Aktuelle Informationen und Monatsbriefe

Der ANKK ist ein eingetragener Verein. Er versteht sich als Netzwerk für Kunsthistoriker aus dem deutsch­sprachigen Raum, die sich mit der nieder­ländischen Kunst- und Kultur­geschichte beschäftigen.
Er soll eine Plattform zur Diskussion, zum Austausch von Informationen und für die Planung und Durchführung von Projekten bieten und verfolgt ausschließlich und unmittelbar – gemeinnützige – Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

"Methodik zwischen Theorie und Praxis. Aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung"

Donnerstag, 5. Februar 2015
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Kunsthistorisches Institut

Der Studientag richtet sich dezidiert an den wissenschaftlichen Nachwuchs und soll in Vorbereitung auf die große internationale ANKK-Konferenz 2015 (Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015, http://www.ankk.org/jahrestreffen) historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunstgeschichtsforschung thematisieren. Ziel ist es, richtungweisende Forschungsansätze und Methodendebatten des 20. Jahrhunderts mittels intensiver Textlektüre aufzuarbeiten und zu diskutieren und die in der kunstgeschichtlichen Forschung derzeit vorherrschende Methodenvielfalt, welche sich in den diversen "turns" der vergangenen Jahre widerspiegelt, kritisch zu evaluieren. Die teilnehmenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sollen dabei die Gelegenheit erhalten, die für das eigene Forschungsvorhaben gewählte theoretische und methodische Herangehensweise vorzustellen und kritisch zu reflektieren. Neben einem Überblick über aktuelle Forschungsmethoden und -themen möchte der Studientag dem wissenschaftlichen Nachwuchs damit auch ein Forum zum Erfahrungs- und Gedankenaustausch sowie zur besseren Vernetzung bieten.

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

am 13. und 14. November fand das ANKK Jahrestreffen in Kassel in einem anderen Format statt. Die Mitgliederversammlung war integriert in ein interdisziplinäres Symposium mit dem Thema: „Das Tier im Bild. Die menschliche Perspektive", das von dem an der Universität Kassel ansässigen Projekt „Tier-Mensch-Gesellschaft" ausgerichtet wurde. Es gab dort Vorträge über viele Arten von Tieren zu hören, die nicht nur in der niederländischen Kunst, Literatur und Geschichte heimisch sind. Man konnte aus verschiedenen Perspektiven erfahren, wie wir Menschen mit den Tieren umgehen, sie unterwerfen, sie bewundern, uns in ihnen erkennen, mit ihnen befreunden, sie neu erfinden und manchmal auch als ,bessere' Menschen betrachten. Die Mitglieder des ANKK waren Teil einer gut besuchten Veranstaltung im Ottoneum und der Kunsthochschule als Gäste von Dr. Kai Füldner, Prof. Dr. Martina Sitt und Prof. Dr. Winfried Speitkamp. Mit dem Abendvortrag von Prof. Dr. Ellen Spickernagel und dem anschließenden Abendessen, bei dem nicht nur Tiere verspeist wurden, klang die Veranstaltung aus.

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

der Herbst ist gekommen, was nicht nur an den fallenden Blättern, sondern auch an den jahreszeitlichen Auktionen in London und anderenorts ablesbar ist. Die etwas dunkleren Tagen laden zum Besuch von Ausstellungen ein, etwa im Rijksmuseum Twenthe in Enschede "Jan van Eyck, Rogier van der Weyden en de ontdekking van de wereld" (www.rijksmuseumtwenthe.nl), im Frans Hals-Museum in Haarlem "Emoties – Geschilderde gevoelens in de Gouden Eeuw" (11 October 2014 – 15 February 2015) oder in der Galerie Alte Meister in Kassel die Kabinettausstellung „Mene, mene tekel – Das Gastmahl des Belsazar in der niederländischen Kunst" (/www.museum-kassel.de/).

Internationale Konferenz des Arbeitskreises Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte (ANKK), Bonn/Köln, 2.-4. Oktober 2015

Call For Papers
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Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zur Einstimmung auf das wichtige Jahrestreffen in Kassel (13. und 14. November), bei dem alle fünf Vorstandsämter neu gewählt werden, veröffentlichen wir an dieser Stelle eine vorläufige Liste mit Kandidaten/Innen, die ihre Kandidatur gegenüber dem Vorstand erklärt haben oder als Kandidaten vorgeschlagen wurden:

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

zur Einstimmung auf den Herbst freuen wir uns, das Programm des Symposiums „Tier im Bild – die menschliche Perspektive", das in diesem Jahr den Rahmen unserer Mitgliederversammlung bildet, bekannt zu geben. Es ist abrufbar unter:
www.uni-kassel.de/projekte/fileadmin/datas/projekte/tier-mensch-gesellschaft/Symposium_Tier_im_Bild.pdf

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Ferienzeit hat begonnen und bietet vielen Mitgliedern hoffentlich ein wenig Entspannung vom Studien- und Berufsalltag. Wer auch im Urlaub nicht auf kunsthistorische Fachlektüre verzichten möchte, der sollte einen Blick in die Festschrift zu Ehren von Alison McNeill Kettering werfen. Der online erschienene Sammelband enthält zahlreiche interessante Beiträge zu Pieter Bruegel, Hendrick Goltzius, Rembrandt sowie weiteren Themen der niederländischen Kunst. Alle Artikel stehen kostenfrei online und zum Download bereit: https://apps.carleton.edu/kettering/

ANKK-Mitglieder und Interessierte,

die Fußballweltmeisterschaft hat begonnen, das Jahr ist beinahe zur Hälfte herum und die Amtszeit des Vorstandes nähert sich dem Ende. Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung, die am 13. November 2014 in Kassel stattfindet, wird ein neuer Vorstand gewählt. Die Amtierenden Vorstandsmitglieder stellen ihre Ämter zur Verfügung, weshalb wir an dieser Stelle noch einmal nachdrücklich dazu einladen wollen, sich für die frei werdenden Ämter zu bewerben. Gerne würden wir dann einen der nächsten Monatsbriefe nutzen, um die Kandidatinnen und Kandidaten vorzustellen.

en English version

Der "Arbeitskreis Niederländische Kunst und Kulturgeschichte" (ANKK) plant für 2015 eine dreitägige, internationale Konferenz zu dem Thema

Methodik zwischen Theorie und Praxis.
Historische und aktuelle Ansätze in der niederländischen Kunst und Kunstgeschichte

(Bonn/Köln, 2.–4. Oktober 2015)

Kunstgeschichtliche Forschung ist derzeit durch Methodenvielfalt gekennzeichnet, dies gilt auch für die Erforschung der niederländischen Kunst. Zwar haben die diversen "turns" der vergangenen Jahre und die Beteiligung des Faches an interdisziplinären Forschungsverbünden zahlreiche neue Fragestellungen generiert und das Wissen über die Kunst in ihren kulturellen Kontexten vermehrt – Methodendebatten oder -reflexionen blieben jedoch aus. Im Zentrum der vom ANKK geplanten Tagung steht die Methodik der niederländischen Kunstgeschichtsforschung, und zwar die Frage, mit welchen Methoden historische Kunstpraktiken und -theorien gegenwärtig erforscht werden: In welchem Verhältnis stehen diese zu den aktuellen methodologischen Fragestellungen und Begriffen, Theorien und/oder Ausstellungskonzepten bzw. -praktiken?

Liebe ANKK-Mitglieder und Interessierte,

der Mai startet mit einem wichtigen Anliegen in eigener Sache: Für die große ANKK-Konferenz, die für Bonn/Köln 2015 geplant ist, wird der Call for Sessions demnächst einer extra Mail verschickt. Wir möchten jetzt schon alle – arrivierte Kollegen, vor allem aber Nachwuchswissenschaftler – dazu auffordern, sich dann mit interessanten Vorschlägen zu beteiligen!