertrags, als Reparationszahlung des Deutschen Reiches an Belgien abgegeben. In der Wandelhalle der Gemäldegalerie wird der Genter Altar nun aus Kopien des 16. und 17. Jahrhunderts sowie Fotoabzügen der einst hier befindlichen Flügel in Originalgröße rekonstruiert. Zugleich wird seine wechselvolle Geschichte im Laufe der Jahrhunderte nachgezeichnet.

"Methodik zwischen Theorie und Praxis. Aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung"

Donnerstag, 5. Februar 2015
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kunsthistorisches Institut

Der Studientag richtet sich dezidiert an den wissenschaftlichen Nachwuchs und soll in Vorbereitung auf die große internationale ANKK-Konferenz 2015 (Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015, http://www.ankk.org/jahrestreffen) historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung thematisieren. Ziel ist es, richtungweisende Forschungsansätze und Methodendebatten des 20. Jahrhunderts mittels intensiver Textlektüre aufzuarbeiten und zu diskutieren und die in der kunstgeschichtlichen Forschung derzeit vorherrschende Methodenvielfalt, welche sich in den diversen "turns" der vergangenen Jahre widerspiegelt, kritisch zu evaluieren. Die teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sollen dabei die Gelegenheit erhalten, die für das eigene Forschungsvorhaben gewählte theoretische und methodische Herangehensweise vorzustellen und kritisch zu reflektieren. Neben einem Überblick über aktuelle Forschungsmethoden und -themen möchte der Studientag dem wissenschaftlichen Nachwuchs damit auch ein Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zur besseren Vernetzung bieten.

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

am 13. und 14. November fand das ANKK Jahrestreffen in Kassel in einem anderen Format statt. Die Mitgliederversammlung war integriert in ein interdisziplinäres Symposium mit dem Thema: „Das Tier im Bild. Die menschliche Perspektive", das von dem an der Universität Kassel ansässigen Projekt „Tier-Mensch-Gesellschaft" ausgerichtet wurde. Es gab dort Vorträge über viele Arten von Tieren zu hören, die nicht nur in der niederländischen Kunst, Literatur und Geschichte heimisch sind. Man konnte aus verschiedenen Perspektiven erfahren, wie wir Menschen mit den Tieren umgehen, sie unterwerfen, sie bewundern, uns in ihnen erkennen, mit ihnen befreunden, sie neu erfinden und manchmal auch als ,bessere' Menschen betrachten. Die Mitglieder des ANKK waren Teil einer gut besuchten Veranstaltung im Ottoneum und der Kunsthochschule als Gäste von Dr. Kai Füldner, Prof. Dr. Martina Sitt und Prof. Dr. Winfried Speitkamp. Mit dem Abendvortrag von Prof. Dr. Ellen Spickernagel und dem anschließenden Abendessen, bei dem nicht nur Tiere verspeist wurden, klang die Veranstaltung aus.

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

der Herbst ist gekommen, was nicht nur an den fallenden Blättern, sondern auch an den jahreszeitlichen Auktionen in London und anderenorts ablesbar ist. Die etwas dunkleren Tagen laden zum Besuch von Ausstellungen ein, etwa im Rijksmuseum Twenthe in Enschede "Jan van Eyck, Rogier van der Weyden en de ontdekking van de wereld" (www.rijksmuseumtwenthe.nl), im Frans Hals-Museum in Haarlem "Emoties – Geschilderde gevoelens in de Gouden Eeuw" (11 October 2014 – 15 February 2015) oder in der Galerie Alte Meister in Kassel die Kabinettausstellung „Mene, mene tekel – Das Gastmahl des Belsazar in der niederländischen Kunst" (/www.museum-kassel.de/).

Internationale Konferenz des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK), Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015

Call For Papers
(Please scroll down for the English version)

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?